Boxen: Millionen-Kampf zwischen Klitschko und Powetkin droht zu platzen

Getty ImagesEs geht um viel Geld: Rund 18 Millionen Euro ist der Kampf zwischen Wladimir Klitschko und Alexander Powetkin schwer. Doch zwischen den Lagern der Box-Stars gibt es Streit über Dopingproben und Kabinengäste. Die Zeit für eine Einigung drängt.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/bo...-a-904118.html
  1. #1

    Das Kabinenverbot ist leider unzureichend dargestellt. Powetkin will verhindern, dass der Klitschkobruder in seine Kabine kommt. Hintergrund ist, dass das Tapen der Hände immer von jemanden von der Gegenseite beobachtet wird. (Damit sich niemand ein Hufeisen mit eintaptet.) Die Klitschkos schicken dazu immer (oder fast immer) den Bruder. Vieleicht zur Einschüchterung, vieleicht damit dieser sich durch sinnvolle Tätigkeit ablenkt und nicht nervös wird und den Bruder ansteckt. Warum auch immer. Ich kann nachvollziehen, warum man den Bruder des Gegners nicht in seiner Kabine haben möchte, aber nicht, dass man deswegen den Kampf platzen lassen will.
  2. #2

    wenn es um so viel

    Geld geht, dann werden beide schon eine Lösung finden! Da bin ich zuversichtlich
  3. #3

    Klitschko hat Angst

    Fakt ist, dass das Klitschko-Lager lieber auf die große Börse verzichtet, als gegen Povetkin eine Niederlage zu riskieren. Wenn die K2 Klitschko Management Group die Kämpfe ersteigert, haben Sie großen Einfluss auf die Punktrichterauswahl und den Rignrichter. Diesmal hat das gegnerische Lager den Kampf ersteigert. Die Klitschkos können jetzt also weder die Punktirchter kaufen, noch verhindern das ein Ringrichter eingesetzt wird, der das ständige auf den Gegner lehnen und den ständig ausgestreckten, regelwidrigen Jab (linker Arm) von Waldimir mit Punktabzügen ahndet. Die Klitschkos kämpfen nur gegen schwache, ausgewählte Gegner, die dann in einer ausgeklügelten Marketingstrategie als "gefährlichste Boxer seit Mike Tyson" präsentiert werden. Zudem wurden die Kltischkos schon zu ihren Amateurzeiten des Dopings überführt. Jeder Boxkenner und Fan ist sich der Lage bewusst, der "normale" Zuschauer bekommt kaum mit, wie er an der Nase herumgeführt wird. Die Klitschkos haben das Schwergewicht zu einer einzigen Zirkusnummer gestaltet. Es fliesst extrem viel Geld, im Boxgeschäft herrschen mafiöse Strukturen. Selbst Boxverbände sind die Nutznießer. Armer Boxsport!
  4. #4

    Bleibt doch Halbwelt

    Irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Boxsport es noch immer nicht geschafft hat, sich von der Halbwelt zweifelhafter Gestalten ganz zu befreien, auch wenn man den Klitschkos selbst keine Unredlichkeit nachsagen kann. Wenn man sieht, wer sich da so am Ring tummelt, kommt einem der Gedanke, dass das IOC besser den Boxsport aus dem olympischen Programm genommen hätte statt das Ringen. Bemerkesnwert finde ich auch, dass sich der russische Verband, der nun nicht gerade für konsequente Dopingbekämpfung bekannt ist, gegen die Dopingkontrollen der Nada wehrt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...
  5. #5

    Zitat von luxusleser Beitrag anzeigen
    Diesmal hat das gegnerische Lager den Kampf ersteigert.
    Nö. Diesmal hat ein unabhängiger Dritter den Kampf ersteigert. Das Lager von Powetkin hat weniger geboten als K2. Ein Geschäftsmann aus Moskau hat sich den Fight gegönnt. Würde ich vieleicht auch machen, wenn ich nicht wüßte, wohin mit dem Geld.
  6. #6

    Nicht nur im Umfeld der Klitschkos...

    ...herrschen fragwürdige Strukturen. So lange Leute wie Ahmet Öner im Boxsport ihr Unwesen treiben dürfen, kann man selbigen nicht ernst nehmen.
  7. #7

    Klitschko soll sich nicht so betun

    Den Powetkin haut der auch weg, wenn der vollgedröhnt ist.

    Der Nachteil von Doping ist, dass es durch zuviel Einsatz den Grundumsatz steigert und dass die Erschöpfung dann auf einmal schlagartig in der 8. Runde kommt. Dann ist der "alle". Immer schön auf Distanz halten und laufen lassen. Dann fällt der in der 9. Runde von selbst um.
  8. #8

    Ich kann es nicht mehr hören, von wegen ausgesuchte Gegner. Die klitschkos haben fast alle großen Namen im Schwergewicht geboxt. Lewis,Haye,Gomez,Solis,Hyde,Brewster,Adamek Rahman, usw. Bis auf Powetkin und Helenius waren alle dabei und die Beiden werden wohl kommen. Es ist auch nicht richtig, dass sie sich die Gegner selber aussuchen können. Einmal im Jahr müssen sie ihre Titel gegen die Nr.1 der Weltrangliste des jeweiligen Verbandes verteiligen.
  9. #9

    angst? Wohl kaum

    Zitat von luxusleser Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass das Klitschko-Lager lieber auf die große Börse verzichtet, als gegen Povetkin eine Niederlage zu riskieren. Wenn die K2 Klitschko Management Group die Kämpfe ersteigert, haben Sie großen Einfluss auf die Punktrichterauswahl und den Rignrichter. Diesmal hat das gegnerische Lager den Kampf ersteigert. Die Klitschkos können jetzt also weder die Punktirchter kaufen, noch......
    einen boxer, vor dem klitschko angst haben müßte, würde er niemals boxen. die beiden brüder stopfen sich seit jahren die taschen indem sie kanonenfutter werbewirksam vermöbeln. nicht zu schnell, sonst schrumpfen die werbeeinnahmen, aber auch nicht zu langsam. anfangs, in den ersten runden, nicht zu fest, sonst legt sich der gegner womöglich vor dem vereinbarten zeitpunkt hin und rtl mault. aber auch nicht zu langsam, weil man sich sonst hohn und spott einfängt, wenn man drittklassige boxer zu lang stehen läßt.
    povetkin dürfte selbst dem glaskinn keine schlaflose nacht bereiten,in seiner besten zeit war der bestenfalls zweitklassig, und die ist schon ein paar jahre rum.