Aussagen des US-Notenbankchefs: Dax startet mit hohen Verlusten

REUTERSDer US-Notenbankchef Ben Bernanke verunsichert Börsianer weltweit: Nach den asiatischen Märkten startet auch der deutsche Leitindex Dax mit einem deutlichen Minus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-906824.html
  1. #1

    ja, klar

    Sorry, aber die USA leben von frisch gedrucktem Geld. Wenn die FED keine Schulden mehr "kauft" dann bricht das Imperium in 48 Stunden monetär zusammen. Von daher: Der redet nur aber wird schön weiter drucken.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der US-Notenbankchef Ben Bernanke verunsichert Börsianer weltweit: Nach den asiatischen Märkten startet auch der deutsche Leitindex Dax mit einem deutlichen Minus.

    Dax startet mit hohen Verlusten - SPIEGEL ONLINE
    Vielleicht sollte man die Kredite an Unternehmen einfach stark verknappen. Dann steigt die Arbeitslosigkeit und es gibt wieder genügend Geld "Spielraum" für die Notenbanken die expansive Geldpolitik weiterhin zu betreiben.

    Hauptsache die Börse steht gut da - welchen Anteil haben da schon die Firmen in der Realwirtschaft? Selbst Porsche und Lufthansa machen mittlerweile ähnlich viel Geschäfte (vom Wertumfang her) im Finanzmarkt wie in der Realwirtschaft. Da man dort aber "billiger", bei etwa gleichem Risiko von Verlusten, einsteigen kann wird man wohl eher den "Geschäftszweig Finanzmarkt" ausbauen. Ein Problem, dem sich die Unternehmen wahrscheinlich noch bewusst werden müssen. Wenn nämlich andere die realen wirtschaftlichen Tätigkeiten übernehmen, dann bleibt diesen Firmen nur noch der Bankenstatus und dann werden sie wahrscheinlich auch von den großen Aufgefressen. Aber egal - die Realwirtschaft kümmert erst wieder, wenn ein Umdenken stattgefunden hat. Dazu braucht es meist "einen Sturz auf die Nase"
  3. #3

    Hoher Verlust

    Angesichts des üblichen statistischen Rauschens an der Börse respektive den "Märkten" ... wenn 2% ein Hoher Verlust sein sollen . Fragen sei mal den durchschnittlichen Aktienkäufer .... da sind 60-90% normal ( T-Com etc ) und dagegen "kann" man auch net vorgehen .

    Angesichts so manch Produktqualität wäre zb im KFZ Segment eine Kursreduzierung um 75% mehr als angemessen ...
  4. #4

    CME stabilisiert die Märkte, Help is on ...

    ... JP Morgue liquidiert imaginäres Gold um den Preis nach unten zu prügeln . Chinesen bedanken sich vom Herzen und kaufen alles was noch in den bankrotten westlichen Banken zu finden ist .

    BLS ( Bureau of Labour Statistics ) produziert die hirnrissige Lügen schneller als der Bernank seine falsche $$$ drucken kan . Amerikanische Schulden explodieren . Schaut euch die Zinsen af 5Y T-Bonds nach dem Bernanks Gebrabbele....

    Also, United States of Amnesia sitzen auf 17 Bn. direkten Schulden und haben einen 230 Bn. Problemchen aus ungedeckten Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungen.
    Die korrupte EU-Kommision will die EU-Schaafe mit diesem Berg vom Schulden verheiraten . ( Und nur weil die 65 größte EU-Banken bankrott sind - isch Basele dir was. Leverage 30 und steigend ).

    Paging Krugman, Bofinger & Co. Ich wünsche mir einen qualifizierten Blick auf die "Blühende Ökonomische Landschaften", hierzulande & global . :-P
  5. #5

    Zitat von Marcus_XXL Beitrag anzeigen
    Sorry, aber die USA leben von frisch gedrucktem Geld. Wenn die FED keine Schulden mehr "kauft" dann bricht das Imperium in 48 Stunden monetär zusammen. Von daher: Der redet nur aber wird schön weiter drucken.
    Also zwischen September 2009 und August 2010 und erneut zwischen August 2011 bis Ende 2012 hat die Fed keine Staatsanleihen gekauft und dennoch ist da nichts in 48 Stunden zusammengebrochen.
  6. #6

    Von frisch gedrucktem Geld kann keine Volkswirtschaft leben ....

    Zitat von Marcus_XXL Beitrag anzeigen
    "Bernanke war expliziter als viele am Markt das erwartet hatten",
    sagte Yuji Saito, Devisen-Experte... (sysop)

    Sorry, aber die USA leben von frisch gedrucktem Geld.
    Wenn die FED keine Schulden mehr "kauft" dann bricht das
    Imperium in 48 Stunden monetär zusammen. Von daher:
    Der redet nur aber wird schön weiter drucken.
    Die Illusionen, denen sich die letzten Optimisten noch hingegeben
    haben, lösen sich nun auf. An den Finanzmärkten heißt die Frage
    jetzt nur noch, wie man noch vor dem Zusammenbruch noch
    retten kann was zu retten ist. Der IWF ist in Panik wegen der
    globalen Auswirkungen der schrumpfenden europäischen Wirtschaft. Der IWF weiß nicht mehr, wie er die Europäer dazu bringen könnte, weiterhin Geld auszugeben. ... (Vrgl. leap2020.eu )

    Nein, gedrucktes Notenbankgeld löst sich nur in nichts auf.
    Von nichts kommt nichts, sagt der Volksmund.
    Eine massive Medienkampagne schien den Amerikanern und
    ihren treuesten Verbündenten Großbritannien und Japan
    mit der Methode der Geldlockerung Erfolg zu bescheinigen.
    Aber jetzt holt die Realität die Jubelperser der Medien
    unerbittlich ein.

    Die internationalen Institutionen haben sich als völlig inkompetent
    und machtlos erwiesen. Nun nimmt das Schicksal an den Märkten
    alternativlos und systemrelevant seinen Lauf nach dem Motto:
    "... Den Letzten beißen die Hunde! ... und ... Rette sich wer kann!"
  7. #7

    Zitat von sltgroove Beitrag anzeigen
    .Amerikanische Schulden explodieren .
    Welche? Die Gesamtverschuldung im Verhältnis zum BIP stagniert seit Ende 2009, die private Schuldenquote sinkt seit 2009 kräftig.


    Schaut euch die Zinsen af 5Y T-Bonds nach dem Bernanks Gebrabbele....
    Wow, 20 Basispunkte anstieg...


    Also, United States of Amnesia sitzen auf 17 Bn. direkten Schulden
    Das sind die Staatsschulden, denen ein in etwa gleich hohes BIP gegenüber steht. Die Staatsschuldenquote wird zudem in den kommenden Jahren sinken.


    und haben einen 230 Bn. Problemchen aus ungedeckten Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungen.
    Wie hoch sind denn Ihre persönlichen Schulden, wenn Sie alle künftigen Ausgaben für Miete, Lebensmittel, Energie etc. bereits heute als Schulden bewerten?



    Paging Krugman, Bofinger & Co. Ich wünsche mir einen qualifizierten Blick auf die "Blühende Ökonomische Landschaften", hierzulande & global . :-P
    Die USA sind doch auf einem relativ guten Weg: Sinkende private Verschuldung, steigendes BIP, sinkende Arbeitslosigkeit... könnte schneller gehen, aber immerhin. 3 Jahre noch, dann ist der private De-Leveraging Prozess vorbei und die USA starten wieder durch.
  8. #8

    Frisches Geld

    Zitat von Marcus_XXL Beitrag anzeigen
    Sorry, aber die USA leben von frisch gedrucktem Geld. Wenn die FED keine Schulden mehr "kauft" dann bricht das Imperium in 48 Stunden monetär zusammen. Von daher: Der redet nur aber wird schön weiter drucken.
    Das ist doch imgrunde kein Geld mehr, es ist vielmehr nur Spielgeld für die Fianzmafia, da stecken absolut keine Werte mehr dahinter und außerdem heißen sie diese Krise immer nur weiter an.
    Die US Finanzpolitik steht so wie viele ihre anderen Tätigkeitsfelder Kopf und das will das erste Land in der welt sein, die für alle anderen den Ton angeben woll, sie reißen ständig das ein was andere mühsam versuchen aufzubauen.
    HR
  9. #9

    Lasst Euch hier ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der US-Notenbankchef Ben Bernanke verunsichert Börsianer weltweit: Nach den asiatischen Märkten startet auch der deutsche Leitindex Dax mit einem deutlichen Minus.

    Dax startet mit hohen Verlusten - SPIEGEL ONLINE
    ... nicht ins Bockshorn jagen.

    Wie ein Kommentator hier schon treffend bemerkt hat, wären die USA in kürzester Zeit - das sind sie ja eigentlich jetzt schon - bankrott.

    Wer soll denn sonst die 85 Mrd Dollar jährlich für den Ankauf der US-Staatsanleihen ausgeben, wenn nicht die FED?

    Sobald das QE-Programm ausläuft, geht die Nachfrage nach Treasuries zurück. Die Folge sind unmittelbar Kursverfall und steigende Zinsen. Das halten, allein schon rentenmäßig, die USA nicht aus, deren glorreicher Präsident in seiner Amtszeit mehr Schulden angehäuft hat, als alle seine 42 Vorgänger zusammen.
    Seid ca. 20 Jahren gibt es zudem in den USA kein Wirtschaftswachstum mehr, auch wenn uns ein solches vorgegaukelt wird.
    Wer es nicht glaubt, der vergleiche mal den Energieverbrauch der USA (nahezu konstant seid 20 Jahren) mit dem angeblichen steilen Wachstum des Bruttosozialprodukts. Bei einer wirklich wachsenden Wirtschaft sieht das völlig anders aus.