Die Bedeutung der Mercedes S-Klasse: Kanzlerlimousine und Hassobjekt

imago Kaum ein Auto polarisiert in Deutschland so wie die größten Mercedes-Modelle. SPIEGEL ONLINE sprach anlässlich der Premiere der neuen S-Klasse mit dem Historiker Hans Walter Hütter über Symbole, Hierarchien - und Vorstandsfelgen.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...-a-899968.html
  1. #1

    Tempora mutantur

    Zu der Frage "Inwiefern haben Autos dieser Klasse überhaupt noch eine Zukunft?": Im Vergleich zu einem Q7 beispielsweise ginge der W140 heute als zierliche Mittelklasse-Limousine durch.
  2. #2

    Ich freue mich schon auf den ersten Kommentator...

    ...der darauf hinweist, dass solche Autos generell abzulehnen sind, weil H4 Bezieher so etwas nicht fahren können.
  3. #3

    Der gezeigte W126 ist ein Musterbeispiel.....

    für Nachhaltigkeit. Wie k(aum) ein anderes Auto war er auf ultimative Lebensdauer und störungsfreien Betrieb ausgelegt. Selbst nach 30 Jahren stehen diese Autos - wenn halbwegs gepflegt und sinnvoll genutzt - noch heute wie ein Neuwagen da.
  4. #4

    ...

    ich kenne niemanden der das Auto als Hassobejekt sieht, aber mit Hilfe von Spon könnte es vielleicht eines werden.
  5. #5

    Zitat von oxnkyn Beitrag anzeigen
    Ich freue mich schon auf den ersten Kommentator der darauf hinweist, dass solche Autos generell abzulehnen sind, weil H4 Bezieher so etwas nicht fahren können.
    Der kommt in der Regel etwas später als der Kommentator der so ein Auto zur sinnlosen, anachronistischen Penisprothese erklärt.
    In der Regel geht das mit der Erklärung einher, dass man selbst natürlich einen verdammt vernünftigen Kleinwagen mit korrektem Verbrauch fährt. Nicht aus finanziellen Gründen, sondern nur aus Liebe zu Umwelt und Vernunft.
  6. #6

    Hassobjekt

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    ich kenne niemanden der das Auto als Hassobejekt sieht, aber mit Hilfe von Spon könnte es vielleicht eines werden.
    Einfach damit mal durch den Hamburger- und/oder Berliner Kiez fahren.
    Aber nicht parken, sonst könnte das Auto auf mysteriöse Weise Feuer fangen und anschließend bei Brennende Autos: eine Chronologie der Brandanschläge zu sehen sein.
  7. #7

    Understatement

    Die S-Klasse war stets ein Vorreiter in Sachen technischer Neuerungen insbesondere im Bereich der Sicherheit. Vieles heute selbstverständliche war hier zum ersten Mal in ausgereifter Form anzutreffen – nur beim Sicherheitsgurt hat man gepennt: Man war nur zweiter nach Volvo. Beim W222 findet sich da auch so einiges – sei es ein extrem niedriger Windwiderstand, sei es der völlige Verzicht auf Glühlampen oder sei es das umfangreiche Sensorennetz.

    Vor allem aber lag der traditionelle Erfolg der S-Klasse darin, nicht zu protzen. Da ist zwar der Mythos des Erfinders des Automobils und das entsprechend auffällige Markenemblem – doch das Design war stets nur eine vergrößerte Version des Massenmodells E-Klasse. Beim "dicken", dem W140 wich man erstmals davon ab.
  8. #8

    Zitat von zensorsliebling Beitrag anzeigen
    für Nachhaltigkeit. Wie k(aum) ein anderes Auto war er auf ultimative Lebensdauer und störungsfreien Betrieb ausgelegt. Selbst nach 30 Jahren stehen diese Autos - wenn halbwegs gepflegt und sinnvoll genutzt - noch heute wie ein Neuwagen da.
    Das ist halt noch ein Mercedes aus der guten alten Zeit. Da hatten Fahrzeuge dieser Marke noch Stil und Klasse und man achtete auf Qualität. Heute ist das beim Stern leider nicht mehr so. Seit meine damals neue E-Klasse rostmäßig nach 4 Jahren aussah wie ein 20 Jahre alter Polski-Fiat fahre ich Fahrzeuge eines deutschen Premiumherstellers, der sich auf zeitgemäßen Korrosionsschutz versteht.
  9. #9

    Präsident und Professor..

    ...nennt sich Herr Hütter ja gerne in seinen Publikationen - da wäre er ja eigentlich für die S-Klasse prädestiniert...