Ein rätselhafter Patient: Herzschlag im Ohr

Bernd EckertGequält von einem Geräusch im Ohr läuft eine Patientin von einem Arzt zum anderen. Ein Tinnitus-Verdacht bestätigt sich nicht. Was also ist Ursache ihres Leidens? Erst eine Ultraschall-Untersuchung bringt die Mediziner auf die richtige Spur.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-902759.html
  1. #1

    Ich hatte exakt genau dasselbe Problem wie diese Frau. Ich hatte Probleme beim einschlafen, ständig war dieses Pochen im Ohr. Nach fast 3 Monaten ist es dann aber weg und ich hatte mich daran gewöhnt und manchmal kommt es wieder wenn ich Sport mache, höre ich das Pochen sehr explizit in meinem linken Ohr.
  2. #2

    Ich bin erleichtert zu sehen, dass es auch andere Menschen gibt, die sich mit diesem Problem herumschlagen. Ich hatte genau das selbe Geräusch vor ca. einem Jahr konstant in meinem linken Ohr. Mein Hausarzt und ein Ohrenarzt haben es als Mini-Tinitus abgetan, und mich zu meinem Leid nach Hause geschickt. Zum Glück ist es inzwischen mit der Zeit fast weg gegangen, und kommt nur noch selten vor, vor allem spät nachts, wenn ich müde bin aber nicht schlafen kann und alles still ist um mich. Als ich es aber konstant hatte, habe ich extrem darunter gelitten, und hatte Angst, dass es nie weg gehen würde - man kann sich nicht konzentrieren, wenn man ein konstantes Pochen im Ohr hat. Ich werde, wenn es wieder verstärkt auftritt, auf diesen Artikel zurück kommen. Ich glaube übrigens, dass es bei mir aufgetreten ist, nachdem ich innerhalb weniger Wochen mehrmals geflogen bin - auf einem Flug habe ich es zumindest das erste Mal wahrgenommen. Ich würde so ein Pochen niemandem wünschen, und danke für diesen Artikel!
  3. #3

    Durafistel

    Diese Symptome hatte ich vor einigen Jahren auch einmal. Untersuchungen haben nichts ergeben. Wenn ich oropax ins Ohr gesteckt habe, war es weg. Konnte sich auch keiner erklären. Dieses pulssynchrone Pochen ist nach einigen Wochen wieder weggegangen. Allerdings sehe ich seit einigen Jahren ein pulssynchrones Flackern, wenn ich gegen hellen Hintergrund schaue. MRT hat keinen Befund ergeben.
  4. #4

    Kann von außen kommen

    In "Hearing of microwave pulses by humans and animals: effects, mechanism, and thresholds." von Lin JC und Wang Z geht es um den Effekt das Mikrowellenimpulse gehört werden. Wer also 10 Schläge pro Sekunde im Ohr hat, sollte sich überlegen von Wlan auf Kabel umzusteigen. Das gilt umsomehr als das menschliche Gemüt sehr empfindlich auf Gleichschlag reagiert, ähnlich wie eine Brücke auf Anregung mit der immer gleichen Frequenz.
  5. #5

    Unabhängig vom Medizinischen Befund...

    ...der zugegeben Interessant genug ist , bietet die Schilderung dieses Falles für die Medizinisch-Technischen Laien Anlass genug über die Heutigen Möglichkeiten einmal Respektvoll zu staunen !
    erstens ist es KEINE Selbstverständlichkeit dass man Heutzutage vermittels Ultraschall Transkraniell -DURCH die Schädelknochen- hineinschallen und die Signale zurückgewinnen und auflösen kann- ein knöchernes Hindernis ist für den Schallfluss schliesslich eine höhere Barriere als weiches Gewebe- ich gehe hier nicht auf Details ein -aber eine solche Medizin-Ingeneiurtechnische Leistung nötigt Respekt ab-
    SO lange gibt es die Möglichkeit des Intrakraniellen Ultraschalls denn auch noch nicht.
    Zum Zweiten die wie selbstverständlich erwähnte Möglichkeit, vom Rumpf (meistens von der Leiste aus) mittels Arterienkathedern in den Schädel zu gelangen- auch hier noch nicht allzulange möglich- wenn ichs richtig weiss ab etwa 2006- schliesslich muss man von der Aorta über die Arteria subclavia und einen Abzweig derselben via Zwischenwirbelloch (Foramen Intervertebralis) IN eine der Wirbelsäulenarterien -scharfer Knick nach Oben und via Foramen Magnum mit dieser Arteria Vertebralis hoch zu Arteria Basilaris im Dorsalen Schädelbasisbereich um von dort in richtung des gesuchten Gefässes voranzukommen- die Ärzte welche DIESE Kür Zielsicher erledigen (und auf diese Weise z.b. auch Stents setzen können), haben jedenfalls meinen höchsten Respekt- nur damit einmal darauf hingewiesen wird !
  6. #6

    Seppi

    Kann das sein, dass Sie ein extremer Wichtigtuer mit Minderwertigkeitskomplexen sind? Es ist für den Laien doch scheißegal, was Sie hier für Fachchinesisch faseln... der behandelnde Arzt wird schon wissen, was er tut!
  7. #7

    Zitat von diedeutschesteuerzahlerin Beitrag anzeigen
    Kann das sein, dass Sie ein extremer Wichtigtuer mit Minderwertigkeitskomplexen sind? Es ist für den Laien doch scheißegal, was Sie hier für Fachchinesisch faseln... der behandelnde Arzt wird schon wissen, was er tut!
    Wenn Sie nichts über Medizin lesen wollen, befinden Sie sich im falschen Forum.

    Und was "der Arzt schon wissen wird", das können Sie gerne einem der ersten paar Ärteteams erklären, die sich mit dem geschilderten Fall befaßt haben.
  8. #8

    @seppiverseckelt

    Es handelt sich in der Tat um Wichtigtuerei basierend auf Halbwissen!
  9. #9

    Ich auch dieses Problem,bei mir ist es nach einem epileptischen Anfall plötzlich da gewesen. Es kommt und geht wieder. Werde mal zum HNO gehen.