Ursachen und Prognosen: Zehn Fakten zur Flut

DPAEine der schwersten Hochwasser-Katastrophen trifft Deutschland. Was sind die Ursachen? Wurde aus vorigen Fluten nichts gelernt? Bringt Regen am Wochenende erneute Probleme? Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-904232.html
  1. #1

    Durchweichte Deiche

    "Strohmast" für "Strommast" (Bildunterschrift) ist ein kleines Juwel von Rechtschreibfehler, - sogar mit Hintersinn (in Hinblick auf die Politik der "Energiewende", Stromtrassen usw.). Vielleicht eine Freudsche Fehlleistung?
  2. #2

    Buerger verhindern den Bau einer Schutzmauer.........

    Da haben wir es wieder: GRIMMA versinkt im Regen weil GRUENE Buerger den Bau einer Schutzmauer verhindert haben. Also nehmt diesen Buergerverein in die Pflicht, sie sollen fuer den Schaden ajufkommen.
  3. #3

    Denkfehler!

    "Ein Blick in die Landschaft offenbart das wahre Problem: Der Regen selbst versiegelt den Boden, Felder und Wiesen sind derzeit überschwemmt von ausgedehnten Seen."

    Auf landwirtschaftlichen Flächen ist der Boden durch den Einsatz von schweren Maschinen verdichtet, weshalb da das Wasser schlechter versickert als auf naturbelassenen Böden... Und dass die 10% versiegelter Flächen überhaupt keine Rolle spielen sollen, halte ich auch für eine steile These...
  4. #4

    23 Billionen...

    ... Liter Wasser? Ist das richtig?. Das sind, wenn mich meine Rechenkünste nicht vollends im Stich lassen 23 Milliarden Tonnen Wasser, 23 Kubikkilometer. Genug für einen 23000 qkm grossen See der 1m hoch ist. Das ist mal ne Menge Wasser...
  5. #5

    Dieses Hochwasser ist schlimm,

    aber dies ist endlich mal ein Artikel, der sich mit den tatsächlichen Ursachen und vor allem mit den Versäumnissen beschäftigt! Und nicht immer nur "böses CO2 macht Klima" brüllt. Erfrischend.
  6. #6

    Balance

    http://cdn1.spiegel.de/images/image-...eryV9-jwbg.jpg

    Oh Mensch, gebrauche den Verstand!
    Siehst Du die Schrift dort an der Wand?
  7. #7

    Versiegelung der Böden

    Das soll ja wohl ein Witz sein, dass der Regen den Boden versiegelt. Durch Bebauung wird der Boden verdichtet, damit ist auch unbebaute Fläche für den Regen nicht durchlässig.
    Kein Wunder, dass das mit dem Hochwasserschutz nicht klappt, wenn immer weniger wissen, dass das Versiegeln der Böden nicht allein der Hausbau ist, sondern die gesamte damit verbundene Infrastruktur einschließlich des Baustellenverkehrs. Wenn dann wie in Oberbayern die Hänge mit Luxusappartements vollgekleistert werden und auf den Bergen Luxushotels der Extraklasse entstehen, muss eigentlich keiner mehr wundern, dass die Bevölkerung weiter flussabwärts alles ausbaden muss.
    Aber wenn selbst in einem Spiegel-Artikel steht, dass der Regen den Boden versiegelt, dann wundert mich gar nichts mehr und wir können auf das nächste "Jahrhunderthochwasser" getrost warten - es kommt mit Sicherheit in den nächsten paar Jahren.
  8. #8

    Priorität des Gemeinschafts- vor dem Individualrecht

    Es muss endlich erkannt werden, dass der Bau von immer mehr Stauanlagen und Erhöhung der Deiche das Hochwasserproblem nur verlagert. Stattdessen muss der ökologische Hochwasserschutz durch die Schaffung von Überschwemmungsflächen vorangetrieben werden. Bund und Länder müssen gemeinsam die erforderliche Gesetzeslage schaffen, damit bei Katastrophen das Individualrecht der Landwirte und Grundstückseigentümer hinter das Gemeinschaftsrecht zurücktritt. Ein kompletter Ernteausfall, der nur wenigen Landwirten einen wirtschaftlichen Schaden zufügt ist volkswirtschaftlich leichter zu verkraften als die Überflutung ganzer Städte und Gemeinden von der Tausende von Hausbesitzern betroffen sind. Hier fallen auch die Versicherungs- und Entschädigungssummen deutlich niedriger aus. Leider scheitert dies offenbar an mangelndem politischen Willen und dem Druck der Agrarlobby.
  9. #9

    3-Flüsse Stadt Passau

    Der Name ist hier Programm. Hat man da was übersehen? Irgendwie komisch sich bei einer 3-Flüsse Stadt über Überschwemmungen zu wundern.