NDR-Doku "7 Tage... im Bordell": Da staunt die Pomeranze

NDRNaiv ins Rotlicht gestolpert: Die NDR-Doku "7 Tage... im Bordell" schafft es nicht, den Alltag in einem Billig-Puff zu beleuchten - weil ihre Autorinnen zu sehr damit beschäftigt sind, die eigenen Vorurteile zu pflegen.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/miss...-a-907755.html
  1. #1

    Was sind Hurenaugen?
  2. #2

    frauen & maenner, die bereit sind fuer geld

    hormonelle spannungen abzubauen, sind zumindest ehrlich. inwieweit frauen diesen job durchstehen ist typabhaengig, einige promovieren zu politikerfrauen oder konzernchef freundinnen andere knicken ab in die verwahrlosung, genau wie im realen leben. sie verdienen sicher wesentlich mehr als die meisten friseusen und fabrikarbeiterinnen, nur ist die produktive zeit nach wohl 20 jahren abgelaufen. die maenner, die diese dienste inanspruch nehmen sind sicher nicht die miesesten, mehrheitlich waren wohl alle schon mal dran , wenn sie konnten.. also nicht so schrecklich dramatisieren.. jedoch die auslaender und deutschen maifa, die teilweise hinter diesem gewerbezweig steht sollte radikal und konsequent bekaempft werden.
  3. #3

    Uferfernes Watwasser der Realitäten...

    Es gibt sogar Sexarbeiter, die ihren Beruf freiwillig gewählt(!) haben und der ihnen Spaß macht, das kann man aktuell am Schauspiel Essen erleben, wo 10 Sexworker ihre verschiedenen Rotlichtrollen mutig auf die Bühne bringen: http://www.bochumschau.de/pornoladen-theater-schauspiel-essen-2013.htm
  4. #4

    Betroffenheitssoße

    Tja, das kommt davon, wenn in einer TV-Redaktion lediglich sich Leute herumlümmeln, die täglich ihre Entrüstungsfrikadellen mit geschmorten Moralingürkchen und Betroffenheitssoße als Leibspeise zu sich nehmen. Zum Nachtisch wird dann Pathosparfait mit glacierten Larmoyanzträubchen gereicht.
  5. #5

    Frauen tun sich generell schwer bei den Thema. Das bei der Doku ein Ergebnis raus kommt das total Klischeebelastet ist wundert mich ehrlich gesagt nicht. Das zeigt nur wie wenig die Frau von Männern wirklich verstanden hat. Da wundern mich die Maxi Cosi Pampers Bomber vor dem örtlichen Saune Club auch nicht mehr.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Naiv ins Rotlicht gestolpert: Die NDR-Doku "7 Tage... im Bordell" schafft es nicht, den Alltag in einem Billig-Puff zu beleuchten - weil ihre Autorinnen zu sehr damit beschäftigt sind, die eigenen Vorurteile zu pflegen.

    Misslungene NDR-Doku "7 Tage... im Bordell" - SPIEGEL ONLINE

    Tja, man tut sehr progressiv und liberal.....doch wehe es kommt mal jemand der tatsächlich was anderes denkt oder macht.

    Es hätte eine interessante Sendung sein können (ich hätte gar mal die Mediathek benutzt!!), aber bei dem Bericht kann man es sich wohl schenken.
  7. #7

    Gegentipp

    Statt naseweiser Emanzen, die die Welt nicht ergründen wollen, sondern zurechtbiegen, so dass sie in ihr Kindergarten-Schwarzweißschema passt, sei die BBC/SWR/...-Reportage empfohlen, die gestern nacht im SWR-Fernsehen gesendet wurde: “Marathon Boy“. Sie ist zwar äußerst selektiv und einseitig, was die Interviewten angeht, hält aber eine bemerkenswerte Distanz, die dem Zuschauer auf erschreckende Weise sein eigenes Urteil gestattet. Großes Kino von 2011, auch das bieten (selten) die ÖR. In Spielfilmlänge. Toll!
  8. #8

    Ein überraschend einfühlsamer Artikel über eine (offenbar) eiskalte und unprofessionell produzierte Doku. Schade das solche Reporter auf die Menschen losgelassen werden. Eine eigene Wertung in die Berichterstattung reinzubringen sollte der Berufsethos eigentlich verbieten. Die Frage "Und was machst du tagsüber...?" mit der hintangeschobenen Antwort zeigt wohl leider das geistige Niveau der Reporterin. Schade.
  9. #9

    Klasse!

    Zitat von Widerpart Beitrag anzeigen
    Tja, das kommt davon, wenn in einer TV-Redaktion lediglich sich Leute herumlümmeln, die täglich ihre Entrüstungsfrikadellen mit geschmorten Moralingürkchen und Betroffenheitssoße als Leibspeise zu sich nehmen. Zum Nachtisch wird dann Pathosparfait mit glacierten Larmoyanzträubchen gereicht.
    Super geschrieben, herzlich gelacht!
    Immerhin ist der Artikel dazu Welten besser als die plakative Anti-Prostitutions-Gesetz-Schelte von vor zwei Wochen, da wurden ja fast nur solche Vorurteile wie in dieser "Doku" präsentiert...