Aus für Schaaf in Bremen: Schmutzige Scheidung

DPAEr rettete Werder vor dem Abstieg, machte den Verein zum Meister, Pokalsieger, Spitzenclub. Jetzt muss Thomas Schaaf gehen, nach einer Ewigkeit in Bremen, fallengelassen von Männern, die ihn Jahrzehnte gefördert und gestützt hatten. Geschichte einer erkalteten Liebe.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-899992.html
  1. #1

    zeichen der zeit

    Bremen hat sich lange im schatten von Bayern münchen bewegt.
    sie waren mal die beliebteste Mannschaft Deutschlands. nur jeder wusste das das nicht lange gut gehen würde.

    jetzt zahlen sie den preis dafür.

    die ganze Konzeption war ein hühnerhaufen. die abwehr ein open door.
    solange wir vorne eins mehr schiessen, ist es gut. nee nee, leider werder wird absteigen.

    danke wili lembke, dem fussballversteher.
  2. #2

    an der Sache vorbei...

    ...ist jedenfalls die Überschrift dieses Artikels.
  3. #3

    Danke!

    Als alter Werder-Fan kann ich Herrn Schaaf nur danken!! Aber irgendwann ist die Zeit abgelaufen. Einerseits darf er sich schätzen in die Riege erfolgreicher Trainer in einem Zuge von Namen mit Fergusen, Wenger und Rehagel genannt zu werden, obwohl er den endgültigen Beweis bei einem anderen Verein und deren Erfolg noch nachweisen müsste! Egal wie auch immer - alles Gute!!!
  4. #4

    Boah...

    Rüüüüührend!
  5. #5

    Unterstes Niveau

    Wie Werder hier mit einem jahrzehnte erfolgreichen Mann (als Spieler und Trainer) umgeht ist unglaublich. Schaaf sagte erst vor kurzem, dass einer der es besser machen kann, es machen sollte. Es fand sich scheinbar keiner. Und das ist auch kein Wunder. Denn wo sind die Spielertypen wie Özil, Marco Bode oder zuletzt Thorsten Frings? Ohne die kann kein Trainer der Welt aus dem in Bremen rumlaufenden Durchschnitt eine internationale erfolgreiche Mannschaft zusammenbauen. Es wäre sicher sinnvoll gewesen sich - vielleicht auch unbequeme - Siegertypen in die Mannschaft zu holen, statt den Trainer einfach vor die Tür zu setzen.
  6. #6

    womöglich schafft werder jetzt noch den sprung auf die internationalen ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er rettete Werder vor dem Abstieg, machte den Verein zum Meister, Pokalsieger, Spitzenclub. Jetzt muss Thomas Schaaf gehen, nach einer Ewigkeit in Bremen, fallengelassen von Männern, die ihn Jahrzehnte gefördert und gestützt hatten. Geschichte einer erkalteten Liebe.

    Werder Bremen: Trainer Schaaf und Verein trennen sich - SPIEGEL ONLINE
    plätze, jetzt wo man herrn schaaf vor dem letzten spieltag vor die tür gesetzt hat.
    Daß seine zeit dort abgelaufen war, war schon vor einiger zeit zu erkennen, besonders seit dem herr allofs nach wolfsburg ging, doch so wie es jetzt werder macht, ist dies ganz schlechter stil. insbesondere weil der klassenerhalt gesichert ist.
    vielleicht sollten die co-trainer aus solidarität von selbst gehen, kann der vereinschef doch selber seine jungs trainieren.
  7. #7

    Ciao

    Danke Thomas, Veränderung ist der Lauf der Welt und unter uns gesagt mit dieser Mannschaft ging nicht mehr und seit die Ratte Allofs Dich hat hängen lassen war das abzusehen. Leider sterben Charakterköpfe in der Bundesliga ja aus (das Pack aus Bayern kann man da auch ausschliesen und kommt mir nicht mit Sammer der hat pathologische Probleme)
  8. #8

    Wer sich

    von Wiesenhof die Taschen füllen lässt und mit dem Namenszug auf der Brust herumläuft, gehört sowieso in die 3.Liga. Schaaf hat nach seinen Erfolgen immer mehr abgebaut und den absolut geschmacklosen Wiesenhof -Deal nicht verhindert. Also passt jetzt auch dieser Abgang.
  9. #9

    Großes geleistet

    Thomas Schaaf hat für Werder Bremen Großes geleistet. Er hätte einen netteren Abschied von Werder verdient. Aber er wird in genau der Ruhe und Würde, die er immer auch in Krisen der Mannschaft gezeigt hat, auch das hier wegstecken.

    Immerhin hatten er und ich den gleichen Sportlehrer an der "JBA" - Herrn Laeger. Allerdings war er schon Profi, als ich dort gerade hinkam. Leider lebe ich nicht mehr in Bremen - sonst gäb´s ja vielleicht mal die Chance, ihn nun bei einer Radtour durch´s Blockland entspannt mit Familie zu sehen. Das ist ihm nach all den Jahren uneingeschränkt gegönnt. Oder er schielt schon wieder nach neuen Aufgaben woanders, wer weiß. Derjenige Verein ist schon jetzt zu beneiden.

    Alles Gute, Thomas Schaaf - Sie haben uns allen tolle Jahre mit Werder beschert. Vielen, vielen Dank!