Prism und Tempora: Zügellose Überwachung zurückfahren!

REGIERUNGonline/Denzel Die Überwachungsprogramme Prism und Tempora zeigen: Es wird Zeit, den Datenschutz dem digitalen Zeitalter anzupassen - mit einem internationalen Abkommen und echter Transparenz. Nur so können westliche Demokratien unangemessene Vergleiche mit autoritären Unrechtsregimen widerlegen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-907793.html
  1. #1

    Macht bekommt man nicht geschenkt...

    Frage : Warum überwachen uns die Amis und die Tommys?
    Antwort : Weil sie es können.
    Wie könnte Deutschland das verhindern? Sie könnten (politischen Willen vorausgesetzt) die Kabel kappen und die damit fehlenden Teile eines Mini-Internets ersetzen.
    Sie können jedoch niemals den Machthunger der Anglo-Amerikaner sillen bzw. bremsen - dazu haben sie zuwenige Nukes...
  2. #2

    Es sind Bastarde...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Überwachungsprogramme Prism und Tempora zeigen: Es wird Zeit, den Datenschutz dem digitalen Zeitalter anzupassen - mit einem internationalen Abkommen und echter Transparenz. Nur so können westliche Demokratien unangemessene Vergleiche mit autoritären Unrechtsregimen widerlegen.

    Peter Schaar zu Prism und Tempora: Überwachung zurückfahren - SPIEGEL ONLINE
    Aber es sind unsere Bastarde, basta! Hier prallen halt zwei Welten aufeinander die Deutschen Traumtänzer und die reale Amerikanisch-Britische Freundschaft.
  3. #3

    Intra-Net...

    Also ich brauche weder englisches noch amerikanisches - weder russisches und schon gar nicht chinesisches internet.
    Erstens fällt es mir schwer dort etwas zu lesen und wenn ich an die Vieren denke, welche aus diesen Ländern meine PC langsam machen, bekomme ich sowieso Heimweh...
    also Kabel kappen und Intranet für den deutschsprachigen Raum herstellen! Wer sich überwachen lassen möchte kann ja weiter im Weltmeer herrumplantschen...
  4. #4

    Der Kampf ist verloren Herr Schaar

    und die "Datenschutzbeauftragten" dieser Welt sind mit Schuld daran. Wie oft mussten wir lesen, "ist besorgt" und "hält für bedenklich". Die Bevölkerung ist abgestumpft von dieser Dauerberieselung.

    Und wenn das die Hoffnung ist dann gute Nacht:
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die immer zügellosere Überwachung kann nur durch eine internationale Kraftanstrengung zurückgefahren werden. In den demokratischen Staaten muss der Wille wachsen, die staatliche Datensammlung und Überwachung durch internationales Recht zu begrenzen.
    Peter Schaar zu Prism und Tempora: Überwachung zurückfahren - SPIEGEL ONLINE
    Und eine Freiheit, die von Frau Merkel verteidigt wird, hat schon verloren...
  5. #5

    Tja..

    Man wird schon selbst so zynisch, ich lese den Artikel und denke voller Zustimmung, dass es ja durchaus so einfach wäre. Es ist wie mit Mindestlöhnen, Millionärs - Steuern, mehr Volksentscheidungen, der Ratifizierung des Anti - Korruptions - Gesetzes, mehr Geld für Schulen und Kitas ...Die Liste kann beliebig weit fortgesetzt werden. Es ist alles gut, richtig, sinnvoll und entgegen der indoktrinierten, selbst ernannten "Realos" nicht nur finanzierbar, sondern für den Staat und mindestens 70 Prozent seiner Bürger ein Gewinn an Geld, Freiheit, Einfluss und vielleicht auch Motivation, diesen wieder zu nutzen. Aber was wird passieren? Genau, nichts. Danke trotzdem für die klugen Worte.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Überwachungsprogramme Prism und Tempora zeigen: Es wird Zeit, den Datenschutz dem digitalen Zeitalter anzupassen - mit einem internationalen Abkommen und echter Transparenz. Nur so können westliche Demokratien unangemessene Vergleiche mit autoritären Unrechtsregimen widerlegen.

    Peter Schaar zu Prism und Tempora: Überwachung zurückfahren - SPIEGEL ONLINE
    So so, Herr Schaar - und was an den Vergleichen ist da jetzt "unangemessen"? Einfach weil wir uns selbst attestieren dass wir in bestem Wissen und Gewissen handeln? Wie hätte denn der Kommentar ausgesehen wenn es um China und keine "westliche Demokratie" ginge?
    Transparenz rechtfertigt keinen Verstoß gegen Grundrechte - auch die Stasi war dahingehend "transparent" dass jeder wusste dass er bespitzelt wurde und trotzdem hat sie dieses nie legitimiert.

    Aber es stimmt: seit 9/11 hat die Arbeit der Geheimdienste orwellsche Dimensionen angenommen und setzt damit genau das aufs Spiel was sie eigentlich beschüzten sollten - unser aller Freiheit.
  7. #7

    Sie wollen es nicht

    Und hoffen, dass der Kelch an ihnen vorbei geht.
  8. #8

    Unangemessen

    sind die Vergleiche ja nicht... :-)
  9. #9

    unangemessen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Überwachungsprogramme Prism und Tempora zeigen: Es wird Zeit, den Datenschutz dem digitalen Zeitalter anzupassen - mit einem internationalen Abkommen und echter Transparenz. Nur so können westliche Demokratien unangemessene Vergleiche mit autoritären Unrechtsregimen widerlegen.

    Peter Schaar zu Prism und Tempora: Überwachung zurückfahren - SPIEGEL ONLINE
    Was heißt denn hier bitte unangemessen? Der Vergleich mit autoritären Unrechtsregimen ist doch grade bei den USA absolut gerechtfertigt. Eine echte Demokratie ist das jedenfalls nicht!