Alternative Energien: Potential von Onshore-Windkraft wird gewaltig unterschätzt

DPADas Umweltbundesamt sieht nach SPIEGEL-Informationen weit größere Potentiale für die Windenergie an Land als bislang angenommen. Auf Deutschlands Flächen könnten nach Ansicht der Behörde viel mehr Strom durch die Rotoren produziert werden, als 2012 insgesamt verbraucht wurde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-904634.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wir haben Flächen noch und nöcher", sagt Jochen Flasbarth
    Windenergie: Umweltbundesamt sieht viel Potential in Onshore-Windkraft - SPIEGEL ONLINE
    Klar, wenn man gegen die Verspargelung der Landschaft nichts einzuwenden hat.
  2. #2

    da kann man zustimmen

    Potential von Onshore-Windkraft wird gewaltig unterschätzt
    Richtig. Man muß nur die gesamte Landschaft verschandeln, um die höchst unzuverlässliche Windkraft zu nutzen, die ganz sicher nicht geeignet ist, den gesamten Strombedarf zu decken.

    Wenn man diese gewichtigen Gründe ignoriert, spricht nichts gegen das Potential von Windrädern. Außer die Vernunft.
  3. #3

    So So, das Bundesumweltamt

    besetzt seit Rot Grün mit genehmen Zeitgenossen... Welch wunder das das "Greenpeace Außenstelle" zu solchen Einschätzungen kommt.

    Unabhängig davon - der Seewind "aus den Augen aus dem Sinn" ist in der Tat Unsinn... Näher an Land wäre erheblich kostengünstiger...
  4. #4

    Toll!

    Bei Wind noch mehr Zuviel und bei Flaute noch „Vieler“ Zuwenig. Klingt schlüssig! Für einen deutschen Beamten jedenfalls offenbar.
  5. #5

    In einem Deutschland, das flächendeckend mit den dafür nötigen Großindustrie-Anlagen vollgestellt ist ("verspargelt"), möchte dann aber keiner mehr leben...
  6. #6

    Das Bundesumweltamt gehört abgeschafft!

    Weil wir keine Zwischenspeicher für Strom haben, wissen wir ja jetzt schon nicht, wohin mit Überkapazitäten, wenn mal Wind weht und die Sonne scheint. Das Umweltbundesamt ist eine Ideologiebehörde, ist mit vollkommen inkompetenten Mitarbeitern bestückt.
  7. #7

    Ich wohne in einem der bevorzugten...

    ...Produktionsgebiete an der Nordseeküste und bezweifle die Angaben des Umweltbundesamtes. Ich habe grundsätzlich nichts gegen den Windpark in meiner Nachbarschaft, denke jedoch, dass im Rahmen einer folgerichtig nahezu ungehemmten Ausbreitung der Parks die Schäden für die Umwelt, die Landschaft, die lokale Tourismuswirtschaft und die Menschen nicht mehr haltbar sind. Die Berechnung des Umweltbundesamtes ist geradezu dilettantisch, da sie keine dieser raumstrukturellen Kriterien berücksichtigt. So- und wie stünde dann mit den Offshoreparks? Bitte ganzheitlich denken! Und kein St. Floriansprinzip.
  8. #8

    "...weil Deutschland neben Rotoren, die bei Flaute keinen Strom produzieren, noch andere Energiequellen brauche."

    Das ist doch das Problem...Speicher, Speicher, Speicher...nur wie???
    Windradeln aufstellen ist keine Kunst.
  9. #9

    @adal_

    Klar, wenn der Strom aus der Steckdose kommt!

    Und ganz nebenbei, was machen die Windenergieanlagen in unserer Kulturlandschaft für einen Unterschied? Unsere komplette Umwelt ist durch den Menschen überprägt: Straßen, Siedlungen, Infrastruktur, Felder, Wälder etc. Alles, was sie sehen hat der Mensch so arrangiert. Das Problem mit den Windenergieanlagen ist also eines, was sich nur in ihrem Kopf abspielt ;)