Beutekunst-Streit zwischen Berlin und Moskau: In der Problemzone

APAngela Merkels Besuch in St. Petersburg hätte zur Entspannung der deutsch-russischen Beziehungen beitragen können. Der Streit um die Beutekunst-Ausstellung verhinderte das. Auch wenn die Kanzlerin und Putin am Ende gemeinsam ins Museum gehen - wo sie dann doch die Rückgabe von Kunstwerken fordern kann.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-907222.html
  1. #1

    Hoheit hat nichts zu fordern

    sie hat gar nichts zu fordern!
    Sie vergisst oder beugt die Geschichte.
    Putin ist zu Recht sauer auf sie.
    Schlimmer!
    Auf uns Deutsche!
    Zum Teufel!
  2. #2

    .

    Obiger Satz müsste für Frau Merkel & Co. hoffentlich auch für die Kunstschätze die von den Nazi-Deutschen gestohlen wurden gelten und jetzt immer noch in deuschen Museen und Kellern lagern.
  3. #3

    wirklich

    viel Laerm um Nichts....
  4. #4

    Man muß sich für Frau Merkel schämen

    Mehr als 20 Millionen Russen kamen durch den Krieg, den Deutschland vom Zaun gebrochen hat, ums Leben. Kein anderes Volk hat derart unter den Deutschen gelitten wie die Russen. Trotzdem trift man in Russland kaum auf Deutschfeindlichkeit und Hassgefühle. Und da muß Merkel diesen albernen Streit um die "Beutekunst" aufwärmen. Ausgerechnet den Russen begegnet sie grundsätzlich mit ganz besonders hocherhobenem Zeigefinger. Sie ist ein Trampel. Man muß sich für sie schämen.
  5. #5

    Entspannung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Angela Merkels Besuch in St. Petersburg hätte zur E
    Guten Abend,

    ich finde, dass man nicht unbedingt entspannt umgehen sollte mit einem Präsidenten, der die Demokratie mit Füssen tritt und wo politische Opposition alles andere als entspannt ist.
    Entspannung gab es schon bei Bundeskanzler a.d. Schröder, was vielleicht zu guten Verträgen geführt hat, aber sonst nichts.
    Das deutsch-russische Verhältnis ist nicht wegen der Vergnagenheit von Fr. Dr. Merkel (DDR) und Putin (KGB) angespannt oder weil Merkel eher Richtung Transatlantik schielt. Inzwischen sollte jedem klar sein, dass die Fr. Bundeskanzlerin der wandelnde Pragmatismus ist.
    Ausserdem helfen Putins Machobilder nicht gerade, Ernsthaftigkeit auszustrahlen, zumindest aus Sicht eines nüchternen Deutschen.

    Grüße
  6. #6

    Nicht nachvollziehbar

    Die Ausstellung hatte sicher auch den Sinn in dieser strittigen Angelegenheit voran zu kommen. Aus Sicht der Kultur und interessierter Menschen ist das eine gute Kooperation.
    Dass Merkel da jetzt Ärger machen muss, nach dem Motto "unsere nationalen Schätze wollen wir wieder haben" scheint ein ziemlich übles Wahlkampfmanöver zu sein. Den Griechen und Spaniern, den Türken und Russen mal zu zeigen wo der Hammer hängt, das kommt hierzulande bei vielen leider gut an.
    Man sollte vielleicht erwähnen dass 50% der Schätze die Nazis den Russen geraubt haben nach wie vor verschollen sind...
  7. #7

    Sauber gemacht Frau Bundeskanzlerin

    doch noch die Kurve bekommen und Kante gezeigt :) Danke!"
  8. #8

    Ein Blick in die Historie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Angela Merkels Besuch in St. Petersburg hätte zur E
    "So einfach wollte die Kanzlerin ihn aber doch nicht davonkommen lassen. "Ein direktes Gespräch zwischen dem Präsidenten und mir hat dazu geführt, dass sofort ein Einverständnis darüber war, dass beide heute etwas zur Presse über diese Ausstellung sagen", erklärte Merkel. "Damit ist das Problem als solches gelöst." Jenes Problem, das für Putin nicht existiert. "

    Am Vorabend des 22. Juni fordert Frau Merkel die Rückgabe der sowjetischen Beutekunst vor der versammelten russischen Öffentlichkeit.

    Das hat sie sich wohl kaum selbst ausgedacht. Den Floh hat ihr der transatlantisch Große Bruder ins Ohr gestezt.

    Bei der aktuellen Entwicklung wird es mit hoher Wahrscheinlochkeit einen neuen 22. Juni geben. Die USA arbeiten aktiv darauf hin. Vielleicht nicht in Deutschland. Vielleicht nicht am 22. Juni. Aber vielleicht woanders. Dann kann man nur sagen: Gnade uns Gott! Auf Milde kann diesmal in keinster Weise gehofft werden.
  9. #9

    optional

    Beim besten Willen, ich sehe hier nicht die Geringste Provokation von Putin, aber unübertroffene Dreistigkeit von der Frau Merkel.