Flatrate-Drosselung: Wie die Telekom das Zwei-Klassen-Netz durchsetzt

REUTERSDie Telekom will von Internet-Vielnutzern künftig ein paar Euro mehr im Monat verlangen. Was zunächst vernünftig klingt, soll von der eigentlichen Debatte ablenken: Der Konzern arbeitet an der Einführung eines Zwei-Klassen-Netzes. Kassiert wird dann doppelt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-899464.html
  1. #1

    Keine Videos, keine Werbung und praktisch keine Bilder

    Wer sich rein textbasiert im Netz bewegt und die Cloud missachtet hat genug Spielraum, trotz Drosselkom.
  2. #2

    Es ist eine Sauerei, was die Telekom da macht.
    Aber sie werden es durchziehen.

    Und bis die Otto-Normal-Bürger und 20 Jahre später auch die Politiker merken, was hier angerichtet wird, wird alles zu spät sein.

    Noch kann man kündigen und wechseln... Aber was, wenn die anderen Provider nachziehen? Wo soll man dann hin?

    In 10 Jahren werden wir dasitzen und sagen: "Früher war alles besser, vor allem das Internet".

    Achja, die Petition unterzeichnet und meinen Anbieter gewechselt (von Telekom/1und1 zu DNS:NET) hab ich schon.... Was kann man noch tun?
  3. #3

    Dr.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Telekom will von Internet-Vielnutzern künftig ein paar Euro mehr im Monat verlangen. Was zunächst vernünftig klingt, soll von der eigentlichen Debatte ablenken: Der Konzern arbeitet an der Einführung eines Zwei-Klassen-Netzes. Kassiert wird dann doppelt.

    Flatrate-Drosselung: Wie die Telekom das Zwei-Klassen-Netz durchsetzt - SPIEGEL ONLINE
    Bleibt zu hoffen, dass nur einmal kassiert wird. Nämlich dieser ganze Mist vom Bundeskartellamt...
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Telekom will von Internet-Vielnutzern künftig ein paar Euro mehr im Monat verlangen. Was zunächst vernünftig klingt, soll von der eigentlichen Debatte ablenken: Der Konzern arbeitet an der Einführung eines Zwei-Klassen-Netzes. Kassiert wird dann doppelt.

    Flatrate-Drosselung: Wie die Telekom das Zwei-Klassen-Netz durchsetzt - SPIEGEL ONLINE
    Es wurde ja schon mit Spotify im Mobilangebot getestet und wird hier jetzt aufs Festnetz übertragen - der Schritt der Telekom war absehbar, ist aber, sollte es sich einbürgern, ein Desaster fürs deutsche Internet.

    Es geht nicht mal um ein bestimmtes Datenvolumen - alleine das Gefühl auf irgendeine Form von Datenverbrauch achten zu müssen killt etliche datenintensive Angebote im Netz auf der Stelle. Und die Preise für die Entdrosselung sind bei unter 6€ pro TERAbyte für die großen Anbieter eine Frechheit.....
    Zurück ins 20.Jhd - Danke Telekom....
  5. #5

    Alles ganz einfach

    Der Kunde hat die Macht, wenn demnächst mal wieder ein Telekomdrücker vor der Tür steht und einem GIGAnetz aufschwätzen will, einfach mit den Worten wegschicken: Mit ihrem Unternehmen mache aus den vorgenannten Gründen keine Geschäfte.

    Denn eins ist klar, Telekom war bisher schon teuer, mit dem neuen Geschäftsmodell muss man als Kunde eingentlich schon sehr doof sein, um dort einen Vertrag abzuschließen oder bei AGB Wechsel zu verbleiben.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    10 bis 20 Euro mehr im Monat sollen Nutzer künftig bei der Telekom bezahlen, wenn sie die versprochene Geschwindigkeit ihres Internetanschlusses wirklich nutzen wollen.
    Gibt es dafür auch eine Quelle?
  7. #7

    Schon der erste Satz ist falsch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Telekom will von Internet-Vielnutzern künftig ein paar Euro mehr im Monat verlangen. Was zunächst vernünftig klingt, soll von der eigentlichen Debatte ablenken: Der Konzern arbeitet an der Einführung eines Zwei-Klassen-Netzes. Kassiert wird dann doppelt.

    Flatrate-Drosselung: Wie die Telekom das Zwei-Klassen-Netz durchsetzt - SPIEGEL ONLINE
    Der erste Satz des Artikels, "10 bis 20 Euro mehr im Monat sollen Nutzer künftig bei der Telekom bezahlen, wenn sie die versprochene Geschwindigkeit ihres Internetanschlusses wirklich nutzen wollen." ist falsch: Die Kunden können die Geschwindigkeit voll nutzen. Nur eben nicht 720 Stunden pro Monat.
    Wenn das die Genauigkeit ist, mit der der Autor arbeitet, kann man diesen Artikel getrost ignorieren.
  8. #8

    Nun denn hätt ich ja einen Grund mehr ein billigeren Anbieter zu suchen.
    Ich hab das bisher unterlassen weil eben fast (?) alle limitieren.

    Wenn gedrosselt wird muss ich ja nicht mehr bei Telekom bleiben.
    Dann kriegen die keinen Cent mehr, geht auch....
  9. #9

    Och Joh!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Telekom will von Internet-Vielnutzern künftig ein paar Euro mehr im Monat verlangen. Was zunächst vernünftig klingt, soll von der eigentlichen Debatte ablenken: Der Konzern arbeitet an der Einführung eines Zwei-Klassen-Netzes. Kassiert wird dann doppelt.

    Flatrate-Drosselung: Wie die Telekom das Zwei-Klassen-Netz durchsetzt - SPIEGEL ONLINE
    Wenn die Telekom die hier generierten Mehreinnahmen endlich dafür verwenden würde, auch die ländlichen Gebiete an die wundersame Welt des schnellen Internets anzubinden, hätte ich nichts gegen diese Pläne. Vermutlich wird das allerdings absolutes Wunschdenken sein und die gesteigerten Gewinne füllen lediglich mal wieder die Taschen der verantwortlichen angestellten Vorstände.