Großbritannien: Londoner Bluttat schürt Angst vor islamfeindlichen Übergriffen

AFPDer grausame Mord an einem Soldaten heizt die Stimmung in London auf. Weil die mutmaßlichen Täter angeblich Islamisten waren, fürchten Muslime im Land nun gewaltsame Übergriffe. In der Nacht wurden bereits Moscheen attackiert, die Behörden sind alarmiert.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-901412.html
  1. #1

    Einfach nur traurig

    Als Muslim schäme ich mich einfach nur für all das was dort passiert ist. Ich habe dafür wirklich kein Verständnis, in keinster Weise.
    Erschreckend finde ich aber auch was für eine Verallgemeinerung an den Tag gelegt wird, wenn man die Anschläge/Verbrechen, was auch immer, im Verhältnis zur Anzahl der in diesen Ländern lebenden Muslime setzt, dann sind sie verschwindend gering. Trotzdem vermitteln die Medien einem das Gefühl es könnte gleich jederzeit an jedem Ort knallen...

    Ich wünschte die Medien würden so intensiv auch mal über das Thema Alkohol berichten, mit der gleichen Panikmache. Letztes Jahr starben in Deutschland 74000 Menschen durch Alkohol....
  2. #2

    angeblich?

    Ist es eine Sprachregelung, dass Täter, die mit dem Ruf "Allahu Akkbar" an Ihre Opfer losgehen angeblich islamistische Hintergründe haben könnten? Es ist eigentlich egal, man muss es nicht unbedingt islamistisch nennen. Nur religiös motiviert. Also wahrscheinlich fällt unter der freien Ausübung der Religion. Was im Grundgesetz verbrieft ist. Nun haben wir eine Dilemma: entweder müssen wir die Religionen beugen. Oder einfach Ideologien, die auf Bekehrung wider Willen oder Vernichtung Andersdenkende aufrufen, nicht als Religion anerkennen. Sondern als das, was die tatsächlich sind.
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der grausame Mord an einem Soldaten heizt die Stimmung in London auf. Weil die mutmaßlichen Täter angeblich Islamisten waren, fürchten Muslime im Land nun gewaltsame Übergriffe. In der Nacht wurden bereits Moscheen attackiert, die Behörden sind alarmiert.

    Mord in London schürt Angst vor islamfeindlichen Übergriffen - SPIEGEL ONLINE
    Das der britische Innenminister im Zusammenhang mit der Tat und mit Bezug auf die Täter von "einsamen Wölfen" spricht, verwundert nicht.
    Denn es muß seitens der Politik alles unternommen werden, um den tatsächlichen Zusammenhang mit der Tat zu verschleiern. Sprich: der Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen.
  4. #4

    Übergriffe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der grausame Mord an einem Soldaten heizt die Stimmung in London auf. Weil die mutmaßlichen Täter angeblich Islamisten waren, fürchten Muslime im Land nun gewaltsame Übergriffe. In der Nacht wurden bereits Moscheen attackiert, die Behörden sind alarmiert.

    Mord in London schürt Angst vor islamfeindlichen Übergriffen - SPIEGEL ONLINE
    Warum kümmern sich eigentlich nicht mal die Londoner Moslems um die Islamisten?
  5. #5

    act of terror oder terror act?

    Das war die Frage bei dem aufgebauschten Benghazi-Attentat für den Republikaner Darrell Issa. Warum muss man so Haare spalten? Weil es nicht mehr um den Terror geht, sondern für Politiker nur darum solche Ereignisse passend auszuschlachten. Sei es um gegen seine Hassobjekte wie z.B. Muslime oder eben den politischen Gegner als zu lax zu hetzen. Zum Glück wachen immer mehr Menschen auf. Die meisten Attentate in Europa sind nicht von Muslimen, sondern von ETA:
    Analyse: Anschläge in Europa: Es sind selten Islamisten - - tagesanzeiger.ch

    Darüber wird aber schon gar nicht mehr berichtet. Denn Berichte über solche Anschläge sind nicht zielführend. Es interessiert niemanden politisch ausserhalb des Baskenlandes und der betroffenen Länder, dass dort mehr Anschläge geschehen.
    Berichtet man aber in dieser reisserischen Art über Islamisten, dann darf sich jeder in Europa bedroht fühlen. Auch wenn die Chancen so einem Attentat zum Opfer zu fallen niedriger sind als vom Blitz getroffen zu werden, zumindest war das so bisher und hat sich noch nicht geändert.
    Also warum diese Berichterstattung?

    Wenn man sieht wie vorallem Politiker reagieren, nämlich mit Beschneidung des Rechtsstaats und Einschränkung der Bürgerrechte, muss man einfach vermuten, dass die eine bestimmte Agenda haben. Islamistischer Terror ist der willkommene Anlass. Bei VTern wird das "Terrormanagement" genannt. Das gibt es auch wirklich in zweierlei Hinsicht: Erstens muss tatsächlich jemand solche Anschläge planen und durchführen. Zweitens warten gewisse politische Gruppen auf diese Anschläge, um die dann auszuschlachten für ihre Zwecke.
    Bezeichend ist auch, dass die Anti-Terrorgesetze nach den Anschlägen nicht lange nur ausschliesslich für Anti-Terrormassnahmen benützt werden. Sondern mit den neuen Gesetzen werden vornehmlich politische Gegner und harmlose Demonstranten ausspioniert und (investigativer) Journalismus erschwert.
  6. #6

    Muslime sollten sich öffentlich vom Islamismus los sagen

    Der Islam und seine Anhänger sind nicht gewalttätig. Aber ähnlich zum christlichen Mittelalter / Hexenjagd basieren die jetzigen Exzesse auf Grundlage islamistischer Gewaltlehren und psychisch kranker Gewalttäter. Im Islam muss klar gestellt werden dass Islamismus gottloses Gewaltwerk ist und nicht Teil einer akzeptablen religiösen Strömung. Auch bei uns haben Salafisten - Gewalttäter schon Spuren des Terrors hinterlassen - aktuelle Ermittlungen zur Bombe am Bonner Hauptbahnhof.
  7. #7

    Mit Sturmhaube, Hilfiger-Shirt und Bierglas

    Auf diese Verteidiger kann das Koenigreich wahrhaftig stolz sein!
  8. #8

    Stunde...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der grausame Mord an einem Soldaten heizt die Stimmung in London auf. Weil die mutmaßlichen Täter angeblich Islamisten waren, fürchten Muslime im Land nun gewaltsame Übergriffe. In der Nacht wurden bereits Moscheen attackiert, die Behörden sind alarmiert.

    Mord in London schürt Angst vor islamfeindlichen Übergriffen - SPIEGEL ONLINE
    Stunde der "Scharfmacher"? Da kochen wohl mal wieder Einige ihr eigenes "Süppchen" aufgrund des Vorfalls!?
  9. #9

    Zitat von Dr_EBIL Beitrag anzeigen
    [...] Dies und das
    Wenn die ETA auch mit Macheten einem Menschen tagsüber auf einer Straße den Kopf abschneidet und dabei sich auf Gott beruft, dann, erst dann, können Sie Ihren kruden Vergleiche ziehen. Dieser Akt der Barbarei ist den meisten Menschen nicht begreiflich.
    Terror ist von jeder Seite zu verachten, aber besonders unmenschlich erscheint er von einer Seite, oder? Oder sehen Sie hier nicht eine besondere Ausprägung des Abartigen? Denken Sie an Nicholas Berg.