Bass im Jazz: Befreiung der Begleitmusiker

Maik ReishausWie ein Teufelsgeiger arbeitet er mit dem Bogen, spielt Adeles "Rolling In The Deep" oder den Gospel-Song"Joshua Fought The Battle Of Jericho". Der Jazz-Kontrabassist Charnett Moffett entpuppt sich mit seinem Album als virtuoser Solist. Auch andere Künstler befreien sich von ihrer Rolle als Hintergrundmusiker.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/n...-a-901536.html
  1. #1

    [Zitat von sysop]
    Doch er musste 45 werden, ehe jetzt eine Plattenfirma dem Musiker die Chance bot, seine Virtuosität zu präsentieren..
    Moffett hat seine erste Solo-Platte 1987 für Blue Note Label gemacht und The Bridge: Solo Bass Works ist schon seine zehnte Solo-Platte!!
  2. #2

    Fragezeichen

    tun sich immer wieder bei mir auf, wenn der SPON über JAZZ schreibt. Das sich der Bass aus der Begleiterrolle löst, ist spätestens seit Jacos Debut (1974) gegessen. Lockere 39 Jahre später fällt das dem SPON auch mal auf!? Warum betitelt man den Artikel nicht einfach "CD-Tipps"?
  3. #3

    Warum denn in die Ferne schweifen?

    Es freut mich, dass man beim "Spiegel" jetzt auch schon gecheckt hat, dass der Bass zu mehr taugt, als rhytmisches Begleitinstrument zu sein.
    Wenn ihr jetzt auch noch realisiert, dass es auch in D sehr gute Musiker gibt, die auf diesem Instrument mehr spielen können, als rhytmisches "Bumm-Bumm", z. B. Jaques Bono, aus München, der seit Jahren mit seinem Bach- und Piatti-Preludien, als auch solistischen Eigenkompositionen brilliert, dann könnte ich fast meinen, ihr seid endlich aufgewacht.
  4. #4

    Bezahlte Werbung für ein Album?

    Zwar liebe ich Jazz, aber als Kenner möchte ich mich nicht bezeichnen. Insofern liegt es mir fern, die Kompetenz von SPON in Sachen Jazz zu beurteilen. Dennoch verwundert es mich, warum hier eine lange zurückreichende Entwicklung zum letzten Schrei hochstilisiert wird.
  5. #5

    ignoranz

    wer bei diesem Thema Mingus oder Scott la Faro über geht' ist ganz einfach inkompetent!
  6. #6

    Stimmt.

    Zitat von spon-48t-823r Beitrag anzeigen
    tun sich immer wieder bei mir auf, wenn der SPON über JAZZ schreibt. Das sich der Bass aus der Begleiterrolle löst, ist spätestens seit Jacos Debut (1974) gegessen. Lockere 39 Jahre später fällt das dem SPON auch mal auf!? Warum betitelt man den Artikel nicht einfach "CD-Tipps"?
    Stimmt alles, was Sie schreiben: gebündelte Inkompetenz in der SPON Kulturredaktion ist ein Dauerbrenner. Auf Charlie Haden zumindest hätte man ja auch kurz verweisen können (eigentlich: müssen) - aber dann könnte man die Emanzipation des Basses halt nicht mehr als eine neue Entwicklung im Jazz anpreisen können.
  7. #7

    Bass in der Klassik

    Erwähnenswert wäre sicher auch der unkonventionelle E-Bassist Jacques Bono, der noch einen Schritt weiter geht und sich mit seinem Soloprogrammn aus Rock, Jazz und Klassik einen Namem gemacht hat.
  8. #8

    Apropos Inkompetenz

    Schon mal was von Esperanza Spalding gehört, liebe Redaktion?
  9. #9

    @holzverbrenner

    Da gebe ich Ihnen recht!
    Jazz Artikel bei SPON sind immer seltsam...