Europas unbekannte Inseln: Blaue Lagune statt Ballermann

CorbisSie sind schön, einsam und manchmal auch skurril: Europas kleinste Inseln haben ihren ganz eigenen Charme. Manch ein Eiland ist nur mit dem Postschiff zu erreichen. Ein anderes verlangt von seinen Gästen, dass sie blank ziehen.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-898586.html
  1. #1

    Alles wunderbar

    Also ich würde gerne diese Inseln mal erkunden, die Gastfreundschaft der Einwohner kennenlernen und meine Devisen dort unters Volk bringen. Problem: Devisenmangel.

    Hier in Quetschland hast du entweder Zeit ohne Ende und kein Geld, oder du hast Geld ohne Ende, aber keine Zeit. So sind diese herrlichen Inseln dazu verdammt, auf typisch deutsche Durchschnittsurlauber leider verzichten zu müssen.

    Naja, ist eventuell in vielen Fällen sicher nicht verkehrt und ausserdem gibt es hier bei uns in der Nordsee ja auch ein paar Inseln. Dort weht zwar oft ein ziemlicher rauher Wind, aber jede hat so ihren eigenen Charme...
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europas südlichste Insel
    Gavdos ist sicher sehr hübsch, aber Madeira liegt 2° südlicher.
  3. #3

    Comino

    Comino ist tatsächlich ein wunderbarer weltabgelegener Ort, jedenfalls in den Wintermonaten. Dann sind die Hotels (das Hotel und die Bungalowanlage befinden sich an zwei nördlich gelegenen Buchten der Insel, mit dem Blick auf Gozo) geschlossen, und außer dem Polizisten in St.Marija Bay und einer Farmerfamilie lebt niemand mehr auf der Insel. Bei schönem Wetter kann man die Insel ungestört erwandern und einige Hinterlassenschaften der früheren Besiedelung entdecken.
    In den Sommermonaten hingegen ist gerade die Blue Lagoon ein ziemlich betriebsamer Ort und an den Wochenenden hört man den Beat der Discoschiffe noch auf halb Gozo. Trotzdem, auch wenn man die totale Einsamkeit dort nicht findet, bleibt Comino auch im Sommer ein zauberhafter Ort, der einen Besuch wert ist. Jeder, der Gozo besucht, entdeckt schon auf der Fährfahrt den Wunsch, einmal dorthin zu fahren, und wer klug ist, wird sich diesen Wunsch erfüllen.
  4. #4

    Zitat von Leser161 Beitrag anzeigen
    Gavdos ist sicher sehr hübsch, aber Madeira liegt 2° südlicher.
    Und Tristan da Cunha wollen wir an dieser Stelle nicht vergessen, sind nochmal ein paar tausend Kilometer weiter nach Sueden. Gehoert schiesslich auch zum Gebiert der EU.

    Gehoert aber geografisch ebenso wenig zu Europa wie Madeira.
  5. #5

    Vorschlag

    Palagruza mitten in der Adria hat mir gefehlt, ebenso wie unsere heimischen Geheimtipps ausserhalb der Saison. Als da wären: Juist, Spiekeroog, Neuwerk, Helgoland und die Halligen. In der Ostsee besondets Poel und die Greifswalder Oie.
  6. #6

    Zitat von totalmayhem Beitrag anzeigen
    Und Tristan da Cunha wollen wir an dieser Stelle nicht vergessen, sind nochmal ein paar tausend Kilometer weiter nach Sueden. Gehoert schiesslich auch zum Gebiert der EU.

    Gehoert aber geografisch ebenso wenig zu Europa wie Madeira.
    ..was ebenso für die südlicher als Madeira gelegenen spanischen Inseln Lanzarote, La Graciosa, Fuerteventura, La Palma, Teneriffa, La Gomera und El Hierrro gilt.
  7. #7

    ...und was ist mit Finnland und Schweden?

    Bei den Recherchen wurde der Schärengarten vor der finnischen und der schwedischen Küste übersehen. Dort scheint im Sommer mehr Sonne als im Süden...
  8. #8

    Zitat von fritzlothar Beitrag anzeigen
    Bei den Recherchen wurde der Schärengarten vor der finnischen und der schwedischen Küste übersehen.
    Gut so. Schließlich ist es dort (von einem kleinen Gebiet rund um Stockholm einmal abgesehen) tatsächlich noch ruhig und friedlich. Und das soll auch so bleiben.
  9. #9

    Nackte Invasoren

    Man merkt erfreut, dass mit Rodrian hier ein weitgereister Kenner schreibt, der sich seine Infos nicht aus dem Netz saugen muß. Amüsante Ergänzug zu Ada Bojana: Bevor Europas Mauern fielen, trafen dort höchst vorstellbare Kontraste aufeinander. Hier die beschwingte Schar der meist erwachsenen Nackten und Paare - dort, jenseits des Grenzflusses, die albanischen Späher aus dem streng isolierten Reich Enver Hodschas, ständig die Feldstecher vor Augen um nur ja nicht(s) zu verpassen, sollte der sündige Klassenfeind zur Invasion ansetzen...