CDU-Rebellin verlässt den Bundestag: Tränen am Rednerpult

DPASie hat für die Frauenquote gekämpft und gegen das umstrittene Betreuungsgeld. Jetzt verlässt die Abgeordnete Rita Pawelski den Bundestag. Ihre letzte Rede hielt sie noch einmal zu einem Herzensthema - und konnte dabei ihre Tränen nicht zurückhalten.

Tränen im Bundestag: Die CDU-Abgeordnete Rita Pawelski geht - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Falsche Partei

    Ich bin davon überzeugt, dass die Mehrheit der Menschen, die CDU gewählt haben, gegen die Frauenquote ist. Wenn Frau Pawelski das nicht akzeptieren kann, ist sie möglicherweise eine schlechte Demokratin, mit Sicherheit aber in der falschen Partei. Tschüs!
  2. #2

    da werden sich

    gewisse Herren in der Union freuen.
    Eine von den Querulanten weniger.
    Eine von diesen Traumtänzzerinen die anderen soetwas wie ein Gewissen zumuten wollen
  3. #3

    Die Arme...

    ..so ein Abschied in eine ungewisse Zukunft nach 11 Jahren im Bundestag. Mir kommen da auch die Tränen.

    Was soll denn da ein Arbeitnehmer machen, der ab, sagen wir mal 38 Jahren, seinen Job verliert ? Da kommen mir echte Tränen.

    Und die Option, wegen familiärer Probleme aus einer Firma auszuscheiden, hat ein normaler Arbeitnehmer schon gar nicht.
  4. #4

    "Frauenpolitisches" Gewissen?

    Zitat von maxweber Beitrag anzeigen
    Ich bin davon überzeugt, dass die Mehrheit der Menschen, die CDU gewählt haben, gegen die Frauenquote ist. Wenn Frau Pawelski das nicht akzeptieren kann, ist sie möglicherweise eine schlechte Demokratin, mit Sicherheit aber in der falschen Partei. Tschüs!
    So ist es. Was Pawelski zusammen mit vdLeyen bzgl. der Frauenquote versucht hat war nichts anderes als Erpressung - die zum Teil auch noch glückte.
    Nicht nur die Wähler, auch viele Mitglieder fühlen sich in d i e s e r CDU, bei der Parteitagsbeschlüsse offenbar nicht das Papier wert sind auf dem sie stehen, längst nicht mehr aufgehoben.

    Eine Lobbyistin geht - eine Frau, die Vorteile für Frauen durchsetzen wollte, einfach weil sie Frauen sind. Das nennt man Geschlechterdiskriminierung - zu Lasten von Männern. Darauf können wir gerne verzichten.


    Interessant finde übrigens ich den Begriff "frauenpolitisches Gewissen". Was genau ist das? Hat der Mensch mehrere Gewissen...und gibt es dann auch ein "männerpolitisches"?
  5. #5

    Zitat von TheFrog Beitrag anzeigen
    ..so ein Abschied in eine ungewisse Zukunft nach 11 Jahren im Bundestag. Mir kommen da auch die Tränen.

    Was soll denn da ein Arbeitnehmer machen, der ab, sagen wir mal 38 Jahren, seinen Job verliert ? Da kommen mir echte Tränen.

    Und die Option, wegen familiärer Probleme aus einer Firma auszuscheiden, hat ein normaler Arbeitnehmer schon gar nicht.
    Tja, jetzt kommt Pawelski vielleicht mal im realen Leben an...obwohl, jetzt werden erst mal Übergangsgelder, sprich Steuergelder, fließen...
  6. #6

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie hat für die Frauenquote gekämpft und gegen das umstrittene Betreuungsgeld. Jetzt verlässt die Abgeordnete Rita Pawelski den Bundestag. Ihre letzte Rede hielt sie noch einmal zu einem Herzensthema - und konnte dabei ihre Tränen nicht zurückhalten.

    Tränen im Bundestag: Die CDU-Abgeordnete Rita Pawelski geht - SPIEGEL ONLINE
    Tja schade, da konnte sie sich nicht auf den letzten Metern, mithilfe einer Frauenquote für Aufsichtsräte, auf dem Weg aus Parlament heraus noch einen sicheren, einfachen und prestigeträchtigen Job beschaffen, traurige Geschichte.
  7. #7

    mhm

    Zitat von Criticz Beitrag anzeigen
    Tja, jetzt kommt Pawelski vielleicht mal im realen Leben an...obwohl, jetzt werden erst mal Übergangsgelder, sprich Steuergelder, fließen...
    "...mit Angela Merkel...", nee weiss nich, es gibt Beruf und Privat. Und das scheint eher privat. Beruflich/politisch wärs was anderes. "Rebellisch" sind da eher die Tränen, wo gibts denn so was liebe Leute bei spon?! oder hatte Merkel ihr das Vertrauen ausgesprochen?
  8. #8

    optional

    An sich ist der Abgang nur folgerichtig. Die Quote dient nun mal in erster Linie solchen Damen die bei Misserfolg zu Heulsusen mutieren. Das Paradigma für seine Ziele kämpfen zu müssen, kann aber nicht von ein paar Tränchen umgekehrt werden.
  9. #9

    hmm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie hat für die Frauenquote gekämpft und gegen das umstrittene Betreuungsgeld. Jetzt verlässt die Abgeordnete Rita Pawelski den Bundestag. Ihre letzte Rede hielt sie noch einmal zu einem Herzensthema - und konnte dabei ihre Tränen nicht zurückhalten.

    Tränen im Bundestag: Die CDU-Abgeordnete Rita Pawelski geht - SPIEGEL ONLINE
    Interessant dass die Dame sowohl gegen Betreuungsgeld als auch für höhere Renten für Mütter, die Kinder zuhause betreuen, eintritt.

    Da wird das Betreuungsgeld nur etwas später bezahlt.