Hochwasser in Bayern: Deggendorf kämpft gegen die zähe Brühe

DPADie Schäden im bayerischen Deggendorf sind gigantisch - auf eine halbe Milliarde Euro schätzen die Behörden im Landkreis die Kosten des Hochwassers. Noch immer steht die braune Brühe der Donau in einigen Gebieten. Bewohner gelangen nur in Booten zu ihren Häusern.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...-a-904632.html
  1. #1

    Bei diesen Beträgen könnte man hoffen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schäden im bayerischen Deggendorf sind gigantisch - auf eine halbe Milliarde Euro schätzen die Behörden im Landkreis die Kosten des Hochwassers.
    ... dass endlich die einzig vernünftigen, wenn politisch auch nur sehr schwer durchzusetzenden Massnahmen ergriffen werden: Den Flüssen wieder Raum zu geben, und Deiche nur da zu errichten, wo man spezielle Gebiete (historisch wertvoll) schützen will/muss.

    Ueberflutungsgebiete auf landwirtschaftlich genutzten Flächen zu errichten wäre (rein finanziell) vermutlich durchaus sinnvoll, aber es scheint, dass Versicherung zu hohe Beiträgen verlangen.

    Es sollte aber möglich sein, diese Gebiete langfristig in Staatseigentum zu überführen, und als Erholingsgebiete (natürlich nicht, wenn Hochwasser ist) auszuweisen.

    Ein Problem sehe ich aber: Solche gebiete wären wohl "ein gefundenes Fressen" für Stechmücken...
  2. #2

    gemeinsam helfen für deggendorf auf Facebook wir unterstützen euch
  3. #3

    Versicherung nicht zu bekommen?

    etwa weil bekannt ist, dass dort ab und zu mal die Donau vorbei kommt? Mal ehrlich - welcher normale Mensch siedelt denn da?

    Klar können einem die Leute leid tun, aber wenn ihr unbedingt in einem Hochwassergebiet bauen müsst, dann sorgt vorher für Überschwemmungsflächen.

    Ich habe mehr als ein Rhein-Hochwasser gesehen. Es gibt Gründe warum auf den flachen Wiesen am Ufer nicht gebaut wird. Vieh kann man wegtreiben.

    Was anderes. Der Helfer im Vordergrund trägt eine Uniform der US Armee - warum liest man im Spiegel nicht, dass sogar die gekommen sind.
  4. #4

    Auf keinen Fall unterstützen!

    Man sollte tunlichst vermeiden, auch nur EINEN Cent Steuergeld als Hilfen dorthin zu schicken. Wer im Hochwassergebiet lebt hat selber Schuld! Wieder typisch dann nach dem Staat zu schreien, man weiß vorher mit welcher Gefahr man lebt!
    Wer spenden will schlimm genug, aber auf KEINEN Fall noch Steuergeld ausgeben für unnützen Aufbau!
  5. #5

    und jetzt neu denken ...

    Abkehr von (politischen) milliardenschweren Prestigeprojekten, mehr Gemeinsinn durchsetzen, mehr gemeindeübergreifende Einzelplanung durch Strukturreformen statt Kirchtumsdenken für den Neuaufbau, die nächste Flut wird auch hier kommen mit dem nächsten großen Unwetter, keine weitere Verschleuderung von Steuereinnahmen durch praktizierte Einnahmeverkürzung, diese Steuereinnahmen benötigen wir für das Allgemeinwohl.
  6. #6

    Warum sollte ich für die Amigos einen Cent spenden? Es ist schlimm was in Bayern passiert ist und die betroffenen tun mir echt leid. Aber wenn man die über wiegende Mehrheit der Kommentare über die Berichte über das Hochwasser im Osten liest hält sich mein Mitleid in grenzen.
  7. #7

    Wälder können abbrennen, Stürme gibts deutschlandweit, der Blitz schlägt ein, wo er will. Aber bei Flutschäden soll die Solidargemeinschaft Staat nicht helfen? Bleibt zu hoffen, dass Ihnen auch irgendwann der Keller vollläuft. Sagen Sie bescheid, ich komme gerne vorbei und schaue Ihnen beim Auspumpen zu.
  8. #8

    Wieder einer

    Zitat von Superman44 Beitrag anzeigen
    Man sollte tunlichst vermeiden, auch nur EINEN Cent Steuergeld als Hilfen dorthin zu schicken. Wer im Hochwassergebiet lebt hat selber Schuld! Wieder typisch dann nach dem Staat zu schreien, man weiß vorher mit welcher Gefahr man lebt!
    Wer spenden will schlimm genug, aber auf KEINEN Fall noch Steuergeld ausgeben für unnützen Aufbau!
    der Angst hat selbst den Kragen nicht vollzu bekommen und zu dämlich ist, um sich vorher genau zu informieren. Mit den selben Argumenten müßte man einige Städte teilweise abreißen, aber man hat dort eben frühzeitig einen funktionierenden Hochwasserschutz aufgebaut, was in diesem Fall leider teilweise versäumt worden ist. Und nach dem Stadt schreit niemand. Der Stadtteil Fischerdorf wurde in den letzten 60 Jahren kein einziges mal überschwemmt und dann rechnet man auch nicht damit.
    Ich wünsche ihnen noch alles erdenklich Schlechte.
  9. #9

    Zitat von Superman44 Beitrag anzeigen
    Man sollte tunlichst vermeiden, auch nur EINEN Cent Steuergeld als Hilfen dorthin zu schicken. Wer im Hochwassergebiet lebt hat selber Schuld! Wieder typisch dann nach dem Staat zu schreien, man weiß vorher mit welcher Gefahr man lebt!
    Wer spenden will schlimm genug, aber auf KEINEN Fall noch Steuergeld ausgeben für unnützen Aufbau!
    Genau, und dann gleich noch Hartz4 komplett streichen. Was kann ich als Steuerzahler dafür, dass manche Leute in der Schule zu faul waren und danach ein paar falsche Entscheidungen getroffen haben?

    Und bitte auch keine Unterstützung durch Krankenversicherungen für Raucher, Freizeitsportler, Übergewichtige, Käufer von Alkohol jedweder Art, ......