Programm für Studienabbrecher: Vom Student zum Meister in drei Jahren

TMNUnd jetzt auch noch eine Ausbildung? Wer gerade die Uni geschmissen hat, stellt sich seine Zukunft wohl nicht unbedingt als Lehrling vor. Dabei können Fast-Akademiker im Handwerk im Schnellverfahren Karriere machen: Führungskräfte werden dringend gesucht.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-898963.html
  1. #1

    Schon länger möglich

    Mit Abitur oder ähnlichem Fachhochschulabschluss kann man schon immer im 2.Lehrjahr anfangen.In vielen technische Berufe geht die Ausbildung allerdings dreieinhalb Jahre.Die weitere Ausbildung zum Meister dauert max. ein weiteres Jahr.Macht zusammen drei bzw dreieinhalb Jahre.Wo bitte ist jetzt die Innovation???
  2. #2

    "Diese Zielgruppe blieb vom Handwerk bislang weitgehend unbeachtet. Wir bieten diesen hochqualifizierten Leuten eine Karrieremöglichkeit."
    Wieso ist diese Gruppe jetzt automatisch hochqualifiziert? Muesste man das nicht im Einzelfall erstmal nachweisen? Zunaechst handelt es sich doch um normale Abiturienten?

    Warum gibt man nicht den eigenen Mitarbeitern in den Betrieben verstaerkt die Chance sich zum Meister weiter zu qualifizieren? Ich spreche von denen die direkt eine Berufsausbildung gemacht haben und schon einige Jahre Praxis vorweisen koennen.
    Ich denke das es bei diesen Leuten genug Nachfrage geben wuerde. Aber nein, da wird wieder das Abitur subventioniert und die Leute mit Realschulabschluss fallen wieder hinten runter. Das ist doch unfair, oder? Sollte nicht Praxiserfahrung hier viel mehr Gewicht haben.
    Kein Wunder das jeder erstmal Abitur machen will, wenn man dann hinterher ohne nennenswerte Leistung so hofiert wird. Das geht doch voellig am Ziel vorbei?
  3. #3

    Schön

    ... und auf der anderen Seite stellt man Leute mit abgeschlossener Ausbildung und abgeschlossenem Studium in vielen Bereichen oft nicht ein, weil zu alt, zu wenig formbar, zu abweichend von den Standard-Lebensläufen.
  4. #4

    Interessant

    Nunja, wie schon erwähnt, können die meisten Ausbildungen binnen 2 Jahren abgeschlossen werden - dafür braucht man in der Regel nur das Abitur.

    Ich selbst habe nach meinem Studienabbruch eine externen Prüfung abgelegt. Ich bin also nur zur Abschlussprüfung gegangen und habe diese mit Links bestanden.
    Das war jedoch nur möglich, weil ich durch meine Selbstständigkeit neben dem Studium entsprechende Berufserfahrungen gesammelt hab. Hätte ich die nicht gehabt, so hätte ich ebenfalls 2 Jahre Ausbildung machen müssen, was mich ganz und gar nicht glücklich gemacht hätte.

    Warum sollte ein ehemaliger BWL Student nicht grundsätzlich die Möglichkeit haben, an der Abschlussprüfung zu Kfm. Berufen teilzunehmen? Oder generell jeder? Die Prüfung war ein Witz, mit etwas Vorwissen und entsprechender Vorbereitungszeit hätte die jeder bestehen können.

    Zurück zum Thema:
    Wo ist die eigentliche Innovation hier?
    -Jeder Abiturient kann eine Ausbildung auf 2 Jahre verkürzen.
    -mit Berufserfahrung kann man sofort die Abschlussprüfung schreiben.
    -Der Meister dauer idR auch nur ein Jahr.

    Was ich bedenklich finde: Handwerk lebt von "Hand"werk. Viele Arbeitsschritte muss man jahrelang jeden Tag ausführen, um sie zu perfektionieren. Wieso sollte sich ein Geselle sich von einem Quereinsteiger, der wenig Ahnung von der Materie hat, etwas sagen lassen?
  5. #5

    zu lange

    Sicherlich kommt es darauf an ,wann bzw mit welchen scho bestandenen Prüfungen einer seinen Bachelor abhaken muß .

    Wie der Vorredner Sagt .. Meisterprüfungen sind eher unterrangig zu beurteilen..

    Btw So ein Bachelor speziell in der Technik kommt be weitem nicht an ein reguläres Vordiplom ran ....
    Bachelor == Hauptschuler erster Klasse . Mit sowas kann kein Fachkräftemangel gedeckt werden , weil - schon früh erkannt von den Arbeitsgebern - fundamentale Dinge fehlen , die für wirkliche Innovation(sfähigkeit) erforderlich ......
    Wer soll da in dem Land eigentlich noch leisten ,wenn man seit 15 Jahren wirkliche Topingenieure idealerweise Richtung Ausland oder Hartzi schickt ,weil angeblichzu teuer ......
  6. #6

    Zitat von smartphone Beitrag anzeigen
    Btw So ein Bachelor speziell in der Technik kommt be weitem nicht an ein reguläres Vordiplom ran ....
    Mit dem Vergleich Vordiplom und Bachelor-Abschluss legen Sie Zeugnis Ihrer Unkenntnis ab.

    Zitat von smartphone Beitrag anzeigen
    Bachelor == Hauptschuler erster Klasse . Mit sowas kann kein Fachkräftemangel gedeckt werden , weil - schon früh erkannt von den Arbeitsgebern - fundamentale Dinge fehlen , die für wirkliche Innovation(sfähigkeit) erforderlich ......
    Der Bachelor (egal, an welchem Hochschultyp) befähigt zum gehobenen Dienst im öD wie einst das Diplom einer FH oder BA. Des weiteren wurden die meisten Diplom-Studiengang-Inhalte in den Bachelor gepresst, so dass der Kenntnisstand eines Diplomers derselbe wie eines Bachelors ist.
    Die Aussage, dass der Bachelor weniger qualifiziert als ein Diplomer ist, ist nicht nur anmaßend, sondern schlichtweg falsch.
  7. #7

    Zitat von Plasmabruzzler Beitrag anzeigen
    Mit dem Vergleich Vordiplom und Bachelor-Abschluss legen Sie Zeugnis Ihrer Unkenntnis ab.



    Der Bachelor (egal, an welchem Hochschultyp) befähigt zum gehobenen Dienst im öD wie einst das Diplom einer FH oder BA. Des weiteren wurden die meisten Diplom-Studiengang-Inhalte in den Bachelor gepresst, so dass der Kenntnisstand eines Diplomers derselbe wie eines Bachelors ist.
    Die Aussage, dass der Bachelor weniger qualifiziert als ein Diplomer ist, ist nicht nur anmaßend, sondern schlichtweg falsch.
  8. #8

    @smartphone

    Ihr Beitrag ueber den Bachelor ist schlichtwegs falsch und diffamierend.
    Wenn man mit den Professoren spricht kommt durchgehend von allen die Aussage, dass sich durch die Umstellung nichts wesentliches geaendert hat. Die Pruefungen sind im Maschinenbau die gleichen.
    Das einzige was sich wirklich geaendert hat ist die Umstellung von Faechern auf Module (das ist alles Theorie, im Endeffekt wird der gleiche Stoff durchgezogen...) und die Verkuerzung der Regelstudienzeit.
  9. #9

    Zitat von Plasmabruzzler Beitrag anzeigen
    Mit dem Vergleich Vordiplom und Bachelor-Abschluss legen Sie Zeugnis Ihrer Unkenntnis ab.



    Der Bachelor (egal, an welchem Hochschultyp) befähigt zum gehobenen Dienst im öD wie einst das Diplom einer FH oder BA. Des weiteren wurden die meisten Diplom-Studiengang-Inhalte in den Bachelor gepresst, so dass der Kenntnisstand eines Diplomers derselbe wie eines Bachelors ist.
    Die Aussage, dass der Bachelor weniger qualifiziert als ein Diplomer ist, ist nicht nur anmaßend, sondern schlichtweg falsch.
    Alles klar, ein 21/22 jähriger Bachelor/in will also einer Gruppe erfahrener Gesellen oder gar Meister erzählen wo es langgeht. Mal sehen wer als erster das Handtuch schmeißt.
    Der Bachelor krankt an der schulischen Ausbildung, dumpfes Lernen hat noch niemanden weitergebracht. Die DiplomIngs FH kamen meistens aus dem Beruf und brachten ganz andere Voraussetzungen mit, sie sprachen die gleiche Sprache wie ihre Gruppe und wenn nicht, waren sie ganz schnell weg.
    Warum wohl ist im Gespräch die Meisterprüfung als Bachelor anzuerkennen?