Steinbrücks neues Team: Operation Reißleine

DPAPeer Steinbrück hat einen neuen Sprecher, so soll es endlich klappen mit seiner Kandidatur. In der SPD hofft man auf frischen Schwung. Doch das Problem liegt nicht nur in der Pressestelle, sondern auch bei Steinbrück selbst.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-904816.html
  1. #1

    Unglaubwürdig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Peer Steinbrück hat einen neuen Sprecher, so soll es endlich klappen mit seiner Kandidatur. In der SPD hofft man auf frischen Schwung. Doch das Problem liegt nicht nur in der Pressestelle, sondern auch bei Steinbrück selbst.

    SPD-Kanzlerkandidat baut sein Wahlkampfteam um - SPIEGEL ONLINE
    Steinbrück hat unter Schröder den größten Sozialabbau der BRD zu verantworten. Er hat wesentlich daran mitgewirkt, dass der Niedriglohnsektor und die damit einhergehende Verarmung von großen Teilen der Gesellschaft mittlerweile das sozialökonomische Leben beherrscht. Er selbst kassiert Millionen für "Vorträge". Und diesem Mann soll ich glauben, dass er plötzlich alles anders machen will als zu Schröders Zeiten?
    Nie im Leben.
  2. #2

    Steinbrück`s tolles Team

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Peer Steinbrück hat einen neuen Sprecher, so soll es endlich klappen mit seiner Kandidatur. In der SPD hofft man auf frischen Schwung. Doch das Problem liegt nicht nur in der Pressestelle, sondern auch bei Steinbrück selbst.

    SPD-Kanzlerkandidat baut sein Wahlkampfteam um - SPIEGEL ONLINE
    Tolles Team - allein die Leute, die er zuletzt nominiert hat sind echt Klasse - aber SPD?

    Rolf Klein - einst BILD-Journalist, der 52-jährige Journalist hat vor mehr als einem Jahr die Seiten gewechselt und ist seit Februar 2012 Cheflobbyist der Immobilienheuschrecke "Deutsche Annington".

    Christiane Krayewski, seit 2003 ist sie Partnerin der Investmentbank Leonardo & Co in Frankfurt am Main - echt toll als Wirtschaftsministerin.

    Matthias Machnig, mit einem „blauen Auge“ kam der in der so genannten WM-Ticket-Affäre gegen Ex-EnBW-Chef Utz Claassen davon. Das Verfahren gegen Machnig wurde nur gegen Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 2.500 Euro eingestellt.
  3. #3

    Die Entwicklung ist wirklich sehr schade. Die SPD hat ja bewiesen, dass sie in den letzten Jahren richtige und wichtige Politik gemacht hat, nicht umsonst hat die Union etliche Positionen geräumt und imitiert nun die SPD. Nur kann das derzeitige Personal das irgendwie nicht so recht vermitteln. Und das obwohl Steinbrück in der großen Koalition sicher entscheidend an deren Erfolg mitgearbeitet hat. Die Union hat zwar auch nur Schlaftabletten und unbeholfene Gestalten anzubieten, aber leider auch Mutter Merkel, die eben seltsamerweise alles überstrahlt. Sehr schade. In Sachen Inhalt sind doch SPD und Grüne der schwarzgelben Koalition meilenweit voraus.
  4. #4

    Nicht Peer Steinbrück ist das Problem....

    ...sondern die gesamte -gesteuerte? - Medienlandschaft...

    Peer Steinbrück hat nicht einmal im Ansatz soviele - nachgesagte - Kalauer geliefert, wie es die jetzige Kanzlerin und ihre Gurkentruppe - und was davon noch übrig ist - seit Jahren tun...

    Ist es nicht interessant, dass trotz grösster, medialer Druck-Unterstützung für die Kanzlerin die beiden Parteien CDU und CSU zusammen grade mal - eventuell und wenn überhaupt - 40 % erreichen?... Das sind lediglich etwas mehr als ein Drittel der wahlberechtigten Bürger...

    Deutschland ist offensichtlich noch nicht "dödlig" genug gemacht worden... was dann - wahltechnisch - doch noch hoffen lässt...
  5. #5

    Vollkommen daneben, wieder einmal,

    Steinbrueck kapiert es einfach nicht. Bei uns sind jetzt alle in der Strasse aus der SPD ausgetreten. Und täglich werden es mehr werden. Was war das mal für eine tolle Partei, aber so wie jetzt geht es nur noch abwaerts. Wir alten Metaller haben die Nase voll von SPD und der Gewerkschaft. Glück auf nach Berlin ins Willy-Brandt-Haus !
  6. #6

    ch frage mich immer, wer soll die wählen ...

    Liebe SPD. Viel Spaß beim Kampf um die Beamten und Pensionäre. Normal-Arbeitnehmer aus der Privatwirtschaft werden euch, geschweige denn die CDU, bestimmt nicht mehr wählen. Eure ehemaligen Stimmenanteile könnt Ihr bei den Nichtwählern oder "Die Linke"- Wählern suchen.
    Und die letzten Rentner, welche euch noch wählen, haben leider oder zum Glück eure Segenreiche H4-Politik nicht eigens erleben dürfen.
  7. #7

    Steinbrück

    muss sich im Falle eines Wahlsieges zusammen mit den Grünen in Form eines Koalitionsvertrages rechtswirksam und bindend auf eine politische Linie festlegen. In einem solchen Koalitionsvertrag wird eine Linie entsprechend der Wahlprogramms festgehalten. Das Wahlprogramm ist so links wie lange nicht mehr und ich finde es rein inhaltlich gut. Es fußt auf dem "Hamburger Programm" von 2007. Damit ist sechs Jahre später eine ehrliche Linie und kein "Wischiwaschi" für mich erkennbar. Ob man nun den Mann mag oder nicht, wenn er Regierungschef werden sollte, muss er sich an den Koalitionsvertrag und das Programm halten; ich vertraue der Sozialdemokratie diesmal.
    Und dass dieses Programm so schlecht nicht sein kann, sieht man an Kanzlerin und Union, die fleißig die Punkte der SPD abkupfern.
  8. #8

    Der Arzt nennt dem Arzthelfer mehrfach ein falsches Medikament und dieser stellt dem Patienten Rezepte aus. Als der Patient daraufhin ständig Bauchschmerzen bekommt, werden nicht etwa Arzt und Medikamente ausgetauscht, nein, es wird der Arzthelfer ausgewechselt. Super Idee esPeDe!
  9. #9

    Das Problem ist Peer

    Zitat von espressoli Beitrag anzeigen

    Nicht Peer Steinbrück ist das Problem....

    ...sondern die gesamte -gesteuerte? - Medienlandschaft...

    Peer Steinbrück hat nicht einmal im Ansatz soviele - nachgesagte - Kalauer geliefert, wie es die jetzige Kanzlerin und ihre Gurkentruppe - und was davon noch übrig ist - seit Jahren tun...

    Ist es nicht interessant, dass trotz grösster, medialer Druck-Unterstützung für die Kanzlerin die beiden Parteien CDU und CSU zusammen grade mal - eventuell und wenn überhaupt - 40 % erreichen?... Das sind lediglich etwas mehr als ein Drittel der wahlberechtigten Bürger...

    Deutschland ist offensichtlich noch nicht "dödlig" genug gemacht worden... was dann - wahltechnisch - doch noch hoffen lässt...
    Doch, Peer ist das Problem.

    Um bei Ihrer Rechnung - 40% = etwas mehr als ein Drittel - zu bleiben, dann sind 24% wohl etwas mehr als ein Fünftel.

    Damit ist der Peer gerade mal 1%-Punkt vom schlechtesten Ergebnis der SPD entfernt. Sehen Sie, daß ist das Problem vom Peer. Er muß hoffen, mindestens die 20%-Marke zu halten.