Berliner Fraktion in der Krise: Piraten unter Amigo-Verdacht

DPADie Piraten im Berliner Parlament galten als Pioniere ihrer Partei, nun ist die Fraktion völlig zerstritten: Es geht um eine Beförderung mit Amigo-Geschmäckle, eine kuriose Pressekonferenz - und den Intrigen-Verdacht des Fraktionschefs. Eine Abgeordnete quittierte ihm nun die Gefolgschaft.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-900685.html
  1. #1

    jeder,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten im Berliner Parlament galten als Pioniere ihrer Partei, nun ist die Fraktion völlig zerstritten: Es geht um eine Beförderung mit Amigo-Geschmäckle, eine kuriose Pressekonferenz - und den Intrigen-Verdacht des Fraktionschefs. Eine Abgeordnete quittierte ihm nun die Gefolgschaft.

    Vorwurf der Vetternwirtschaft gegen Fraktion der Berliner Piraten - SPIEGEL ONLINE
    der fürderhin den ausdruck "geschmäckle" benutzt, soll in der hölle tausend jahre in einem separee schmoren, in dem vom endlosband das wort "geschmäckle" ertönt.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zerbricht die Berliner Fraktion, kann die Piratenpartei ihre frischgedruckten Wahlplakate direkt wieder einrollen.
    Man könnte es auch so ausdrücken: scheitert die Berliner Fraktion, scheitern die Piraten.

    (Zitat abgewandelt)
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten im Berliner Parlament galten als Pioniere ihrer Partei, nun ist die Fraktion völlig zerstritten: Es geht um eine Beförderung mit Amigo-Geschmäckle, eine kuriose Pressekonferenz - und den Intrigen-Verdacht des Fraktionschefs. Eine Abgeordnete quittierte ihm nun die Gefolgschaft.

    Vorwurf der Vetternwirtschaft gegen Fraktion der Berliner Piraten - SPIEGEL ONLINE
    Völlig lächerlich. Ist es jetzt schon Vetternwirtschaft, wenn man mit der Sekretöse, oder der der Kollegin poppt? Oder die Mutter der Freundin (die Beide schon vor der Beziehung bei den Piraten waren) nun für denselben Niedriglohn die doppelte Arbeit machen darf.
    Also da müssen die Piraten noch viel bei Hotte Seehofer, Schorsch Schmid, Desert Storm Niebel etc. lernen, wie man Versorgungspöstchen generiert.
    Dass Graf noch eine Rechnung offen hat scheint hier offensichtlich.
    Und dass Lauer eine Diva ist ebenfalls.

    Kriegt Euch bitte wieder ein (Piraten und Presse).
    So wird das nix mit Mission Bundestag.
  4. #4

    Berlin passt doch gar nicht zu Piraten

    Berlin hat doch gar keinen Hafen. Kiel beispielsweise hat einen Hafen. Vorschlag daher: die neue Piratenzentrale nach Kiel verlegen, & alle Piraten nach Kiel holen!
  5. #5

    Ach herrje, der Lauer ist schon eine peinliche Nummer. Normal gibts nicht bei dem.
  6. #6

    !

    Zitat von fuenfringe Beitrag anzeigen
    der fürderhin den ausdruck "geschmäckle" benutzt, soll in der hölle tausend jahre in einem separee schmoren, in dem vom endlosband das wort "geschmäckle" ertönt.
    Ganz Ihrer Meinung! Ich bekomme jedesmal Sodbrennen, wenn ich diese abgedroschenste aller Phrasen lesen muss.
  7. #7

    Ich dachte immer,

    dass Menschen aufgrund ihrer besonderen Qualifikation angestellt/befördert werden.
    Ich verstehe dieses Amigo-Theater sowieso nicht mehr. Dass Politiker inzwischen eine eigene 'Klasse' bilden und längst nicht mehr aus dem Volk kommen über das sie bestimmen ist doch allen klar.
  8. #8

    Lauer ist und war schon immer ein potentieller Sargnagel für die Piraten. Zugegeben, die ersten zwei, drei Mal, die ich ihn kurz habe reden hören, fand ich auch amüsant. Dieser Eindruck wurde aber schnell korrigiert, als ich ihn öfter und vor allem länger hört, sah, bzw. las. Jetzt ist er für mich ein eitler Selbstdarsteller, der den Piraten deutlich mehr schadet als hilft.
  9. #9

    Wie gewonnen, so zerronnen!

    Auch wenn ich kein Piratenwähler bin, finde ich es trotzdem schade, wie sich diese Partei von ihren Vorsätzen entfernt hat und völlig zerstritten ist.

    Gewünscht hatte ich mir einen neuen Politikansatz, sowie dass den etablierten Parteien Feuer unter dem Hintern gemacht werden würde.

    Wie gewonnen, so zerronnen!

    Nun hoffe ich, dass es wenigstens der Alternative für Deutschland (AfD) gelingt, das Parteienspektrum aufzubrechen.

    hbommy