Kettenbriefe und Kleinanzeigen: E-Mail-Ärger im Bundestag

DPARund 2600 Mitarbeiter hat die Verwaltung des Bundestags. Praktisch alle sind über einen E-Mailverteiler zu erreichen, über den schon mal Kleinanzeigen und Kettenbriefe verschickt werden. Damit soll nun Schluss sein.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-901764.html
  1. #1

    Forum

    Die brauchen halt ein Forensystem, wenn sie denn noch keines haben...
  2. #2

    private Mails

    Haben auf Rechnern des Bundestages generell nichts verloren.
    Solange eine gesetzlich vorgeschriebene E-Mail Archivierung läuft, muss der private Gebrauch de Mail-Accounts grundsätzlich verboten sein, da sonst die Mail-Archivierung gegen Persönlichkeitsrechte verstösst.
    Zumindest gelten diese Regelungen für Kaufleute.
    Hatte den Fall gerade.
  3. #3

    Schwer bis nicht durchsetzbar ....

    .... so ein Verbot, keine priv. Mails in seinem Account zu halten: was kann ich denn bitte dagegen tun, Mails privater Natur zu erhalten ? Es gibt natürlich auch keine "Regelung für Kaufleute", die die Firma nicht jeweils selbst erlassen hätte - wer bitte hätte staatlichersiets denn die Legitimation, derartige Vorschriften verbindlich vorzugeben ? Auf Persönlichkeitsrechte steht es mir selbstverständlich jederzeit völlig frei, zu verzichten. "Gesetzlich vorgeschriebene E-Mail Archivierung" gilt nur für geschäftsrelevante Vorgänge, für die eine gesetzliche Aufbewahrungsfrist existiert. Ein Mailarchiv juckt es überdies überhaupt nicht, wenn auch private Mails archiviert würden - wenn denn den Mailadmins schon nichts einfällt, Privates von Geschäftlichem trennen zu können. Und sei es nur durch ein aktives Tagging der Anwender, Wer das dann versäumt, dessen Privatkram wird halt mitarchiviert. Das ist dann mehr oder weniger sein eigenes Problem. Die Crux liegt hier eher im Mailsystem, was offenbar jedem die Nutzung des Gesamtverteilers freistellt. Das wäre bei uns undenkbar. hier dürfen max. die Geschäfsführung und deren benannte Stellvertreter oder Bevollmächtigte den Gesamtverteiler nutzen (... nur ca. 8000 User, und das ist eher mittelständig, kein Vergleich mit Systemen bei IBM oder Microsoft, Siemens, BASF o.ä.). Überhaupt scheint dieses Mailsystem nicht nur schlecht administriert, sondern auch sigifikant unterdimensioniert zu sein. Wenn es bei 2500 Anwendern schon zu Problemen kommt, sollte man den ordnungsgemässen Gebrauch der hierfür verballerten Mittel dringend prüfen und ggf. disziplinarrechtliche Schritte einleiten.
  4. #4

    Zitat von Hungersson Beitrag anzeigen
    Haben auf Rechnern des Bundestages generell nichts verloren.
    Solange eine gesetzlich vorgeschriebene E-Mail Archivierung läuft, muss der private Gebrauch de Mail-Accounts grundsätzlich verboten sein, da sonst die Mail-Archivierung gegen Persönlichkeitsrechte verstösst.
    Zumindest gelten diese Regelungen für Kaufleute.
    Hatte den Fall gerade.
    so ein unsinn. so etwas löst man per betriebsvereinbarung oder informationssicherheitsrichtlinie. private mails werden vom anwender in den "privat"-ordner verschoben und werden nicht archiviert - ende der geschichte.
  5. #5

    Haben wir vor ca. 10 Jahren gelöst

    Mails an große Verteiler geht nur über eine zentrale Stelle. Entweder es wird rausgeschickt oder es wird darüber diskutiert. Viel Schwachsinn verliert an Bedeutung wenn man erst erstmal
  6. #6

    200 "Dummies" zwingen so ein System in die Knie

    Zitat von dia_bolika Beitrag anzeigen
    .... Wenn es bei 2500 Anwendern schon zu Problemen kommt, sollte man den ordnungsgemässen Gebrauch der hierfür verballerten Mittel dringend prüfen und ggf. disziplinarrechtliche Schritte einleiten.
    In meiner früheren Firma lief das so: Jemand mit der entsprechenden Befugnis verschickte aus Versehen irgendeinen Unsinn an einen Verteiler mit 5.000 Empfängern. 100 davon antworteten "an alle", dass sie die Mail nicht interessiert. Daraufhin antworteten wiederum hunderte "an alle", dass sie das Desinteresse der ersten 100 nicht interessiere, usw. usw. Bis zum Abend war es nicht mehr möglich, eine "reguläre" e-Mail zu versenden.
  7. #7

    unding.

    private mails haben am arbeitsplatz nie etwas zu suchen. das gilt nicht nur für den bundestag.
    bei mir im unternehmen landen auch häufig private mails in posteingang. da frage ich mich, wer von den absendern daran denkt, dass die mails auch an den vorstandsvorsitzenden gehen..
  8. #8

    Zitat von pommbaer123 Beitrag anzeigen
    da frage ich mich, wer von den absendern daran denkt, dass die mails auch an den vorstandsvorsitzenden gehen..
    Der arme Mann tut mir leid. Bekommt er laut Ihrer Aussage doch jede Mail, die im Unternehmen aufschlägt, egal an wen gerichtet, auf den Tisch. :(
  9. #9

    Kompetenz

    Hab' unsere gesetzgebende Körperschaft noch nie für besonders kompetent gehalten, insbesondere auch, was die Ausbildung und Organisation seit ungefähr der Erfindung der Schreibmaschine betrifft.