Neurobiologie: Politik mit Hirn

CorbisFreie Wahl? Von wegen - Hormone, Hirnstruktur und unbewusste Denkmuster prägen die politische Einstellung viel stärker, als den meisten bewusst ist. Wahlkämpfer könnten sich diese Mechanismen zu Nutze machen- vor allem, um Nichtwähler an die Urne zu locken.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-906671.html
  1. #1

    ist politisch korrekt für "Paranoia"
  2. #2

    Ihr Manipulanten

    Ja, das funktioniert... Ist aber kein Grund, da jetzt viel Schaum zu schlagen... In der Wirtschaft wird bereits seit geraumer Zeit mit Kommunikationspsychologie gearbeitet...
    Wenn das funktionieren soll, dann darf sich der Wähler nicht manipuliert fühlen...
    Das tut er aber, wenn die Absichten des Manipulanten, wie z. B. Frau von der Leyen, so offensichtlich sind...
    Kinder, Kinder, Kinder...
    Leute, denkt doch mal nach, was ihr da mit dem Wähler für Spielchen spielt...
    Ich habe übrigens mal eine Datenbankanwendung gebastelt, die genau diesen Zweck erfüllt...
    Ja, es funktioniert und ja, das setzt Intelligenz voraus, Frau von der Leyen...
  3. #3

    Ich hoffe jetzt sehr...

    dass die hiesigen "Liberalen" sich nicht mit den amerikanischen "liberals" verwechseln...
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Freie Wahl? Von wegen - Hormone, Hirnstruktur und unbewusste Denkmuster prägen die politische Einstellung viel stärker, als den meisten bewusst ist. Wahlkämpfer könnten sich diese Mechanismen zu Nutze machen- vor allem, um Nichtwähler an die Urne zu locken.

    Neuropolitik - Mit dem Hirnscanner in den Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE
    Man sollte vorsichtig sein beim Übersetzen von "liberal" aus dem englischen (insbesondere einem amerikanischen Kontext) ins Deutsche, denn man versteht hier gemeinhin etwas anderes darunter.

    Außerdem muss man das sozio-kulturelle Umfeld beachten. In den USA gibt es ein zwei Parteien System die man liberal (Demokraten) und konservativ (Republikaner) nennt. Auf Deutschland lässt sich das nicht so leicht übertragen. Nicht nur ist unser politisches System fragmentierter, darüber hinaus sind Begriffe auch anders besetzt. Während die "liberalen" Demokraten in den USA als links angesehen werden, teilweise sogar als Sozialisten verunglimpft, wären deren Positionen in Deutschland oft keineswegs mit einer linken Gesinnung in Einklang zu bringen. Im großen und Ganzen vertritt die "konservative" CDU in Deutschland eine Politik die der der "liberalen" Demokraten in den USA sehr ähnlich ist, jedoch werden die beiden Parteien in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen Kontext gänzlich unterschiedlich bewertet.

    Darum halte ich es für äußerst problematisch tiefer greifende Rückschlüsse aus dieser Studie zu ziehen, abgesehen von dem offensichtlichen Fakt, dass Menschen mit ähnlichen Veranlagungen ähnliche emotionale Voraussetzungen haben und ähnliche politische Richtungen bevorzugen.
  5. #5

    Psychologen

    haben ja auch schon festgestellt das es Nachts draußen dunkel ist.
  6. #6

    Henne und Ei

    Hormone, Amygdala und Strukturen. Bloß doof, dass unser Gehirn das auch jederzeit wieder flexibel neu und umstrukturieren kann. Wodurch? Bad news, liebe neurobios: Durch soziale Interaktion. Womit wir wieder beim freien Willen wären :) Die Biologie ist in diesem Fall der Sozialwissenschaft nachgelagert.
  7. #7

    Amerikanische Liberale

    sind für mitteleuropäische Verhältnisse stockkonservativ.
  8. #8

    Dann sollten die ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Freie Wahl? Von wegen - Hormone, Hirnstruktur und unbewusste Denkmuster prägen die politische Einstellung viel stärker, als den meisten bewusst ist. Wahlkämpfer könnten sich diese Mechanismen zu Nutze machen- vor allem, um Nichtwähler an die Urne zu locken.

    Neuropolitik - Mit dem Hirnscanner in den Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE
    Dann sollten die Forscher mal weiter forschen. Die Fragen lauten dann:

    1. Wie kann man Wähler besser manipulieren?

    2. Sollte man die Wahl nicht auf eine einzige Partei beschränken?

    Forscher haben doch auch schon nachgewiesen: "Zu viel Freiheit, vor allem zu viele Wahlmöglichkeiten, machen Menschen unglücklich"

    Zu*viel*Wahlfreiheit*macht*Nutzer*unglücklich;*kei n*Witz. | Denn*sie*wissen,*was*sie*tun | Mac & i Artikel-Foren
  9. #9

    Wie heißt es so schön...

    "Nicht das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt".