Vespas in Pakistan: Die Zweirad-Zeitmaschine

Hasnain KazimPakistan ist ein Paradies für Vespa-Fans. Tausende der italienischen Zweirad-Klassiker fahren dort noch herum, gute Maschinen bekommt man schon für 120 Euro. Ein junger Belgier hat daraus ein Geschäft gemacht - doch wegen des alltäglichen Terrors droht es zu scheitern.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...-a-895433.html
  1. #1

    V-e-s-p-a ... that's it !

    Die (abgebildete) 'italienische' Dreifarben-Vespa: Das muss nicht nur ein Italien-freundlicher-Flaggen-Kunde sein.
    Nein, er hat es auch mit der Schiff(f)ahrt:
    Steuerbord: grün
    Backbord: rot
    Dieses 'recycle'-Programm alter Vespas (Vespen ;-) hat es in sich.
    Welcher 'alte Vespa-Fan' kann da noch widerstehen?
    In den Sechzigern (noch Siebzigern):
    Frau/Mann hinten drauf - Kind dazwischen geklemmt - und ab ging es wer weiss wohin.
    Kommen die 'guten, alten Zeiten' wieder ?
    Natürlich mit Helm(en) ...
    Wieviel (heutige) Probleme mit diesem symbolischen 'Stadt- und Kurzstrecken-fahrzeug' wohl heutzutage gelöst werden könnten ?
  2. #2

    Nostalgie...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pakistan ist ein Paradies für Vespa-Fans. Tausende der italienischen Zweirad-Klassiker fahren dort noch herum, gute Maschinen bekommt man schon für 120 Euro. Ein junger Belgier hat daraus ein Geschäft gemacht - doch wegen des alltäglichen Terrors droht es zu scheitern.

    Vespas in Pakistan: Zweites Leben für die Zweitakt-Klassiker - SPIEGEL ONLINE
    Da erwischt einen die Nostalgie pur! Ich hatte als Student 1961 eine GS mit 10 PS. Mit der bin ich ohne den erforderlichen Führerschein 1 durch halb Skandinavien gefahren. Den Polizisten dort hätte im Zweifel der Führerschein mit Klasse 3 genügt! Motto: Wer ein Auto fahren kann, kommt auch mit einer Vespa zurecht. Nur die deutschen Behörden nicht.
    Problematisch an der Vespa sind Bowdenzüge und Bremsen! Auch die Aufhängung der Hinterachs-Antriebs-Schwinge in Gummi-Silent-Blöcken ist nicht dauerhaft. Aber das Motörchen schnurrte zig-Tausende von km mitmeiner schönen Fahne unverbrannten Zweitaktmotor-Gemisches!
    Insofern: Bitte nur ein paar von den Dingern importieren!
  3. #3

    Ist doch in den

    ueberall das Gleiche.
    Ueberall faehrt Schrott herum.
    Hier gibt es die Jeepneys, dann die Owners-
    aus alten Autoteilen zusammengebaute Autos,
    die Faehren sind ausgemusterte aus China, Japan.
    Hier ist eben die Hektik noch nicht angekommen. Man hat Zeit. Oldtimer aus Japan- meine Mizzi ist 17 Jahre alt
    Mitsubishi Galant, sieht immer noch wie neu aus.
    Taxis gibt es hier nicht, sondern nur Tricycles (15ccm) mit Seitenwagen. Spottbillig fuer 10 km nicht mal 1 Euro!!
    Hier auf den Philippinen und drumherum wird man die
    Wirtschaftspleite der EU unbeschadet ueberleben.
    Bei der letzten Taifunkatastrophe stand der Ministerpraesident mittendrin und verteilte Notrationen.
    Derselbe wollte sich letztes Jahr einen Porsche gegen einen BMW tauschen, ging nicht, das VOLK war dagegen!!!

    Mir geht es hier glaenzend als Rentner, habe nette Nachbarn und eine Riesenfamilie die mir anfangs auf die Spruenge geholfen hat.

    Sonnenkolektoren gibs hier auch, brauch ich nicht, ein Ventilator tuts auch.
    Ein wunderschoenes Land mit Superbadestraenden und sehr huebschen Maedchen und alle sprechen englisch, meine Enkelin 5 auch, lernt sie schon in der Vorschule.

    Nicht zu vergessen, hier gibt es keine Ampeln und keine Verkehrsschilder.
    Ich glaube, hier gibt es nicht mal einen Verkehrsminister.
  4. #4

    Vespas in Cambodia

    Wenn es in Pakistan nicht mehr so laeuft mit den Vespas, dann mach doch eine Filiale in Phnom Penh/Cambodia. Hier ist ein richtiges Vespa-Paradies. Es gibt davon viele, und es gibt noch viel mehr Auslaender(NGO-Leute, usw.) die Vespas suchen. Der uebliche Preis ist um tausend Dollar fuer ein schoenes Stueck.
    Ausserdem ist Cambodia sicherer und friedlicher als Pakistan.
  5. #5

    ein interessanter Bericht, wirklich toll zu sehen, welche Niechen es gibt um Ideen zu verwirklichen. Chinesische Ware/ künstlich niedriger Preis hat schon manchen Markt zerstört
  6. #6

    Ganz so stimmt das - leider - nicht

    Es trifft zu, dass man vor Jahren in Pakistan um rund 100 Euro alte Vespas kaufen konnte. Dass man seltene Modelle um diesen Preis bekommen kann, fällt eher in den Bereich Jägerlatein- zumindest war das meine Erfahrung in über 4 Jahren Pakistan. Wenn so eine restaurierte Vespa nun um 1.200.- Euro angeboten wird und man hierzu noch den Transport, den Zoll und die Kosten hinzurechnet, die entstehen um, eine Einzelabnahme bei TÜV vornehmen zu lassen dürfte man schon deutlich bei 2000 Euro liegen. Seltene Modelle (GS, SS,v90, Rally) sind in Pakistan ebenso rar und kosten selbst in nicht verkehrstüchtigem Zustand auch hier 500 bis 1000.- Euro. Restaurationskosten dann noch extra dazu. Was die Qualität der pakistanischen Bleche und anderer pakistanischen oder indischen Ersatzteile betrifft, so möchte ich mich hier nicht äussern. Das Urteil fiele nicht sehr günstig aus. Ebenso ist es leider Fakt, dass die Spengler und Lackiererarbeiten und das verwendete Material hierfür in der Regel nicht europäischen Standards entsprichen und leider auch die Bordelekrik und verwendete Kabeln eher ähem.. orientalisch wirken. Eine gute Geschäftsidee ist das allemal und ein interessanter Artikel auch.
  7. #7

    2-Takter stinken und nerven

    Sorry, ich persönlich 2-Takter eine große Katastrophe. Sie verbrennen Öl, stinken und sind wesentlich lauter als andere Verbrenner. Eigentlich sollte man die verbieten (die Grünen erhöhen lieber die Steuern). Ich kann verstehen, dass sie in kleinem Raum mehr Leistung bringen. Aber man könnte auch 4-Takter in Roller einbauen, aber das wäre dann 20 Euro teurerer.
  8. #8

    Der Artikel ist ja beste Werbung...

    Der Artikel ist ja beste Werbung...aber bei einer solchen schönen Sache...warum auch nicht, gibt es doch noch Vespa-Liebhaber weltweit! ;-)
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pakistan ist ein Paradies für Vespa-Fans. Tausende der italienischen Zweirad-Klassiker fahren dort noch herum, gute Maschinen bekommt man schon für 120 Euro. Ein junger Belgier hat daraus ein Geschäft gemacht - doch wegen des alltäglichen Terrors droht es zu scheitern.

    Vespas in Pakistan: Zweites Leben für die Zweitakt-Klassiker - SPIEGEL ONLINE
    Na Spon: wieder mal ein Hinweis von einem Leser bekommen und still und heimlich ohne eine Anmerkung verbessert?

    "Pakistan ist ein Paradies für Vespa-Fans. Tausende der italienischen Zweirad-Klassiker fahren dort noch herum, gute Maschinen bekommt man schon für 1200 Euro."

    Vorher standen 120 Euro auf der HP, nun 1200. Nur in der Überschrift vom Forum noch nicht geändert.

    Zeugt von schlechtem Stil, Artikel ohne Hinweise einfach so zu verändern.