Psychologie: Was wiederkehrende Träume bedeuten

CorbisVerfolgungsszenen, Angst vor der Prüfung, der Tod eines geliebten Menschen: Manche Träume kennt fast jeder, oft hat man sie immer wieder. Traumforscher sind den wiederkehrenden Mustern auf der Spur.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...-a-902853.html
  1. #1

    Altbacken und oberflächlich

    Interessant wäre gewesen, gesellschaftliche Zusammenhänge zu analysieren und wie sich Träume im Wandel der Zeiten verändern. Aber Druck, der mit dem Gesellschaftssystem und den Anforderungen in einem System zusammenhängt, hätte evtl gesellschaftskritische Gedanken zur Folge und die scheuen konformistische "Psychologen", die auf Staatsgelder und Anerkennung aus sind. Die wirklichen Zusammenhänge, wie auch gemeinschaftliche Träume als Verbindungselemte sozialen Denkens, werden nicht verstanden.
    Wenigstens ein Gedanke wert wäre auch der Zusammenhang zwischen Filmen und Videospielen gewesen, die kurz vor dem Einschlafen geguckt wurden.
  2. #2

    gut ist, daß wenigstens kein Symbolismus mehr getrieben wird. Im Traum tritt ein Muster auf, nicht eine geheime Botschaft, die gedeutet werden muß. Vielmehr kommt es darauf an, den Traum in einen Kontext von weiteren Mustern zu stellen, und diese sind zuerst einmal persönlich, dann aber, weil jedes Leben in einem kulturellen Zusammenhang steht, auch überprsönlich.
  3. #3

    Was nein Traum bedeutet,

    hängt sehr stark von der aktuellen Lebenssituation ab. Oft sind Handlungen im Traum einfache Wiederholungen aus dem Alltag (Krimiszenen, eigene Schwächen etc). Daher kann man das kaum verallgemeinern. Ich träume z.B. häufig, daß ich einen wichtigen Ort (Wohnung) nicht wiederfinde - weil ich tatsächlich Schwierigkeiten habe, mich in fremder Umgebung zu orientieren. Bei jemand anderem könnte das auch den möglichen Verlust von etwas bedeuten, das ihm wichtig ist, oder die Angst, ausgeschlossen zu sein.
  4. #4

    Auweia ...

    ... mehr ist da nicht bei rausgekommen?
  5. #5

    Auch ich habe im Traum ...

    ... meinen Tod gesehen.

    Ich wurde überfahren. Die Autos hatten unterschiedliche Farben, mal kam es von rechts, mal von links.

    Aber es war immer ein Golf II.

    Na ja, hatte ich zuerst gedacht, so viele gibt es davon doch nicht mehr!

    Pustekuchen! An jeder Ecke sehe ich so ein Mordinstrument.

    Vielleicht reagiere ich zu heftig und sehe nur Gespenster ...
  6. #6

    Nicht zuviel der Deutung

    "Nicht selten berichteten Träumer von der Suche nach einer Toilette, doch entweder sei diese besetzt, kaputt, stark verschmutzt oder nicht zu finden"

    Da braucht man vermutlich keinen Experten zur Deutung: Man muss aufs Klo und das Traumbewusstsein sucht eine Erklärung dafür, warum man das Wasser nicht endlich mal lässt - das man schläft, weiß man ja nicht.

    Man braucht da nun wirklich nicht nach tiefliegenden Motive zu suchen. as möglicherweise auch für die meisten anderen Träume gilt.
  7. #7

    Falltraum

    Wenn ich in meinem Traum von irgend Etwas herunter falle und doch immer wieder weich lande, gelten die Deutungen von Angst und Depressionen trotzdem ???
  8. #8

    Bei posttraumatischer Belastungsstörung schon lange bekannt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verfolgungsszenen, Angst vor der Prüfung, der Tod eines geliebten Menschen: Manche Träume kennt fast jeder, oft hat man sie immer wieder. Traumforscher sind den wiederkehrenden Mustern auf der Spur.

    Traumforschung: Was wiederkehrende Träume bedeuten - SPIEGEL ONLINE
    Die bekanntesten wiederkehrenden Träume beobachtet man immer noch - wissenschaftlich belastbar - bei posttraumatischen Belastungsstörungen. Dieses Phänomen wird im Artikel leider nicht erwähnt, gehört aber bei der PTBS zur Standarddiagnose. Es ist nicht unlogisch, dass auch im normalen Leben ähnliche Mechanismen greifen, nur eben in abgeschwächter Form.
  9. #9

    der Forscher verwickelt sich selbst in Widersprüche

    Zitat von jenom Beitrag anzeigen
    Interessant wäre gewesen, gesellschaftliche Zusammenhänge zu analysieren und wie sich Träume im Wandel der Zeiten verändern. Aber Druck, der mit dem Gesellschaftssystem und den Anforderungen in einem System zusammenhängt, hätte evtl gesellschaftskritische Gedanken zur Folge und die scheuen konformistische "Psychologen", die auf Staatsgelder und Anerkennung aus sind. Die wirklichen Zusammenhänge, wie auch gemeinschaftliche Träume als Verbindungselemte sozialen Denkens, werden nicht verstanden.
    "Die wirklichen Zusammenhänge, wie auch gemeinschaftliche Träume als Verbindungselemente sozialen Denkens, werden nicht verstanden." (jenom)

    Gutes Stichwort: Träume als Verbindungselemente sozialen Denkens.
    Dieser Zusammenhang ist zutreffend!

    "Aber Druck, der mit dem Gesellschaftssystem und den Anforderungen in einem System zusammenhängt, hätte evtl gesellschaftskritische Gedanken zur Folge und die scheuen konformistische "Psychologen"..." (jenom)

    Sehr gut festgestellt, die gesellschaftskritischen Zusammenhänge werden hier wie üblich ignoriert , ausgespart.

    Der Forscher (Schredl ) verwickelt sich selbst in Widersprüche und outet sich als Simpler:

    "An Symbole glaubt er dabei nicht. Also etwa, dass eine schwarze Katze für etwas Bestimmtes steht." (Schredl)

    Ein Denkfehler. Hr. Schredl, was sie da als Symbol anführen ist simpelstes Klischee und sehr sehr oberflächlich! Mit der Absicht Symbolik als Bestandteil unbewusster und bewusster Denkprozesse mittels banalisierender Klischees zu diskreditieren. Selbstverständlich geht es dabei um Symbolik d.h. um Muster nur weit verschlüsselt-abstrakter, als ihr gängiger sehr stereotyp-mystisch besetzter AMMENMÄRCHENhafter Tiervergleich es zu suggerieren versucht. Zwecks Diskreditierung: Nur damit Sie als "Experte" kompetent-integrer dastehen!
    Was nicht zutrifft.

    "Der Traum drücke die Angst aus, eine Leistung oder Anforderung nicht erbringen zu können." (Schredl)

    Und das Symbol für diese Angst ist in ihrem Beispiel die klassische Prüfungssituation als häufig vorkommendes Symbol oder Muster. Was auch immer, ob Symbol oder Muster, das ist Wortglauberei sich über die Bezeichnung zu streiten. Das widerspricht ihrer Feststellung doch, dass Symbole dabei keine Rolle spielen ganz klar. Es geht in diesen Untersuchungsreihen um verschiedenste symbolhaft verschlüsselte Ängste, die in Träumen verarbeitet werden. Ganz klar!