Depeche Mode: Fan-Arbeit vom Feinsten

Dennis Burmeister/ Sascha LangeEin besonders akribischer Depeche-Mode-Fan hat eine riesige Sammlung mit Fundstücken wie Tonträger, Werbeklimbim und Demo-Kassetten der Band zusammengestellt - die nun in Berlin ausgestellt wird. Parallel erscheint ein eindrucksvoller Bildband.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/d...-a-904177.html
  1. #1

    hmmm - sollte ich mal vor dem konzert am sonntag vorbeischaun
  2. #2

    optional

    ...mal an mir runter schaue: ne, nix Schwarzes an. Kann mich auch nicht erinnern, irgendwelche DM - Devotionalien zu sammeln...tja, dann bin ich wohl nach Ihrer Definition kein Fan der Band, die seit über 20 Jahren verehre und keine Tour oder Album verpasse. ...hören Sie blos auf, ständig mit völlig beknackten Klischees über die Band und ihre Fans zu arbeiten. Das liest sich ja wie aus der BRAVO von ´86! Schlimm!
  3. #3

    Offen und ehrlich...

    Zitat von mannda Beitrag anzeigen
    ...mal an mir runter schaue: ne, nix Schwarzes an. Kann mich auch nicht erinnern, irgendwelche DM - Devotionalien zu sammeln...tja, dann bin ich wohl nach Ihrer Definition kein Fan der Band, die seit über 20 Jahren verehre und keine Tour oder Album verpasse. ...hören Sie blos auf, ständig mit völlig beknackten Klischees über die Band und ihre Fans zu arbeiten. Das liest sich ja wie aus der BRAVO von ´86! Schlimm!
    ...obwohl ich auch das aktuelle Album mein eigen nennen kann, gefiel mir die Musik DM's von anno '86 deutlich besser.

    Mag natürlich sein, dass meine musikalischen Präferenzen hier nicht mit der Band gealtert sind, aber vielleicht sollten die Jungs langsam mal über das Aufhören nachdenken.
    "Music For The Masses" war für mich deren absoluter Höhepunkt; den Weggang von Alan Wilder hat DM meiner Meinung nach bis heute nicht (mehr) kompensieren können.
  4. #4

    Alan Wilder

    Zitat von tzdv9000 Beitrag anzeigen
    "Music For The Masses" war für mich deren absoluter Höhepunkt; den Weggang von Alan Wilder hat DM meiner Meinung nach bis heute nicht (mehr) kompensieren können.
    Auch wenn für mich "Violator" und "Songs of Faith and Devotion" der absolute Höhepunkt war, haben Sie vollkommen Recht. Mit Alan Wilder ist ein grosser und wichtiger Teil des Depeche-Mode-Stils gegangen und die Band leidet bis heute stark darunter.
  5. #5

    Vor ein paar Jahren...

    ...auf einem DeMo-Konzert in Düsseldorf gewesen...war tatsächlich so ziemlich das langweiligste, was ich bis dahin gesehen habe. Und von der Musik war kaum was zu hören, konnte während des Konzerts ohne weiteres ungestört telefonieren...
  6. #6

    Ich bin mit DeMo aufgewachsen und die Jungs haben meinen musikalischen Geschmack geprägt, aber es scheint, dass auch diese Aera zuende geht. Jungs: die letzte tour'war schon grottig, was ich den gesundheitlichen Zustand von Dave geschuldet habe - aber euer aktuelles Werk geht gar nicht. Es wird Zeit...sucht Euch aus, für was...
  7. #7

    Nicht DeMo

    ...sondern DM müsste es heißen; aber bereits an der verwendeten Abkürzung lassen sich Verehrer von Verschmähern unterscheiden. Es ist ja auch nicht einfach so, daß sich DM in "gut" oder "schlecht" einstufen lassen, dass sich diese Band und Musik geschmacklich einordnen lässt. Depeche Mode sind nicht nur Pioniere und Wegbereiter der populären elektronischen Musik, sie entwickeln dieses Genre permanent weiter. Musiktheoretisch kann DM als "Beatles des synthetischen Klanges" bezeichnet werden. Und sie bleiben auch nach fast dreissig Jahren Verfechter eines Genres, dass sich nicht so einfach kopieren lässt. Aber Musik ist immer auch Geschmackssache, und so gilt die Regel: Liebe es oder hasse! Und da Morrissey eher gitarrenlastige Idole sein eigen nennt, verwundert sein Hass auf elektronische Musik ("Hang the blessesd D.J. - because the music that he constantly play, says nothing to me about my life...") nicht wirklich. Auch Morrissey ist ein ganz Großer; er sitzt jedoch in einer völlig anderen Klasse.
  8. #8

    Depeche Mode

    Langweilig ist ein Konzert immer nur für denjenigen der die Musik nicht mag. Echte Fans finden Konzerte nie langweilig. Was Fakt ist, dass die aktuellere Musik von DeMo nicht mehr den Massengeschmack von Konzerten in großen Arena wiederspiegelt. DeMo lebt bei seinen Liveauftritten vor allem von den Songs der 80er und Anfang der 90er. Danach gab es nur wenige Songs mit denen man Massen begeistern könnte. Aber die Musik ist tiefgründiger geworden. Vor allem das neue Album offenbart auch nach mehrmaligen Hören noch neue Spannungen. Und Dave Gahan ist ein großartiger Darsteller auf der Bühne, der es schafft selbst relaitiv langweilig komponierte Nummern großartig rüberzubringen mit einer emotionalen Mischung aus Gesang und Mimik. Die älteren Alben sind sicher massenkompatibler und stadiontauglicher. Während die neueren Alben tiefgängiger und deutlich ruhiger sind.
  9. #9

    Angesichts dieses Fan-Kults und dieser Verbundenheit zwischen Band und Fans wundere ich mich dann doch, dass sich die Konzerte rein von den Setlists her seit Jahren so gut wie gar nicht verändert haben. Jede Tour werden die gleichen Songs gespielt, angereichert höchstens um Songs des gerade aktuellen Albums. Vielleicht bin ich als großer Bruce Springsteen-Fan da auch sehr verwöhnt, der bekanntlich nie das gleiche Set zweimal spielt. Aber DM spielen ja sogar zwei Tage hintereinander in der gleichen Stadt zweimal das exakt gleiche Konzert - wie langweilig!!! Da käme ich mir als Fan dann doch leicht veräppelt vor.