Neue BZgA-Kampagne: Der verzweifelte Kampf um Organspender

BZgAJeden Tag sterben drei Menschen in Deutschland, weil sie vergeblich auf ein Organ warten. Doch die Zahl der Spender sinkt und sinkt. Mit einer neuen Kampagne kämpft die BZgA um Vertrauen nach dem Transplantationsskandal. Prominente und Aufklärung sollen es richten.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-902821.html
  1. #1

    Ich muss gestehen, dass

    ich schon die vorangegangene Kampagne irrwitzig fand. Alle Verantwortlichen führen immer wieder das fadenscheinige Argument einer freien Entscheidung an. Wer bitte kann in einem Land, dass in dieser Hinsicht an altchristlicher Umnachtung leidet, eine solche Entscheidung frei treffen?
  2. #2

    Organspende

    Nur weil unsere Politiker nichts auf die Reihe bringen... Hätte man wie in vielen Ländern üblich, jeden zum Organspender gemacht, der nicht dagegen ist, sähe es ganz anderst aus. Niemand würde gezwungen, die Organspenderanzahl wäre aber um einiges höher. Wo ist das Problem?
  3. #3

    Aufklärung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jeden Tag sterben drei Menschen in Deutschland, weil sie vergeblich auf ein Organ warten. Doch die Zahl der Spender sinkt und sinkt. Mit einer neuen Kampagne kämpft die BZgA um Vertrauen nach dem Transplantationsskandal. Prominente und Aufklärung sollen es richten.

    Organspende: BZgA startet neue Kampagne nach Transplantationsskandal - SPIEGEL ONLINE
    Mmmh, ist mit Aufklärung mal eine offene Diskussion über die Definition von "Hirntod", Feststellung desselben und ähnliches gemeint?
    Ein ehrliches Auseinandersetzen mit den Ängsten, die auch vor dem Spenden abschrecken?

    Oder nur Imagekampagne und Trommeln mit emotionalen rührenden Geschichten?
  4. #4

    Ob Organspende oder DKMS, reagiert wird erst wenn im direkten Umfeld ein Fall eintritt. Und diejenigen die auf ein Organ warten und selbst nicht bereit sind zu spenden, wäre es da nicht richtig diese ganz hinten auf die Liste zu setzen und die die nen Ausweis haben nach vorne. Wahrscheinlich gehts nicht ohne einen gewissen Druck.
  5. #5

    Da ich bestimmte Bevölkerungsgruppen von meiner Organspende nicht ausschließen kann, gibt's grundsätzlich keine Einwilligung.
  6. #6

    nix geschenkt

    mein bruder fand keine krankenkasse - nach einem schlaganfall sitzt er voll in der sche... im rollstuhl.
    warum sollte ich in diesem staat einem wildfremden irgendetwas schenken?
  7. #7

    Einfach das private Gewinnstreben von der Organspende entkoppeln, die DSO transparent gestalten und staatlich kontrollieren. Schon geht es mit den Organspenden.
  8. #8

    Die wahren Gründe

    Zitat von nichtsowichtig Beitrag anzeigen
    Ob Organspende oder DKMS, reagiert wird erst wenn im direkten Umfeld ein Fall eintritt. Und diejenigen die auf ein Organ warten und selbst nicht bereit sind zu spenden, wäre es da nicht richtig diese ganz hinten auf die Liste zu setzen und die die nen Ausweis haben nach vorne. Wahrscheinlich gehts nicht ohne einen gewissen Druck.
    für die Abneigung Organspender zu werden,liegen vieleicht ein wenig anders.Nachdem der Mangel an Spenderorganen nun noch grösser geworden ist,fürchten viele Leute,dass der Hirntod schneller festgestellt wird,als einem eigentlich lieb ist.Wenn es Manipulationen auf der Empfängerseite gab bzw gibt,warum sollte nicht auch bei der Feststellung des Hirntodes geschummelt worden sein? Vor diesem Hintergrund,ist auch meine Verweigerungshaltung zu sehen.
  9. #9

    solange mir keiner garantieren kann ,daß nicht irgendein promi oder bontze leichter an ein spendeorgan kommt als der normale gibt's von mir kein teil!!!