Verdacht auf Defekt: Australische Regierung untersucht tödlichen Unfall mit VW Golf

REUTERSIn Australien untersuchen die Behörden einen tödlichen Autounfall mit einem VW Golf. Das Verkehrsministerium will feststellen, ob bei Fahrzeugen des deutschen Herstellers Sicherheitsmängel auftreten.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a...-a-903025.html
  1. #1

    Merkwürdig

    Warum geschieht so ein Unfall gerade einer Frau? Ich habe noch nie davon gehört, dass es beim Golf einen Konstruktionsfehler gibt, der zu diesem Unfallbild passt. Ich habe aber schon öfters, sehr oft, Frauen erlebt, die genau diese Fahrweise an den Tag legen. Ohne jede Grund langsamer werden. Teilweise bis fast zum Stillstand. Die angebliche Multitaskingfähigkeit der Frauen ist ein Märchen. Wie es zu dem Unfall kam, weiß ich nicht. Aber an einen technischen Defekt glaube ich nicht.
  2. #2

    Nach Toyota nun VW

    Nachdem sich die 'Probleme' mit Toyota-Fahrzeugen als fahrerisches Unvermögen der Fahrzeuglenker herausgestellt hatten, wird nun eine neuer Anlauf unternommen, den Hersteller, diesmal halt VW, für Unfälle verantwortlich zu machen.
    Wer hat daran wohl Interesse?
  3. #3

    Zitat von Sotho Beitrag anzeigen
    Warum geschieht so ein Unfall gerade einer Frau? Ich habe noch nie davon gehört, dass es beim Golf einen Konstruktionsfehler gibt, der zu diesem Unfallbild passt. Ich habe aber schon öfters, sehr oft, Frauen erlebt, die genau diese Fahrweise an den Tag legen. Ohne jede Grund langsamer werden. Teilweise bis fast zum Stillstand. Die angebliche Multitaskingfähigkeit der Frauen ist ein Märchen. Wie es zu dem Unfall kam, weiß ich nicht. Aber an einen technischen Defekt glaube ich nicht.
    1. Sie wissen nichts aber glauben NICHT an einen technischen Defekt.
    2. Sie haben noch nie von einem Konstruktionsfehler gehört, also kann es das nicht gewesen sein.
    3. Sie haben schon öfter erlebt, dass eine Frau einfach langsamer geworden ist, also muss es an der Frau liegen.

    Ich kann Ihnen dazu nur sagen, dass ich bei der Qualität der Autos aus dem Hause VW alles für möglich halte und nichts ausschließen kann.
    Ich habe erlebt, dass sich beim Golf II beim Auffahren auf die Autobahn der Gaszug einfach ausgehängt hat.
    So sehr ich mich auch manches mal über unsere weiblichen Verkehrsteilnehmer aufrege, verallgemeinerungen mag ich nicht und das was Sie schreiben ist gerade in Hinblick auf den Ausgang dieses Unfalls unter aller Sau.
  4. #4

    Bedienung

    Statt Bedienungsfehler zu gestehen, ist es einfacher auf den
    Hersteller zu zeigen, wenn dazu noch war rausspringen kann! Wie auch damals bei Toyota.
  5. #5

    Sicherheitsabstand

    Eigentlich muss ja jeder genug Sicherheitsabstand haben, sodass er bremsen kann wenn der Vordermann vom Gas geht. In Deutschland ist vorgschrieben, dass man den Abstand so groß lassen muss, dass man bei einer plötzlichen Vollbremsung des Vordermanns noch rechtzeitig zum stehen kommt. "Halber Tacho" sollte dafür reichen.
    Schuldig am Unfall war also auf jeden Fall der LKW-Fahrer. Wieso also überhaupt die Diskussion über VWs?
  6. #6

    optional

    Wie war das noch? VW taugt mehr als Opel, weil sicherer und wenig anfälliger! Von Opel habe ich solche Mängel bislang noch nie gehört, wie man sie von VW, BMW und Mercedes in letzter Zeit immer wieder hören muss. Zum abregen: ich habe neben einem Opel auch einen BMW und Audi in den Garagen stehen.
  7. #7

    Kommt öfter vor als man denkt

    Mir ist es mehrfach passiert, dass die Motorelektronik abrupt abregelt, sowohl mit einer Mercedes V-Klasse als auch in den letzten Monaten mit dem Jeep Wrangler. Unfall konnte ich mit Müh und Not verhindern. Beschleunigung aus einem Autobahnparkplatz heraus, in eine Lücke einordnen und Motor regelt ab. Der Hintermann kann dies nicht erkennen wegen fehlendem Bremslicht.
  8. #8

    Meine Schwiegermutter kaufte einen nagelneuen Skoda Fabia mit dem 1.2TSI Motor.

    Dieser ging mehrmals auf der Autobahn unvermittelt in einen extremen Notlauf mit maximal 30Km/h. Einmal auf der berliner Stadtautobahn...echt prickelnd das Erlebnis.

    Nach jedem dieser Vorfälle ging der Wagen natürlich zu einer VW Werkstatt. Nach diversen Werkstattaufenthalten (drei verschiedene Werkstätten weil es auch Richtung Bremen passierte) ist das Problem nun zwar gelöst, aber sowas darf m.e. nach nicht bei einem Neuwagen auftreten.

    Da sie eine Handschaltung hat lag es natürlich nicht am DSG, sondern wohl am Motorsteuergerät; das dritte Steuergerät und mehrere Neuprogrammierungen lösten letztendlich das Problem mit dem 30Km/h Notlauf.
    Sie hatten aber augenscheinlich auch den Motorraum auseinandergenommen: einzelne Filzteile waren abgelöst, einige Befestigungen nicht mehr da. Sah recht unordentlich aus als mir mir das anschaute.

    Im Endeffekt kostete es dank Garantie keinen Cent, aber ich möchte nicht plötzlich auf der Autobahn ausrollen...
  9. #9

    Zitat von üpoiu Beitrag anzeigen
    1. Sie wissen nichts aber glauben NICHT an einen technischen Defekt.
    2. Sie haben noch nie von einem Konstruktionsfehler gehört, also kann es das nicht gewesen sein.
    3. Sie haben schon öfter erlebt, dass eine Frau einfach langsamer geworden ist, also muss es an der Frau liegen.

    Ich kann Ihnen dazu nur sagen, dass ich bei der Qualität der Autos aus dem Hause VW alles für möglich halte und nichts ausschließen kann.
    Ich habe erlebt, dass sich beim Golf II beim Auffahren auf die Autobahn der Gaszug einfach ausgehängt hat.
    So sehr ich mich auch manches mal über unsere weiblichen Verkehrsteilnehmer aufrege, verallgemeinerungen mag ich nicht und das was Sie schreiben ist gerade in Hinblick auf den Ausgang dieses Unfalls unter aller Sau.
    Und? Dasselbe habe ich auch schon bei einem Renault Rapid erlebt. Und selbst wenn das Auto plötzlich langsamer wird, ist immer noch der LkW Schuld, bei uns zumindest.
    Reicht ja wenn irgendein Sensor rumspinnt um die Motorleistung zu droßeln und in den Notlauf zu schalten. Der Turbo kann ausgestiegen sein, oder gleich der Motor selber.