Kanadisches Kartellamt: Nestlé und Mars sollen Schokokartell gebildet haben

AFPKanadische Behörden haben dem Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé und dem weltweit größten Schokoladenhersteller Mars illegale Preisabsprachen bei Schokoriegeln wie Snickers, Bounty oder Twix vorgeworfen. Den Unternehmen drohen bis zu sieben Millionen Euro Geldstrafen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-904291.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kanadische Behörden haben dem Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé und dem weltweit größten Schokoladenhersteller Mars illegale Preisabsprachen bei Schokoriegeln wie Snickers, Bounty oder Twix vorgeworfen. Den Unternehmen drohen bis zu sieben Millionen Euro Geldstrafen.

    Nestlé und Mars bildeten in Kanada Schokokartell - SPIEGEL ONLINE
    7 Mio€? Das wird denen aber ganz dolle Aua tun...
  2. #2

    7 Millionen nur?

    Das ist für Mars und Nestlé doch bloss ein Trinkgeld. Das zahlen die doch aus der Portokasse.
  3. #3

    Zitat von vogel0815 Beitrag anzeigen
    7 Mio€? Das wird denen aber ganz dolle Aua tun...
    In der Tat.
    Nehmen wir mal an:
    - 6 Jahre Monopolpreise (=30 Cent pro Riegel mehr)
    - Absatz pro Jahr 100 Millionen Riegel (jeder Kanadier isst 2,5 pro Jahr)

    => 6 * 0,3 * 100 Millionen = 180 Millionen Zusatzgewinn!

    Abzgl. der lächerlichen 7 Millionen immer noch ein super Geschäft.

    Und da wundert man sich, dass diese Fälle immer wieder auftreten.
    Die Politik WILL nicht wirklich durchgreifen. Denn obige Rechnung kann und wird auch jedes Kartellamt aufmachen.
  4. #4

    Zitat von vogel0815 Beitrag anzeigen
    7 Mio€? Das wird denen aber ganz dolle Aua tun...
    Nachtrag:
    Übrigens immer wieder schön zu beobachten, dass der journalistische Mehrwert (kritisch hinterfragen, objektiv einordnen, unvoreingenommen analysieren) im Forum stattfindet und nicht im Artikel. Auch jeder Redakteur hätte diese Rechnung aufmachen können...
    Pressemeldungen aggregieren und News Schnipsel zusammentragen können auch Google News, Twitter und Konsorten.
    Also liebe Redaktion, besinnt euch darauf, was euer Mehrwert sein sollte!
  5. #5

    Die armen!

    Ob 7 Mio. € in deren Bilanzen überhaupt auffallen?
  6. #6

    Für solche Großbetriebe

    sind solche Strafen zwar ärgerlich, aber nicht gefährlich.
    Hier sollten die Daumenschrauben angezogen werden!

    Und seit der Wasser-Aktion wird Nestlé von mir sowieso boykottiert, wo es nur möglich ist.
  7. #7

    Mehr Lobby für Unternehemen

    Zitat von kiltbear Beitrag anzeigen
    Das ist für Mars und Nestlé doch bloss ein Trinkgeld. Das zahlen die doch aus der Portokasse.
    7 Millionen Euro, wow ich bin sprachlos über diese harte sanktionierte Strafe für Milliardenkonzerne.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Den Unternehmen drohen bis zu sieben Millionen Euro Geldstrafen.
    Haha, .... kein Kommentar. D.h., in den Kartell"ämtern" sitzen auch schon bezahlte Lobbyisten... Nestlé meide ich seit jeher beim Einkauf. Die waren und sind schon immer eine Bande Krimineller auf Weltmarktniveau. Vergiften die Umwelt, beuten die Menschen aus - alles zum "Wohle" der Aktionäre. Preisdumping bei Wasser ist da nur eine Methode, um die Konkurrenz zu schwächen...
  9. #9

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

    Neben den Konzernen Nestlé und Mars beschuldigen die Wettbewerbshüter auch drei frühere oder heutige Manager der beiden Unternehmen sowie eines kanadischen Lebensmittelgroßhändlers. Bei einem Schuldspruch drohen ihnen bis zu fünf Jahre Gefängnis und Geldstrafen in Höhe von umgerechnet bis zu sieben Millionen Euro.

    Es müssen der Großhändler und die Manager 7 Millionen Euro zahlen. Und das aus dem Privatvermögen. Dazu haben sie im Falle einer Verurteilung noch mit Haftstrafen zu rechnen.
    Die Strafen für die Konzerne sehen etwas höher aus, wie man weiter unten im Text lesen kann. Wobei ich mich auf die Genauigkeit der Recherche nicht verlassen möchte.