Entwicklungsländer: Mangelernährung tötet Millionen Kinder

REUTERSDrei Millionen Kinder sterben jedes Jahr an den Folgen von Mangelernährung - doch ihr Tod wäre in vielen Fällen vermeidbar. In einer aktuellen Analyse präsentieren Forscher einfache Maßnahmen, die das Leben der Kinder retten könnten.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-903871.html
  1. #1

    Falsche Prioritäten

    Das Ziel muss nicht sein, noch mehr Menschen zu erzeugen. Was passiert denn in Zukunft wenn die Millionen von Kindern überleben? Denken diese ganzen "Wir müssen alle retten damit wir morgen noch mehr retten können" Typen eigentlich nach, was sie da tun? Seit den 70ern das gleiche blöde Geschwätz. Anfangs hat man 1 Million mit durchgefüttert und plötzlich hat man 10 Millionen Hungernde. Und dann wundert man sich, dass das Leid größer wird obwohl man immer mehr hineinbuttert. Es werden nicht weniger, sondern immer noch mehr Leidende. Warum wohl? Hört endlich auf damit!

    Das Ziel muss sein, die ganzen Schwangerschaften zu reduzieren. Gebietet der Kirche endlich Einhalt. Verschenkt Verhütungsmittel, ändert die Lebensumstände und wenn das nicht geht, dann lasst die Leute in Ruhe. Diese ganzen Hilfsmaßnahmen machen seit Jahrzehnten alles immer nur noch schlimmer.
  2. #2

    Scheinheiligkeit pur

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drei Millionen Kinder sterben jedes Jahr an den Folgen von Mangelernährung - doch ihr Tod wäre in vielen Fällen vermeidbar. In einer aktuellen Analyse präsentieren Forscher einfache Maßnahmen, die das Leben der Kinder retten könnten.

    Mangelernährung in Entwicklungsländern tötet Millionen Kinder - SPIEGEL ONLINE
    Selbst wenn die Absicht bestünde "10 Milliarden internationale Dollar" für die Entwicklungsländer bereitzustellen, würde kein Cent bei den Bedürftigen ankommen. Wie immer, würde das Geld bei den Machthabern verschwinden - mit Billigung der Geberländer.
    Man kann die Menschen nur vor Ort unterstützen, mit Projekten zur Selbsthilfe. Das ist längst klar.
    Die Frage ist nur: Soll diesen Menschen überhaupt geholfen werden?
    Welchen Nutzen bringen Sie? Werfen sie Profit ab?
    Nein!
    Dann sind die Milliarden keine gute Investition, 25% Rendite sollte schon rausspringen.
  3. #3

    Eine Schande

    Jetzt weiß ich nicht, wie der equivalente Betrag in Euro für 10 Milliarden ont. Dollar ist, aber mit nur einem lächerlichen Bruchteil dessen, was die Menschheit für Rüstungsausgaben verballert könnte man all diese Menschen retten. Es ist einfach eine Schande für uns.
  4. #4

    Vitamin A-Mangel

    Für das Problem des VitaminA-Mangels in SO-Asien, durch den etwa 450000 Minder jährlich erblinden, gibt es eine Lösung: Golden Rice. Dieser Reis ist "öffentliches Gut", frei von Patenten und in den für die jeweiligen Länder adaptierten Reissorten eingekreuzt (s. http://goldenrice.org/). Nur wird die Einführung durch Greenpeace und kirchliche Organisatikonen wie Brot für die Welt verhindert, weil man keinen Erfolg der Gentechnik will.
  5. #5

    Dem

    Zitat von johnbatz Beitrag anzeigen
    Das Ziel muss nicht sein, noch mehr Menschen zu erzeugen. Was passiert denn in Zukunft wenn die Millionen von Kindern überleben? Denken diese ganzen "Wir müssen alle retten damit wir morgen noch mehr retten können" Typen eigentlich nach, was sie da tun? Seit .....
    Dem kann ich mich nur anschliessen. Es wird immer mehr Leben in die Welt gesetzt, ohne das gefragt wird, was damit wird. Jeder Baecker macht sich mehr Gedanken darueber,was mit den Broetchen wird, die er nicht verkauft.
    Es ist doch schon in Europa so, dass fuer einen Grossteil der Jugend keine Verwendung mehr da ist. Die leiden zwar keinen Hunger, aber haben eben auch nichts zu tun.
    Alle die, die mehr Kinder gemacht haben, als die natuerliche Reproduktion erfordert, sollten sich mal an die Nase fassen.
  6. #6

    Zitat von johnbatz Beitrag anzeigen
    Verschenkt Verhütungsmittel, ändert die Lebensumstände und wenn das nicht geht, dann lasst die Leute in Ruhe.
    Wie genau würden Sie denn "die Lebensumstände ändern"? Denn um letztere Lebensumstände geht es gemäss Artikel doch gerade. Was Sie in Ihrem etwas gar simplen Kommentar übersehen ist halt die schlichte Tatsache, dass diese Faktoren natürlich verwoben sind. Armut und Hunger verhindern Bildung und sozioökonomischen Aufstieg, was gleichzeitig zu hohen Reproduktionsraten führt. Und damit erst recht zu weiterer Armut und Hunger. Gelingt es also an der richtigen Stelle diesen Teufelskreis zu durchbrechen, dann erst kann ein Fortschritt erzielt werden.

    Dass in Vergangenheit (und immer noch) viele Nahrungsprogramm und "Nothilfen" nutzlos bis kontraproduktiv waren steht auf einem anderen Blatt. Aber deswegen muss man nicht alles in einen Topf werfen..
  7. #7

    Zitat von johnbatz Beitrag anzeigen
    Das Ziel muss nicht sein, noch mehr Menschen zu erzeugen. Was passiert denn in Zukunft wenn die Millionen von Kindern überleben?
    Die Geburtenziffern sinken weltweit, selbst in Indien liegt die Zahl mittlerweile bei unter drei je Frau, in Brasilien unter zwei.
    Denken diese ganzen "Wir müssen alle retten damit wir morgen noch mehr retten können" Typen eigentlich nach, was sie da tun? Seit den 70ern das gleiche blöde Geschwätz. Anfangs hat man 1 Million mit durchgefüttert und plötzlich hat man 10 Millionen Hungernde. Und dann wundert man sich, dass das Leid größer wird obwohl man immer mehr hineinbuttert. Es werden nicht weniger, sondern immer noch mehr Leidende.
    Die Zahl der Unterernährten Menschen ist seit vielen Jahren relativ konstant, der Anteil an der Weltbevökerung also sinkend.

    Das Ziel muss sein, die ganzen Schwangerschaften zu reduzieren.
    Funktioniert ja auch, die Geburtenziffern sinken seit Jahrzehnten deutlich.
  8. #8

    Diese schrecklichen Tatsachen sind seit vielen Jahrzehnten bekannt !

    Schlimm daß da nicht längst Abhilfe geschaffen wurde! Das wäre doch eine Aufgabe der UNO,die sich sonst als unfähig und hilflos erweist.Besondere Schwierigkeiten sind allerdings programmiert,die Lage wird aber durch Zunahme der Weltbevölkerung,Wassermanglel,veränderten Eßgewohnheiten,Abnahme und Mißbrauch von Ackerflächen ,Ablehnung kontrollierter Gentechnikforschung etc,immer schwieriger !
  9. #9

    Zitat von johnbatz Beitrag anzeigen
    Das Ziel muss nicht sein, noch mehr Menschen zu erzeugen. Was passiert denn in Zukunft wenn die Millionen von Kindern überleben? Denken diese ganzen "Wir müssen alle retten damit wir morgen noch mehr retten können" Typen eigentlich nach, was sie da tun? Seit .....
    richtig die ganze Entwicklungshilfe hat das Drama um die Hungernden doch erst so schlimm werden lassen. Das mag böse klingen aber dank Entwicklungshilfe konnte es immer mehr Menschen in den Regionen geben die natürlich auch wieder an hunger litten und Hilfe brauchten das hat zu einem Teufelskreis geführt von dem vor allem die Hilfsorganisationen profitieren.

    Langfristig rettet unseren Planeten nur eines weltweite strenge Geburtenkontrolle. Und zwar überall nicht nur in den Entwicklungsländern.