Tornado-Gefahrengebiet der USA: Solidere Häuser sollen Sturmmonster abhalten

DPA/ Oklahoma National GuardSchon zum zweiten Mal wurde die Stadt Moore in Oklahoma von einem Tornado verwüstet, doch die Behörden scheinen aus dem Desaster wenig gelernt zu haben. So gibt es keine öffentlichen Schutzbunker oder strikte Bauvorschriften. Am sichersten sei der Mensch "in einem gut gebauten Wohnhaus", heißt es.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...-a-901038.html
  1. #1

    Präzision

    Ich bin beeindruckt von der Genauigkeit, mit der hier die Windgeschwindigkeit des Tornados angegeben wurde: 321 km/h. Anscheinend haben die Amis sehr präzise messende Geräte. Weniger beeindruckend wird das allerdings, wenn man von km/h auf mph umrechnet, dann sind es nämlich (fast) exakt 200 Meilen pro Stunde. Also doch nur geschätzt. Dafür aber exakt umgerechnet. Ich bin beeindruckt!
  2. #2

    Da

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schon zum zweiten Mal wurde die Stadt Moore in Oklahoma von einem Tornado verwüstet, doch die Behörden scheinen aus dem Desaster wenig gelernt zu haben. So gibt es keine öffentlichen Schutzbunker oder strikte Bauvorschriften. Am sichersten sei der Mensch "in einem gut gebauten Wohnhaus", heißt es.

    Wirbelsturm in Oklahoma: Wie die "Tornado Alley" gegen den Sturm kämpft - SPIEGEL ONLINE
    haben die Behörden doch Recht, und dem würde auch jeder Amerikaner zustimmen. Jeder weitere Kommentar wäre Einmischung in die Freiheitsrechte des Individuums.
  3. #3

    Small wonder

    Wenn man sich die Infrastruktur bezüglich Telefon- und Stromleitungen in nahezu jeder amerikanischen Klein- und Mittelstadt ansieht denkt man man sei in einem Entwicklungsland. Gleiches gilt für die meisten Wohngebäude. Aber dem Durchschnittsamerikaner wird vorgegaukelt, dass es so sein müsse. Man befinde sich ja schließlich in "Gods own country" Aber was kann man in einem Land das nach dem Aussterben der letzten Generation gut ausgebildeter eingewanderter Facharbeiter praktisch keine Qualität mehr kennt erwarten.
  4. #4

    Warum?

    all das Bohai
  5. #5

    Warum?

    all das Bohai
  6. #6

    Natur vs Mensch

    Das zeigt uns wieder mal in aller Deutlichkeit, dass die Erde den Menschen nicht braucht - der Mensch aber sehr wohl die Erde. Wenn wir durch die Klimaerwärmung unseren Planeten aufheizen, gleicht dieser das einfach durch derartige Wetterphänomene wieder aus. Ich hoffe jetzt, dass den Menschen in den betroffenen Gebieten geholfen wird. Da kann Obama weitaus sinnvolleres tun, als anderswo Krieg zu spielen.
  7. #7

    Häuser tornadosicher?

    Möglicherweise würde man in einem solide gebauten deutschen Wohnhaus einen solchen Tornado überleben. Aber bei 320 km/h Wind und dem ungeheuren Sog dieses Tornados wäre auch dieses, wahrscheinlich 3 mal so teure Haus reif für den Abriss. Das Dach wäre mit Sicherheit weg, und die Regenmassen würden den Rest besorgen... Vielleicht sind dort in der Region Holzhäuser nicht die schlechteste Lösung - so sie denn über einen tornadosicheren Bunker verfügen.
  8. #8

    alles halb so wild!

    War doch nur eine nette kleine Brise.
    In der Gegend gab es schon schlimmere Winde:
    >>Weite Teile des Bundesstaates werden regelmäßig von Tornados heimgesucht. Besonders schwere Verwüstungen richtete eine Serie von Tornados im Mai 1999 an. Die Höchstgeschwindigkeit des heftigsten Tornados bei Oklahoma City betrug 517 Kilometer in der Stunde.<<

    Warum baut man dort mehr unter der Erdoberfläche ?
    Das spart auch Heizungs- und AC- Kosten.
  9. #9

    Ein...

    ..Sturmkeller muss sein !
    Dann kann man noch, Versuche gab es schon lange dazu, ein Haus in Form einer Kakerlake bauen. Es gibt bereits erprobte geodätische Zelte in dieser Form die eine sehr hohe Windlast aushalten.
    Es darf aber nichts, Z.B. auch keine Regenrinne oder ähnliches überstehen, nichts wo der Sturm unterhaken könnte.
    O.K. das ganze ist nicht besonders praktisch, weil man keine rechtwinkligen Ecken mehr hat. Aber das wäre mir egal wenn ich in Oklahoma, oder Texas leben würde.
    Da man die Bögen vorfertigen kann (können auch aus Holz sein, sogar aus Bambus) muss es gar nicht viel teuerer werden.
    Man stelle es sich vor wie ein gedrehter Schiffsrumpf.