Schweden: Schülerinnen wegen Cybermobbing verurteilt

AP/dpaMit dieser Aktion lösten sie einen Großeinsatz der Polizei aus: Zwei schwedische Schülerinnen luden auf der Internet-Plattform Instagram Fotos anderer Mädchen hoch - versehen mit Beleidigungen wie "Huren und Schlampen". Jetzt verurteilte ein Gericht die beiden zu hohen Geldstrafe und Jugendhaft.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...-a-907807.html
  1. #1

    welcher Mädchen? irgendwie sind die Artikel aus den topnews meiner app immer häufiger mit flüchtigkeitsfehlern und unklaren Formulierungen versehen...
  2. #2

    Zitat von berney Beitrag anzeigen
    welcher Mädchen? irgendwie sind die Artikel aus den topnews meiner app immer häufiger mit flüchtigkeitsfehlern und unklaren Formulierungen versehen...
    Ich vermute, es sollte wie im Teaser-Text "anderer" heißen, wurde jedoch beim mehrmaligen Umformulieren und Zusammenkürzen auf "der" verkürzt.
  3. #3

    Wäre schön,...

    ... wenn die Gerichte auch bei uns so urteilen würden. Abschreckung ist hier sicherlich wirksam.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aus Protest dagegen hatten sich andere Schüler "blitzschnell" über Facebook gegenseitig mobilisiert, sagte damals ein Polizeisprecher. Um die "Ehre der Opfer" wieder herzustellen, trafen sie sich vor der Schule, warfen Flaschen, Steine, Schneebälle und sorgten so für einen Großeinsatz der Polizei.
    Fehlt da irgendein Teil des Artikels? Oder haben die einfach nur versucht die "Ehre" der Opfer durch ziellose Randale wiederherzustellen?
  5. #5

    Zitat von politischerbeobachter2012 Beitrag anzeigen
    Wäre schön, wenn die Gerichte auch bei uns so urteilen würden. Abschreckung ist hier sicherlich wirksam.
    Wollen wir doch erst mal in Ruhe abwarten ob dieses Urteil in der nächsten Instanz bestehen bleibt. Ich halte es für reichlich albern.

    Aber Schweden ist ja auch ein merkwürdiges Land in dem Prostitution verboten ist. Da gilt dann wohl die Bezeichnung als Hure als besonders ehrverletzend.
  6. #6

    Zitat von Rahvin Beitrag anzeigen
    Aber mal eine hohe Geldstrafe gegen die stänkernden Mädchen, vielleicht hat das mal Signalwirkung. Darf aber angesichts der kurzen Aufmerksamkeitsspanne, mit der Jugendliche heute oft gesegnet sind, stark angezweifelt werden.
    Och doch, wenn es an die eigene Bequemlichkeit oder gar ans Geld geht, da kann man die Leute schon hart treffen. Speziell weil es die Eltern mitbetrifft, die dann tatsächlich mal erinnert werden, was ihre Brut so treibt.
  7. #7

    @Rahvin

    Warum ist es interessant, ob die Täter oder die Opfer Migrationshintergrund hatten? Ist doch völlig egal. Würden Sie auch bei Flutopfern in Deutschland wissen wollen, wieviele davon Migrationshintergrund haben?
  8. #8

    Eltern haften für ihre Kinder

    Zitat von politischerbeobachter2012 Beitrag anzeigen
    ... wenn die Gerichte auch bei uns so urteilen würden. Abschreckung ist hier sicherlich wirksam.
    Das hoffe ich nicht, dass Gerichte hier auch so urteilen würden.

    Ja, Mobbing (ob im Internet oder im Klassenraum direkt) sollte nach Recht und Gesetz geahndet werden. Verleumdung, üble Nachrede, Nötigung, Beleidigung, Sachbeschädigung, Diebstahl - was halt gerade passt.
    Die Schulen hier kehren es leider lieber unter den Teppich, als ob für Schüler die Gesetze noch nicht gelten würden.
    Es steht allerdings auch nur sehr selten deswegen ein wütender Mob auf dem Schulhof ...

    Krass finde ich die Geldstrafe für die Eltern. Es dauert nur Sekunden, ein Bild mit beleidigendem Kommentar hochzuladen. Das ist keine Aufsichtspflichtverletzung der Eltern.
    Die Konsequenz, wenn die Eltern trotzdem haften, kann nur sein, dass Minderjährige nicht ins Internet dürfen. Nicht. Gar nicht. Niemals, außer wenn ein Elternteil direkt hinter ihnen steht. Bis 18 oder vielleicht sogar 21. Das kann es ja nun auch nicht sein.
  9. #9

    .

    Da haben sich die beiden jungen Damen anscheinend die falschen Opfer ausgesucht. Hätten sie das Gleiche mit Jungen gemacht, wäre ihnen wohl nicht viel passiert.