Festival-Veranstalter: "Dann wollen die Cola in den 200-Euro-Whiskey!"

DPADie Saison ist eröffnet. Hinter den Kulissen eines Musikfestivals geht es sonderbar zu: Ein Organisator erzählt von 60 Tonnen über Nacht herangekarrten Sand, Hitzerekorden und Schlammschlachten, von Extrawürsten für divenhafte Musiker.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-863032.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Saison ist eröffnet. Hinter den Kulissen eines Musikfestivals geht es sonderbar zu: Ein Organisator erzählt von 60 Tonnen über Nacht herangekarrten Sand, Hitzerekorden und Schlammschlachten, von Extrawürsten für divenhafte Musiker.

    Hinter den Kulissen eines Musikfestivals - SPIEGEL ONLINE
    Ein Festival-Veranstalter: "Dann wollen die Cola in den 200-Euro-Whiskey!"
    Spricht er über die unverschämt hohen Getränkepreise auf den Festivals, die den Gästen zugemutet werden? War mein erster Gedanke, als ich diese Überschrift gelesen hab.
  2. #2

    Diese

    Typologie der Festivalbesucher scheint nur darauf ausgelegt zu sein, was für Knallköppe ein Festival besuchen...
  3. #3

    ohne Cola: 199,- €

    Zitat von pepe_sargnagel Beitrag anzeigen
    Spricht er über die unverschämt hohen Getränkepreise auf den Festivals, die den Gästen zugemutet werden? War mein erster Gedanke, als ich diese Überschrift gelesen hab.
    Nein.
    Gemeint sind Getränke dieser Art:
    Unsere Whiskies : 40 Jahre : Glenfarclas

    Für 1 Flasche dieses Alters sind schon einmal 200,- € fällig.
    Es soll Menschen geben - obschon man es nicht glauben möchte - die Zuckerkoffeinbrause in solch edle Gär- und Destillationsprodukte gießen!
    Shocking!
  4. #4

    Na dann sollten

    Zitat von pepe_sargnagel Beitrag anzeigen
    Ein Festival-Veranstalter: "Dann wollen die Cola in den 200-Euro-Whiskey!"
    Spricht er über die unverschämt hohen Getränkepreise auf den Festivals, die den Gästen zugemutet werden? War mein erster Gedanke, als ich diese Überschrift gelesen hab.
    sie sich mal darüber informieren wer die Kohle einsackt.
    idR läuft es nämlich so, dass der externe Caterer dem VA einen Betrag X pro Besucher zahlt. Da würden sie mit den Ohren schlackern wenn sie wüssten wie wenig dabei am Ende rumkommt.
    Zumal sie dabei niemals die Kosten die entstehen vergessen sollten.
    Da häuft sich was an.
    Der VA verdient an der gesamten Geschichte so wenig das die meisten Menschen die immer auf die bösen, profitgierigen VA schimpfen, ganz kleinlaut werden.
  5. #5

    Zitat von paulx3 Beitrag anzeigen
    Typologie der Festivalbesucher scheint nur darauf ausgelegt zu sein, was für Knallköppe ein Festival besuchen...
    Das gleiche könnte man faktisch bei allen Veranstaltungen fragen. Welche Knallköpfe besuchen Opern, Tennisspiel, Fußballspiele, Rockkonzerte, Diskussionsrunden, ...
    Eine sehr subjektive Betrachtungsweise. Deswegen sind aber nicht alle Personen, die eine Veranstaltung besuchen, die ich nicht besuchen würde aus meiner Sicht Knallköpfe (außer sie verstehen den Begriff positiv belegt, denn diese Zuschauer schaffen häufig gute Stimmung und gute Laune für die anderen)...
  6. #6

    Stagehands

    sollte man mal fragen wie manche Künstler, bzw. deren Agenturen so ticken.
    Da erlebt man die schrägsten Nummern..
    Es gibt einen internationalen Megastar, der sich direkt unter die Bühne sein eigenes Klo installieren lässt; eine berühmte Band aus Mannheim möchte die Stagehands gar nicht erst sehen, d.h. wenn die Herrschaften die Bühne verlassen müssen die Hands in einer Ecke verschwinden.
    Oder eine deutsche Band, deren Agentur ob ihres Welterfolgs derart abgehoben ist daß die Hands während des 10stündigen Aufbaus weder Getränke, noch Essen bekommt und den Hands dann den Zutritt während des Konzerts verweigert.. und und und...

    Aber es gibt auch viele positive, völlig "normale" Künstler.
    Wie eine Ina Müller, die sich nicht zu schade ist nach dem Konzert den Helfern persönlich zu danken, im Morgenmantel..
    Oder der Graf, der für alle Mitarbeiter vorzüglich sorgt und keine Berührungsängste mit den Helfern hat.
    Nicht zu vergessen Roxette, die keinen Unterschied erkennen lassen zu allen die hinter der Bühne aktiv sind. Und dabei herrlich entspannt agieren, mitsamt ihrer Roadcrew.
  7. #7

    @pepe_sargnagel

    Ihre Unwissenheit ist schon sehr ärgerlich, Herr Sargnagel.

    Festivals dieser Größenordnung funktionieren nur mit massivem Einsatz von ehrenamtlichen und unentgeltlichen Helfern, die für Ihren Einsatz mit einem T-Shirt und Verpflegung belohnt werden. Der Arbeitsumfang umfasst dabei etwa 1 Woche zum Aufbau, das Festival-WE selbst und 3-4 Tage zum Abbau, d.h., für einen Otto-Normalo gehen 5-8 Urlaubstage drauf. Wenn Sie daran Interesse haben, kann ich Ihnen exakt dieses Szenario noch bei einem Festival in diesem Jahr anbieten, das den im Artikel beschrieben Randbedingungen entspricht.

    Ich bin auch gnädig zu Ihnen - falls Sie incl. des Festival-WE 5 Tage durchhalten und dann auf dem Zahnfleisch nach Hause kriechen, werde ich Sie nochmal zu den angeblich völlig überteuerten Getränken befragen, wobei sie sich und uns die Beantwortung sicherlich ersparen können - gemessen an dem, was Helfer und Organisatoren bei derartigen Festivals leisten, damit viele andere ein geiles WE erleben können, sind die Getränkepreise ein Witz.

    Wenn Sie Fragen haben, können Sie die auch gern persönlich stellen - ich verrate Ihnen per PN gerne, auf welchem Festival Sie mich an welcher Longdrinktheke antreffen können.

    Beste Grüße!
    Zapp
  8. #8

    @signaturen

    Was ist ein Stagehand?
  9. #9

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Nein.
    Gemeint sind Getränke dieser Art:
    Unsere Whiskies : 40 Jahre : Glenfarclas

    Für 1 Flasche dieses Alters sind schon einmal 200,- € fällig.
    Es soll Menschen geben - obschon man es nicht glauben möchte - die Zuckerkoffeinbrause in solch edle Gär- und Destillationsprodukte gießen!
    Shocking!
    Mir völlig unverständlich, wie Alkohol allen ernstes so einen Preis erziehlen kann. Das halte ich mindestens genauso bekloppt, wie den dann mit Cola zu verdünnen...