Marode Straßen und Brücken: Forscher fordern Milliarden-Investitionen in Infrastruktu

DPAStraßen, Schienen, Brücken und Kanäle: Das Deutsche Institut für Wirtschaftforschung plädiert nach SPIEGEL-Informationen für massive Investitionen in die Infrastruktur. In den vergangenen Jahren soll sich ein Erneuerungsbedarf von einer Billion Euro aufgestaut haben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-907378.html
  1. #1

    aktuell: Milliarden für unwirtschaftliche und schädliche Infrastruktur-Projekte

    Die meisten Bahnprojekte in Deutschland verbrennen Milliarden für Neubauten, die enorm teuer, aber kurz- und langfristig unwirtschaftlich sind. Damit verbaut man sich buchstäblich die Zukunft, und vernachlässigt die Gegenwart (und Instandhaltung). Fordern kann man viel, aber beginnen muss man mit der Verhinderung von untragbaren Fehlentwicklungen!
  2. #2

    wo empfehlen?

    Ein Glück weiß der deutsche Michel nicht, dass in Polen alle Straßen sogar im kleinsten Dorf von EU Geldern gebaut wurden in den letzten Jahren.
    Wenn ein Politblatt oder eine Zeitung davon berichten würde, wäre hier was los. Stattdessen freut man sich, dass hier ein Straßenloch geflickt wird und meckert über die Ostdeutschen wegen des Solis. Wo das Hauptgeld hingeht weiß bloss keiner.
  3. #3

    Wahrlich sinnvoller,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Straßen, Schienen, Brücken und Kanäle: Das Deutsche Institut für Wirtschaftforschung plädiert nach SPIEGEL-Informationen für massive Investitionen in die Infrastruktur. In den vergangenen Jahren soll sich ein Erneuerungsbedarf von einer Billion Euro aufgestaut haben.

    DIW fordert Milliardeninvestitionen in Infrastruktur - SPIEGEL ONLINE
    als unbelehrbar weiter Milliarden in die bereits gescheiterte "Euro-Rettung" zu kippen.

    Aber so wie ich Schäuble einschätze, wird er genau das machen, weil alternativlos:

    - Zyperns korruptes Bankensystem und damit russische Oligarchen zu retten.
    - Griechenland Fass ohne Boden weiter zu befüllen.
    - und die EZB gewähren lassen, mit ihrer Deutschland-feindlichen Geldpolitik.
  4. #4

    alternativlose Alternative

    also entweder Infrastruktur oder Griechenland. Da Letzteres ja angeblich alternativlos ist bleibt Ersteres ja dann wohl auf der Strecke... Übrigens fehlen in der Aufzählung das Stromnetz und das Glasfasernetz. Wenn ich mir die Brücken in diesem Lande anschaue wird's mir schwindlig. Da die Regierung meistens in der Luft unterwegs ist bekommt sie von den Mängeln am Boden natürlich nix mit. Hauptsache, die Landeplätze sind in Ordnung!
  5. #5

    optional

    Die Mittel dafür sind nach Einschätzung der Berliner Forscher vorhanden. So rechnet das DIW allein für 2017 mit Haushaltsüberschüssen von 28 Milliarden Euro. Hinzu kommen zehn Milliarden Euro, die der Bund trotz Schuldenbremse auch künftig jährlich an neuen Krediten aufnehmen darf.

    Klar, nach der Wahl wird die Krise vorbei sein. Griechenland und Portugal werden ihre Kredite und Zinsen zurückzahlen. Und D wird mit Geld überschwemmt werden!
  6. #6

    Schuldenbremse

    Tja, das wird wohl nichts mit den Investitionen. Immerhin muss die schwarze Null mit allen Mitteln aufgrund der Schuldenbremse verteidigt werden. Koste es, was es wolle. Dass das gerade in Zeiten rekord-niedriger Zinsen Schwachsinn ist, leuchtet jedem halbwegs intelligenten Menschen ein. Anscheinend hat in der Regierung nur leider niemand Ahnung von Investitionsrechnung.
  7. #7

    Investitionen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Straßen, Schienen, Brücken und Kanäle: Das Deutsche Institut für Wirtschaftforschung plädiert nach SPIEGEL-Informationen für massive Investitionen in die Infrastruktur. In den vergangenen Jahren soll sich ein Erneuerungsbedarf von einer Billion Euro aufgestaut haben.

    DIW fordert Milliardeninvestitionen in Infrastruktur - SPIEGEL ONLINE
    Geht gar nicht. Das (Steuer-)Geld wird für Europa benötigt. Wo kämen wir denn da hin, unsere eigene Infrastruktur auf Vordermann zu bringen.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Straßen, Schienen, Brücken und Kanäle: Das Deutsche Institut für Wirtschaftforschung plädiert nach SPIEGEL-Informationen für massive Investitionen in die Infrastruktur. In den vergangenen Jahren soll sich ein Erneuerungsbedarf von einer Billion Euro aufgestaut haben.

    DIW fordert Milliardeninvestitionen in Infrastruktur - SPIEGEL ONLINE
    Vielleicht sollte man sich das sparen und das ganze Land an die Börse bringen. Natürlich dürfen das die gewählten Volksvertreter nicht, aber die nicht demokratisch legitiemierten Obergremien der EU könnten das - und diesen Gremien hat man sich ja schon immer gebeugt. Zudem wären dann schnell alle Niveauunterschiede weg und der Kommunismus so gleich wie der Kapitalismus. (Wer Ironie entdeckt darf sie behalten - ausser im letzten Satz. Der ist nach der Lektüre von Smith und Marx wohl wahr. Die Firma strebt nach dem Monopol und der Macht - ebenso wie der Wirtschaftsplanersteller nach der Macht und dem Reichtum strebt.)
  9. #9

    Solange der dumme deutsche sich von den Medien mit solchen Luxus-Problemen wie Schwulen-Ehe, Frauenquoten, genderbeauftragtinnen etc das Gehirn vernebeln lässt und solange er brav zum rehasport geht und sein Auto klaglos reparieren lässt, ja solange bleibt das hier bei den Straßen auf drittweltniveau. Denn mit Straßenbau kann der Lokalpolitiker nicht so schön glänzen wie mit sinnlosen Prestigeprojekten!