Prism-Enthüllung: Wie die CIA einen Schweizer Banker anwarb

REUTERSBei der Enthüllung des gigantischen US-Spähprogramms Prism sind auch Details über die Arbeitsweise der CIA in Europa bekanntgeworden. Besonders pikant ist die Schilderung des Whistleblowers Snowden, wie der Geheimdienst einen Banker in Genf angeworben hat.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/wie...-a-904911.html
  1. #1

    unglaublich

    ich hab den falschen Beruf! Zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle und man wird MultiMillionär, dafür kann man dann schon mal für 2 Jahre in den Knast, ergibt bei 108 Millionen "Lohn" keinen schlechten Stundenlohn!
  2. #2

    Gerne würde ich einen Kommentar

    abgeben, bin mir aber nicht sicher, ob dieser vom CIA durchleuchtet wird. Aber hier noch ein Link einer CH-Zeitung:
    http://bazonline.ch/ausland/amerika/Snowden-CIA-lockte-Genfer-Banker-in-die-Falle/story/19429925
  3. #3

    Ungeheuer Steuerhinterzieher müssen Steuern zahlen !

    Skandal US-Steuerhinterzieher mussten Steuern nachzahlen und der arme ausgebeuetete schweizer Bänke bekam nur 104 Millionen. Der einzige der Knast verdient hat ist der raffgieriege Snowden, der sicher nicht umsonst Interviews gibt.
  4. #4

    Nichts Neues...

    So arbeitet jeder Geheimdienst. Das ist nun wirklich nichts Neues. Da gibt es andere Geschichten, die an die Öffentlichkeit kamen, in denen Geheimdienste weniger nett waren. Ohne Geheimdienste gehts heute leider nicht mehr. Oder will den irgend wer ernsthaft abschaffen? Leider können die auch keine Stellenanzeigen in der Zeitung drucken, frei nach dem Motto: "Junger Banker mit hohem Mitteilungsbedürfnis gesucht. Geboten wird ein hohes Gehalt. Interessierte melden sich bitte unter 0190 007."

    Wenn jemanden sowas schon um haut, frage ich mich, warum er je für die CIA gearbeitet hat. Was hatte der Mann für Vorstellungen? Knabenchor? Philatelisten?
  5. #5

    Wer nur einigermaßen mit den Diensten vertraut ist

    wird über diese Erkenntnisse nicht überrascht sein.
    Der große Bruder muß alles wissen damit die Geschäfte auch laufen, in allen Belangen. Wer meint das läuft erst seit gestern, der dürfte mehr als
    blauäugig sein.Wir leben in einer Demokratie, dem
    Namen nach, denn die beschränkt sich inzwischen
    auf den Stimmviehauftrieb, denn wer, wo und wann
    an den Fäden zieht ist nicht klar ersichtlich.
  6. #6

    Schweiz. Aussenministerium reagiert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei der Enthüllung des gigantischen US-Spähprogramms Prism sind auch Details über die Arbeitsweise der CIA in Europa bekanntgeworden. Besonders pikant ist die Schilderung des Whistleblowers Snowden, wie der Geheimdienst einen Banker in Genf angeworben hat.

    Prism-Enthüllung: Wie die CIA einen Schweizer Banker anwarb - SPIEGEL ONLINE
    Nun hat das EDA reagiert, verlangt Informationen und erinnert an die diplomatischen Pflichten.

    Bern interveniert nach Snowdens Aussagen bei US-Botschaft - Schweiz: Standard - bazonline.ch
  7. #7

    optional

    Warum hat Snowden nur Dokumente rausgegeben, die das Datenabgreifen von Google/Skype etc. nicht eindeutig belegen, sondern nur andeuten? Warum bringt er mit der Steuerskandalgeschichte einen Fall an, der für die CIA schon abgeschlossen ist und schon medial verwertet wurde? Nach wirklich rigorosen oder relevanten Enthüllungen, die das Fluchtszenario rechtfertigen kommt mir das alles nicht vor. Jeder ahnt/weiß um die Ausspähungsmöglichkeiten und geht davon aus wenn er diese Dienste benutzt. Ich glaube es geht vorrangig um ein von der CIA selbst lanciertes Manöver zwecks Terrorprävention (Geheimniskrämerei um so eine Art Wunderwaffe im Terrorkampf). Der plötzliche Gesinnungswandel von Snowden erscheint mir nicht glaubwürdig.
  8. #8

    Andere Meinung

    Zitat von franks meinung Beitrag anzeigen
    So arbeitet jeder Geheimdienst. Das ist nun wirklich nichts Neues. Da gibt es andere Geschichten, die an die Öffentlichkeit kamen, in denen Geheimdienste weniger nett waren.
    Das Ausland, hier die Schweiz, ist genauso wie die USA kein rechtfreier Raum. Mit welchem Recht werden Bürger zum Freiwild für Auslandsgeheimdienste ? Wie dürfen sich Bürger gegen feindliche Geheimdienste wehren, gilt dann wieder der Rechtsstaat ?
  9. #9

    Schlapphüte

    kaufen sich niemals Zylinder, die ja bekanntlich formstabil sind.
    Während ihres ganzen Berufslebens versuchen sie, ihre Hüte in Form zu bringen und/oder gerade zu biegen - den wenigsten gelingt's...