Tauchen an der "Turkia": Mein Wrack! Mein Schatz!

Die Badewanne des Kapitäns, Rettungswesten und der Maschinenraum: In der "SS Turkia" bringt jeder Flossenschlag eine neue Entdeckung. Das gut erhaltene Wrack im Roten Meer ist ein Traum für Taucher und leicht zu erkunden - jedoch nicht leicht zu finden.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-904080.html
  1. #1

    Mal wieder..

    ein "Linus-Geschke-Artikel" zum Wegträumen, herrlich!!! Danke für den kurzweiligen Artikel und die klasse Bilder! Bleibt zu hoffen, dass der Geheimtipp noch eine Weile einer bleibt! Ob man nun bei einer typischerweise 1wöchigen Safari wohl mind. 2 potentielle Tauchtage für die An-/Rückfahrt opfern mag, nunja, aber ein höchst sehenswerter Spot augenscheinlich allemal...
    Wenn´s nicht am Monatsende mit der S7S auf B-D-Fahrt ginge, würde ich (mal wieder) mit Meister Linus Jobtauschen wollen...:-)))
  2. #2

    Navigation ohne GPS war problematisch

    Die Position des Frachters scheint höchst geheim und kryptisch zu sein. Es ist mir völlig schleierhaft, wie man während einer Fahrt von New York nach Piräus im Roten Meer untergehen kann. Hätten sie mal den kürzeren Weg quer durchs Mittelmeer genommen...
  3. #3

    Guter Artikel

    und endlich mal ein Autor, der in der Lage ist, Begriffe wie Propeller und Klüse etc. korrekt anzuwenden. Sehr schön, danke! Ist leider selten bei SPON.
  4. #4

    Die Lebenserwartung von Geheimtips

    ist in den Zeiten des Internets dramatisch gesunken. Manche meinen sogar, sie seien ausgestorben.

    Zumal wenn alle erforderlichen Informationen in einem appetitlichen Spiegel-Artikel prominent serviert werden.
  5. #5

    Zitat von zappa99 Beitrag anzeigen
    ...alle erforderlichen Informationen in einem appetitlichen Spiegel-Artikel prominent serviert werden.
    Na allein Fahrzeit, Richtung und Geschwindigkeit und die knappe Küstenbeschreibung dürften kaum für ne Punktlandung reichen, eher wohl die Fotografen unter den Teilnehmern, die das Bild samt GPS-Daten abgespeichert haben...könnten, wenn sie wollten...
  6. #6

    Wieso Geheimtipp?

    Zwei Minuten Internet-Recherche ergeben zumindest diese Daten:
    The S.S. Turkia lies 150 miles north of Shaw’ab Ali, opposite Zafarana light house, in the middle of the Gulf of Suez.
    Longitude: 33.58387326012864
    Latitude: 28.82141188998452
    Kann ja mal jemand austesten, der in der Gegend ist.
  7. #7

    Erst denken, dann schreiben !

    Zitat von w.heinlein Beitrag anzeigen
    Die Position des Frachters scheint höchst geheim und kryptisch zu sein. Es ist mir völlig schleierhaft, wie man während einer Fahrt von New York nach Piräus im Roten Meer untergehen kann. Hätten sie mal den kürzeren Weg quer durchs Mittelmeer genommen...
    Unter normalen Umständen wäre der direkte Weg logisch gewesen. Wäre da nicht der Umstand, dass die Achsenmacht Italien, die ursprünglich Griechenland angegriffen hatte und die zu dem Zeitpunkt auch in Lybien präsent war, auf dieser Route passiert werden musste. Die hätten sich über die für Griechenland bestimmte Ladung bestimmt gefreut. Manchmal ist der längere Weg der bessere, hat aber in diesem Fall auch nichts genutzt! Dafür freuen sich jetzt die Taucher ;-)
  8. #8

    Die Gefahr ist wohl gering

    Zitat von mg68 Beitrag anzeigen
    ein "Linus-Geschke-Artikel" zum Wegträumen, herrlich!!! Danke für den kurzweiligen Artikel und die klasse Bilder! Bleibt zu hoffen, dass der Geheimtipp noch eine Weile einer bleibt! Ob man nun bei einer typischerweise 1wöchigen Safari wohl mind. 2 potentielle Tauchtage für die An-/Rückfahrt opfern mag, nunja, aber ein höchst sehenswerter Spot augenscheinlich allemal...
    Wenn´s nicht am Monatsende mit der S7S auf B-D-Fahrt ginge, würde ich (mal wieder) mit Meister Linus Jobtauschen wollen...:-)))
    Nach dem Ton des Artikesl, dem Tauchschiff und der 14 stündigen Anreise ist das wohl eher ein Trip für die Leute mit dem dicken Portemonnaie. Insofern bleibt das Revier wohl noch länger "unberührt"
  9. #9

    So ein Quatsch...

    ...sagt man auf der Nordsafari dem Capitano Bescheid, ist es ganz normal, dass dann dort (Möglichst Einstimmigkeit unter den Tauchern vorausgesetzt) Tauchgänge durchgeführt werden.
    Dazu muss man auch vorher keine Wunderlampe im Wüstensand finden und mit 100,00 Dollar dran reiben.

    Das Problem ist einfach, dass das Wrack sehr abseits der normalen Safarirouten liegt und der Suezkanal auch nicht gerade für andere Tauchgründe berühmt ist.
    Hier haben wir ein gutes Beispiel für eine sehr sehr schlechte Recherche oder platten Sensationsjournalismus.
    Der Spiegel, Online sowieso, ist schon lange nicht mehr das, was er mal war.