Hochwasser in Deutschland: Im Norden steigt der Druck auf Dämme und Deiche

DPAWährend in Bayern die Pegelstände fallen, bedroht das Hochwasser jetzt vor allem den Norden Deutschlands. So rückt der höchste Punkt der Elb-Flutwelle nach Sachsen-Anhalt vor. Auch Niedersachsen wappnet sich gegen das steigende Wasser.

http://www.spiegel.de/panorama/hochw...-a-904479.html
  1. #1

    Magdeburg?

    Also in Magdeburg wird erst der Strom abgestellt bzw. das Wasser und je nach Stadtteil wird nicht mal evakuiert. Wieso wissen die Rettungskräfte von nichts? Wer koordiniert das? Magdeburger koordinieren sich über Facebook und bitten um hilfe! Die Stadtführung ist echt das letzte!
  2. #2

    Hochwassergebiete Aufgeben

    Jetzt mal ehrlich, Hochwasser mit den Jahrhundertfluten 2002, 2006, 2010 und 2013...
    Anstatt immer wieder in ungünstig gelegenen Lagen wiederaufzubauen, sollte man überleben ob man Städte wie Passau nicht einfach aufgibt und umsiedelt. Es gibt keine Notwendigkeit dafür direkt am Flussufer zu leben, bzw wenn man schon dort lebt, dann wenigstens Signifikant über dem Wasserspiegel.
  3. #3

    Zitat von Superman44 Beitrag anzeigen
    Jetzt mal ehrlich, Hochwasser mit den Jahrhundertfluten 2002, 2006, 2010 und 2013...
    Anstatt immer wieder in ungünstig gelegenen Lagen wiederaufzubauen, sollte man überleben ob man Städte wie Passau nicht einfach aufgibt und umsiedelt. Es gibt keine Notwendigkeit dafür direkt am Flussufer zu leben, bzw wenn man schon dort lebt, dann wenigstens Signifikant über dem Wasserspiegel.
    Naja...Passau hat schon viele Hochwässer erlebt und überlebt ( bei dieser Lage am Zusammenfluss von drei Flüssen.

    Was ist mit Neapel dann ??? was weit schlimmeres der Vesuv und die "brennenden Felder" und eine Millionenmetropole dazwischen???


    Was ist mit Japan ???? Erdbebengebiet die ganze Insel....


    Was ist mit Norddeutschland und den Niederlanden ...Sturmflutgefahr...


    Was ist mit Gemeinden und Städten in den Alpen???

    Neben Hochwassergefahr auch Bergstürze und Muren und im Winter die Lawinengefahr.

    Wenn man nach dem geht dann dürfte kaum wohl irgendwo gesiedelt werden oder gar grössere Städte entstehen.


    Vor Naturkatastrophen vieler Art ist man nahezu nirgends auf diesem schönen blauen Planeten sicher..


    Man kann mit Vorsorgemassnahmen vielleicht nur lindern aber verhindern nie.

    Und in mitteleuropäischen Breiten mit häufigen Niederschlägen und sovielen Gewässern ( vom kleinen Bächlein bis zu grossen Flüssen) gehören die grossen Hochwässer bei seltenen Wetterlagen leider dazu.)

    Neue Siedlungen sollten nicht mehr errichtet werden in "roten Zonen" und den Flüssen ( wo es noch geht, wieder mehr natürlicher Überschwemmungsraum gegeben werden) ....Die Flussbegradigungen vergangener Jahrzehnte um Gewerbe und Siedlungsgebiet zu schaffen waren wohl grosse Fehler.

    Höchstens da könnte man meiner Meinung ansetzen als ständig höhere Dämme zu bauen... Dämme können leider brechen....


    Passau steht aber schon seit Jahrhunderten dort wo es jetzt noch immer steht.

    Historische Städte wie Passau aufgeben deswegen ????...


    Das nächste Hochwasser kommt aber sicher wieder...
  4. #4

    Man kann es natürlich auch so sehen:

    Die Sicherheitssysteme gegen Hochwasser müssen nun ihre Funktion erfüllen. Dafür sind sie da.

    Aber das klingt für die heutige Zeit nicht hysterisch und schrill genug, ist dafür aber zutreffend. Man bevorzugt Bedrohung-Nachrichten, um sich wichtig zu tun. Früher war diese Methode ein Mittel zur Auflagensteigerung, aber das hat sich wohl zerschlissen, weil kaum noch ein des Lesens mächtiger Mensch diese ewigen übertriebenen Meldungen im Superlabertiv noch liest.

    Hurra, es hat sogar einen Toten gegeben. Ein Betrunkener ist gegen einen Sandlaster geknallt, weil er den übersehen hat. Bei der Schröder´schen Jahrhundertflut sogar drei Tote. Davon einer, der sich eine Buddel Bier aus der im Keller verbliebenen Kiste tauchen wollte.
  5. #5

    unangebrachtes jammern

    ich halte es für unangebracht über die schäden zu klagen wenn man davon profitiert hat sich an einem genau an diesem grund besonders günstigen ort niederzulassen. genauso unangebracht ist es, sich angesichts fehlender eigener vorsorge über ein vermeintlich mangelhaftes staatliches rundum-sorglos-paket zu beklagen.
    ich wohne an einem gewässer und habe sandsäcke und motorpumpe in der garage, selbstverständlich fluche ich laut wenn ich tagelang mit schaufel ceudel und nasssauger zu tun habe, aber es würde mir nicht im traum einfallen nach externer hilfe zu plärren denn ich wußte von anfang an wo ich mich niedergelassen habe.
    ich habe keinerlei verständnis für die verbreitete mentalität der faulheit . . . .
  6. #6

    Versicherungen....

    ... sind das letzte. Da haben sie die letzten Jahre munter Beiträge verlangt und wenn man sie braucht kündigt sie einem einfach den Vertrag. Warum der Staat da nicht eingreift, ist mir schleierhaft. Immerhin hat er den Leuten versprochen, sie zu unterstützen. Wie denn? Mit dem Ausschöpfen des Pauschbetrags bei der Lohnsteuer-Rückzahlung? Na das langt ein tolles Haus.....
    Und die Städte verkaufen munter weiter billiges Bauland in Hochwasserzonen..... Die Städte und Stadtführungen sind nicht zu bedauern, haben sie das Problem doch erst forciert und nötige Schutzmaßnahmen aus Kostengründen verschleppt...
  7. #7

    Pioniere

    Vorgestern sind dann die Pioniere aus Minden mit ihren Amphibienfahrzeugen und schwimmenden Deich-Reparatur-Anlagen doch auch noch in Marsch gesetzt worden, nachdem sie drei Tage lang auf gepackten Koffern gesessen hatten. Gestern auch noch Truppen aus Augustdorf.
    Das ist schon beachtlich. Man hätte ja auch warten können bis die Welle in Hamburg ankommt.
    Nächste Baustelle für den Verteidigungsminister?
  8. #8

    Flurbereinigung...

    ...und Kraftwerke sind die Ursache, aber keiner redet darueber...von der Landgewinnung an Fluessen aus reiner Geldgier ganz zu schweigen...
  9. #9

    Ziemlich chaotisch in Magdeburg. Ohne soziale Netzwerke wär das hier ne ganz andere Nummer. Dennoch ist es erschreckend wie ernst es plötzlich ist.