Verweigerte Sozialleistungen: EU-Kommission verklagt Großbritannien

AP/dpaVielen EU-Bürger werden in Großbritannien offenbar Sozialleistungen verweigert, die Briten zustehen. Die EU-Kommission verklagt das Land deshalb vor dem Europäischen Gerichtshof. Die britische Regierung verteidigt das Vorgehen: Man müsse das "Geld von hart arbeitenden Steuerzahlern sichern"

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-902907.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großbritanniens Arbeitsminister Iain Duncan Smith kündigte entschiedenen Widerstand an. "Die Menschen in diesem Land erwarten von mir, dass ich das Sozialsystem vor Missbrauch schütze und das Geld von hart arbeitenden Steuerzahlern sichere." Er werde nicht tatenlos zusehen, wie Brüssel Schutzmechanismen "verwässere".
    Das wird dem tapferen Iain ganz sicher einige Schulterklopfer aus London City einbringen.
  2. #2

    Richtig!

    Wäre es nicht eine schöne Vorstellung, die deutsche Regierung würde auch NUR EINMAL die Interessen des deutschen Steuerzahlers verteidigen?
    Hut ab vor den Briten.
  3. #3

    Da haben

    die Briten aber Eier in den Hosen,im Gegensatz zu unserer Politikern!
  4. #4

    Wachen die Briten langsam auf?

    ...der dt. Michel schläft noch den Schlaf des Gerechten....
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die britische Regierung verteidigt das Vorgehen: Man müsse das "Geld von hart arbeitenden Steuerzahlern sichern"

    Brüssel klagt gegen Großbritannien wegen verweigerter Sozialleistungen - SPIEGEL ONLINE
    Wiedereinmal gehen die Briten offensichtlich einen Sonderweg in der EU und lassen die anderen Regierungen verstört und ratlos zurück...
  6. #6

    Die britische

    Haltung ist richtig. Nichts gegen Sozialleistungen und nichts gegen freie Aufenthaltswahl...aber für Sozialleistungen sollte man ausschließlich seinen Heimatstaat angehen dürfen!
  7. #7

    Zitat von Lankoron Beitrag anzeigen
    Haltung ist richtig. Nichts gegen Sozialleistungen und nichts gegen freie Aufenthaltswahl...aber für Sozialleistungen sollte man ausschließlich seinen Heimatstaat angehen dürfen!
    Das klingt fürchterlich rechts. Solange ein Bürger von A in dem Land B arbeitet, Steuern zahlt etc., ist nichts gegen die Gewährung von Sozialleistungen einzuwenden. Wenn die Arbeitsleistung eher auf Scheinselbständigkeit beruht und eher wenig Steuern gezahlt werden als üblich, schon eher, denn dann bringt der Immigrant dem gastgebenden Land wenig und die Brutto-Netto-Rechnung passt nicht. Wie man sowas auseinanderklamüsern (steht so im Duden :-)) soll, weiß ich nicht.

    Erinnert mich tendenziell an das Argument, dass kinderlose Paare Parasiten sind, weil Kinder die Zukunft seien. Meine ehemaligen Nachbarn hatten gleich vier Kinder, die mittlerweile allesamt Bezieher von Leistungen sind, nicht zu Einzahlern. Das nur nebenbei. Aber wenn man langfristig denkt, muss man sich auch unangenehme Gedanken gestatten.

    Von daher: Es klingt fürchterlich rechts, aber ich teile Ihre Meinung.
  8. #8

    Well done!

    Und mir kann keiner erzählen, dass irgendetwas gegen die Verhinderung von Sozialmissbrauch spricht. Auch wenn die Bundesregierung das in Deutschland natürlich wieder versuchen würde.
  9. #9

    Bravo!

    Ich bin absolut kein Fan der Britischen Konservativen: aber die Entscheidung ist richtig!
    Für die soziale Grundsichrung sollte das Heimatland zuständig sein, sofern nicht vorher im Land eine gewisse Zeit gearbeitet wurde .