Vom Südsudan nach Bayern: Mittendrin im Werberwahnsinn

Serviceplan CampaignIn seiner Heimat entwirft Godfrey Mawadri Firmenschilder, mit Pinsel und Farbe. Eine Münchner Werbeagentur erfüllte ihm seinen größten Wunsch: mit anderen Kreativen arbeiten. Aufzugfahrten, Mittagessen, Bayern-Feiern - für den jungen Afrikaner ist alles ein Abenteuer.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...-a-905310.html
  1. #1

    Am liebsten in Deutschland leben.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In seiner Heimat entwirft Godfrey Mawadri Firmenschilder, mit Pinsel und Farbe. Eine Münchner Werbeagentur erfüllte ihm seinen größten Wunsch: mit anderen Kreativen arbeiten. Aufzugfahrten, Mittagessen, Bayern-Feiern - für den jungen Afrikaner ist alles ein Abenteuer.

    Kulturschock in Deutschland: Ein Südsudanese in München - SPIEGEL ONLINE
    Das wollen sie alle. Ist aber nicht der Sinn der Sache. In Deutschland gibt es Tausende gute Graphik-Designer. Im Suedsudan nicht. Es ist daher wichtig, dass er dorthin zurueckkehrt und bei Aufbau des Landes hilft.
  2. #2

    War ja klar, dass gleich als erstes so ein Kommentar kommt.
  3. #3

    Aus dem ersten Eintrag ist eindeutig zu ersehen das wir viel mehr Einwanderung benoetigen um den latenten Rassimus aus Deutschland zu verbannen.
  4. #4

    Wie infantiel

    Zitat von marypastor Beitrag anzeigen
    Das wollen sie alle. Ist aber nicht der Sinn der Sache. In Deutschland gibt es Tausende gute Graphik-Designer. Im Suedsudan nicht. Es ist daher wichtig, dass er dorthin zurueckkehrt und bei Aufbau des Landes hilft.
    Ich möchte auf Ihren Post im Jahr 2010 hinweisen... dort schrieben Sie: 2247. Ja, was wollen die Leute denn ?
    marypastor 30.08.2010
    [Zitat von sysopanzeigen...]
    "Meine ERrfahrungen mit der Bahn sind gut. Aber scheinbar versuchen jetzt Politiker, sich an dem Problem hochzuangeln. Das Kuehlsystem der Bahn ist auf "normale" Tempaturen in unseren Breitengraden ausgelegt. Auf extreme, die vielleicht alle 100 Jahre mal vorkommen, eben nicht. Was soll jetzt der ganze Zirkus ?" Heute also wieder? Das kann nach Ihrer logik nicht sein. Oder war das heute ein Jahrtausendtag? Den Jahrhundertsommer hatten wir ja nach Ihrer Aussage schon. (Was war Sommer 2003?) Und zum aktuellen Thema, lassen Sie ihn doch zurrück kommen. Gute Leute können wir immer gebrauchen.
  5. #5

    Was wollte uns der Artikel nochmal sagen

    abgesehen davon, dass einem Afrikaner in Deutschland alles so wunderbar und toll vorkommen muss. Wie auch anders, wenn man aus einem Land kommt in dem das Pro-Kopf-BIP kaum für eine ordentliche Wohnung in München reicht, man einen Brei aus Getreide, Bohnen und getrocknetem Fisch isst (und zwar jeden Tag) und Papa einen haut, wenn man malt.

    Dagegen die Wunder der Zivilisation in Deutschland. Man kann sich fast ausmalen, wie der kleine Afrikaner mit offenem Mund staunend durch München geht, wo alles so gut funktioniert und alles durchgeplant ist, wo sich Afrikaner täglich wundern, wie gut alles organisiert ist in Deutschland. Wow!!!

    Das kann schonmal überwältigen, der Kleine kann ja noch nicht einmal alleine Fahrstuhl fahren.

    Sollte das der Tenor des Artikels sein: Afrika total doof, Afrikaner n bischen beschränkt und in Deutschland alles so spitze, da kriegen Afrikaner große Augen?
  6. #6

    Afrika.....

    Wird das Asien des 21. Jahrhunderts. Und wenn sich alle so engagieren wuerden wie die meisten Afrikaner in Deutschland, wäre mir nicht Bange um die Zukunft. Wer noch immer national beschränkt denkt, verkennt die Entwicklung
  7. #7

    Der Arbeitsmarkt ist kein Nullsummenspiel

    Zitat von marypastor Beitrag anzeigen
    Das wollen sie alle. Ist aber nicht der Sinn der Sache. In Deutschland gibt es Tausende gute Graphik-Designer. Im Suedsudan nicht. Es ist daher wichtig, dass er dorthin zurueckkehrt und bei Aufbau des Landes hilft.
    Ob der Herr Mawadri beim Aufbau des Südsudan helfen möchte oder nicht, ist seine Entscheidung, nicht Ihre oder meine oder "unsere". Wirtschaftlich spricht jedenfalls nichts dagegen, dass er hier bleibt. Die Anzahl an Arbeitsplätzen für Graphik-Designer ist nämlich nicht konstant - der Arbeitsmarkt ist kein Nullsummenspiel. Jeder Mensch, der nach Deutschland kommt und arbeitet, erzeugt durch seine Kaufkraft mehr Nachfrage. Nachfrage generiert Arbeitsplätze. Migration ist daher Entwicklungshilfe für die Empfängergesellschaft (Dirk Hoerder).

    Vielleicht gibt es noch andere Gründe, weshalb Sie möchten, dass er "dorthin zurückkehrt"? Mir würden jedenfalls keine Einfallen.
  8. #8

    optional

    Der Artikel ist nur eine Bestandsaufnahme... keine Diskriminierung oder sonstwas.. und ja in Deutschland ist alles furchtbar organisiert... und dass er eventuell ein Problem damit bekommt den Aufzug zu bedienen steht in Relation, dass ich nicht mehr weiß, wie man ohne pc lebt...
  9. #9

    Coole Sache

    Ich find es gut Ausländer zu unterstützen ihnen zb neue Wege zeigen oder sie zu inspirieren
    Mit dem erworbenen wissen kann er hoffentlich etwas anfangen und etwas draus machen :)