Trotz Haftstrafe: Baufirma Strabag will Skandalbanker Gribkowsky einstellen

DPAGerhard Gribkowsky sitzt im Knast, weil er 32 Millionen Euro Bestechungsgeld von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kassierte. Doch nun winkt dem Ex-Vorstand der BayernLB eine neue Chance: Der Baukonzern Strabag will ihn als Finanzexperten einstellen - und hofft darauf, dass er Freigang bekommt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-904455.html
  1. #1

    Resozialisierung?!

    Resozialisierung ist löblich. In diesem Fall weiß man aber nicht so recht ob das Ernst gemeint ist.
    Im Übrigen gäbe es ja auch Tätigkeiten wie Toiletten putzen und Müll sortieren, was ja 1. auch gemacht werden muss und 2. von anderen Bürgern auch wirklich getan wird. Bürger denen Achtung mindestens ebenso gebührt wie einem Schwer-Krimininellen (8,5 Jahre!).
    Aber aus diesem Traum wird wohl nichts, ein paar Millionen sind sicher noch da und die Spezln von einst auch.
    Bernie wird ja diese Summe nicht gezahlt haben ohne sich einen Vorteil davon zu erwarten. Zu Lasten der von irgendeinem Dritten, der Öffentlichkeit vermutlich, dem Besitzer der BayernLB. Was die Sache moralisch erst so richtig relevant macht. Was aber aus dem Artikel direkt nicht hervorgeht.
  2. #2

    Wäre auch im öffentlichen Interesse.

    Wenn er einen Job erhält, wäre es auch im öffentlichen Interesse, ihn als Freigänger arbeiten zu lassen.
  3. #3

    Jeder hat eine zweite Chance verdient

    dazu wenn man weiß, dass im Baugewerbe nicht unbedingt alles Koscher läuft.
    Strabag ein weltweit tätiger, erfolgreicher Baukonzern aus Österreich, mit einem Ex-Politiker und Großaktionär als Chef!!!
    Nach der Wende als deutsche Baukonzerne noch nicht wußten wie man "erfolgreich" schreibt, hat Strabag in der Ost-EU riesige Filet-Stücke im Straßenbau erhalten.
    Wer die Geschäftsgebaren im Osten kennt,
    schmieren geht über studieren..............?
  4. #4

    Da erzähl mir noch einer,

    Verbrechen lohnt sich nicht. Laut Strabag Chef hat Herr Gribkowsky einen Fehler begangen. Na ja, € 32 Mio. Bestechungsgeld sind ja nicht wahnsinnig viel. Schlimmer wäre es, wenn er einen Kugelschreiben der BayernLB mitgenommen hätte.
  5. #5

    Habe ich was verpasst?
    Der Mann ist erst gerade zu 8,5 Jahren verurteilt worden. Wofür sind denn solche Strafen da, wenn sie nicht vollzogen werden?
    2.) Mit Anklageerhebung gegen B. Ecclestone ist das ganze Verfahren noch gar nicht abgeschlossen.
    Freigang? Na klar, nach 4,5 Jahren und guter Führung darf Gribi mal nen Antrag stellen, der dann wohlwollend geprüft wird.
    Das, was die österreichische Firma Strabag hier abzieht, ist ja wohl Verhohnepiepelung der Deutschen Justiz.
  6. #6

    Das zeigt doch

    mal wieder,ein kleiner Eierdieb ist vorbestraft und wird bei seiner Biographie immer Probleme mit der Arbeitswelt haben.
    Ein Schwerverbrecher(kann man bei der Höhe der Strafe ja behaupten)gilt in bestimmten Kreisen als Fachmann und wird hofiert.
    Man muß eben klotzen im Leben und nicht kleckern.
    Ein Angestellter im ÖD,der eine Kiste Wein annimmmt ist erledigt,es müssen Milllionen sein,um die es geht.
    Erinnern wir und doch auch an Herrn Schneider,der jetzt als Unternehmensberater ein ein gesuchter Mann ist.
  7. #7

    Klar!

    Nur mit einer richtig, aussagekräftigen Lste von Vergehen, gepaart mit Rücksichtslosigkeit und Fehlen jedglichen Unrechtsbewusstseins macht man also Karriere.
    Dieser Lehrstoff sollte Eingang in die Bildungspläne der Schulen finden und Pflichtvorlesung mit Übungen in der Hochschulausbildung werden.
    Nicht ist so pervers und krude, dass es nicht real sein könnte.
  8. #8

    ist doch eine gute Idee

    Das Gehalt können dann die Geschädigten bekommen. Z B der Staat (Steuern).
  9. #9

    qualifiziert

    Im Baugewerbe geht es international in finanzieller und organisatorischer Weise hart und unfair zu. Gerhard Gribkowsky hat seine Qualitäten, hier zu bestehen zu können, bewiesen.