Bayerns 24-Stunden-Wanderung: Auf wunden Füßen nach Füssen

SPIEGEL ONLINE60 Kilometer wandern in 24 Stunden - ohne Schlaf. Wer tut sich das an? Hunderte Freiwillige starteten im Allgäu zur Marathontour. Sie erlebten eine Grenzerfahrung für Körper und Kopf.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...-a-907510.html
  1. #1

    was war jetzt

    die Herausforderung?
    Die 60 km oder die 24h?
    2,5km/h ist ja eher gemütliches Schlendern
    So ganz erschliesst sich mir da das Extreme nicht
  2. #2

    Kleiner ist feiner

    In Ilmenau (Thüringen) gibt es seit Jahren einmal im Jahr eine 24-Stunden-Tour für Nordic Walker. Da werden so zwischen 80 und 90 Kilometer zurückgelegt. Freilich ohne Schloss Neuschwanstein und nicht zu Hunderten. Zum Glück muss man noch nicht aus jedem sportlichen Ereignis ein Event machen.
  3. #3

    Spaziergang

    Das klingt nach gemütlichem Schlendern im Vergleich zur Jenaer Horizontale mit 100km in 24h (max. 26h).
  4. #4

    Die Kombination ist die Herausforderung

    @ felisconcolor
    Der Blick auf die Durchschnittsgeschwindigkeit ist der typische Blick eines Menschen, der keine 24h Veranstaltungen von Innen kennt. Irgendwann wird man müde und langsam. Durchzuhalten IST eine Herausforderung. Warum die Leute das ganz ohne Fahrrad machen ist mir allerdings schleierhaft ;)
    http://www.rsg-mittelpunkt.de/rechte-navigation/24-stunden/
    Laufen statt Wandern dürfte allerdings noch schlimmer sein...
  5. #5

    ...

    60 Kilometer in den Bergen sind in jedem Fall hart!
  6. #6

    optional

    60km in 24h sollte jeder halbwegs fitte und motivierte Mensch schaffen. Die Route ist sicherlich sehr schön, aber da gibts härtere Wanderungen, wie die bereits erwähnte Horizontale
  7. #7

    60 km am Stück sind schon ganz ordentlich und gleichzeitig das Maximum dessen, was ich geschafft habe (danach wollte leider die Hüfte nicht mehr). Allerdings ist eine solche Veranstaltung nichts Ungewöhnliches, im bündischen Umfeld gibt es viele ähnliche (wenn auch kleiner aufgezogene) Aktionen, in der Regel mit 100 km in 24 Stunden. Ein Beispiel: Lauf der Verrueckten
  8. #8

    Ganz nett...

    Eine schöne Sache! In Deutschland gibt es viele solcher Events. Besonders gut finde ich dabei die, die neben der sportlichen Herausforderung auch einen sozialen Charakter haben. Mein liebster Lauf ist der Oxfam Trailwalker: 100km in maximal 30 Stunden in einem Team von 4 Leuten. Dazu werden Spenden für soziale Projekte gesammelt. Eine tolle Veranstaltung!
  9. #9

    Nicht schlecht, aber...

    ... mal was von Dodentocht (100km in 24h), Biel (ebenso) oder Nimwegen (200km in 4 Tagen) gehört?
    Das sind mit bis zu 45.000 Teilnehmern die größten Sportveranstaltungen, die es gibt. Aber da es hier keine GEwinner gibt, sondern jeder Sieger ist, der ins Ziel kommt, berichtet das TV nicht darüber! Hoffentlich wird über das marschieren (nicht nur militärisch) mal öfters berichtet. Da können eben auch Normalsterbliche Grenzerfahrungen machen und an und über die Schmerzgrenze gehen.