Dax-Rekordjagd: Unangenehme Wahrheiten über den Aktien-Boom

REUTERSDer Dax liegt auf Rekordniveau - ist es zu spät für den Einstieg? Höchste Zeit für den Ausstieg? Privatanleger können solche Fragen leichter beantworten, wenn sie ein paar simple Wahrheiten über den Börsenboom bedenken.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-899055.html
  1. #1

    Manche Aktienfonds sind auch über die Börse

    zu bekommen. Dann entfällt der hohe Ausgabenaufschlag auf jeden Fall. Allerdings informieren manche Banken nicht darüber. Zudem, wenn schion Aufgabeaufschlag, dnn kann man den auch herunterhandeln auf etwa die Hälfte. Wenn man zudem den Fond nicht über die Börse wieder verkauft, sondern direkt an den Fondherausgeber, entfallen beim Verkauf auch die Bank- und Börsenspesen.
  2. #2

    Das ist sicherlich richtig, aber ...

    Der Bericht ist sicherlich richtig, indes, mit sinkenden Zinsen und dadurch induzierten Abschwung ist ja nicht zu rechnen.
    Die Zinsen sind ja gerade erst wieder auf ein neues Rekordtief gesenkt worden.
  3. #3

    Dauernd investiert zu sein, wäre noch besser ...

    ... denn dann braucht man sich über Gebühren und Timing überhaupt keine Gedanken zu machen.
    Ein bekannter Anlageberater hat mit Simulationsstudien gezeigt, dass mit Hilfe eines jährlich adjustierten ETF-Portfolios (bestehend aus 10 Aktien- und Renten ETF'S) eine Durchschnittsrendite von 10,1 % über die vergangenen 30 Jahre hätte erzielt werden können (bei 16 % max. Risiko).
  4. #4

    Sinken und steigen

    Zitat von Isix Beitrag anzeigen
    Der Bericht ist sicherlich richtig, indes, mit sinkenden Zinsen und dadurch induzierten Abschwung ist ja nicht zu rechnen.
    Die Zinsen sind ja gerade erst wieder auf ein neues Rekordtief gesenkt worden.
    Wie dem Artikel zu entnehmen ist, muss der Aktionär vor allem STEIGENDE Zinsen fürchten, und dieses Szenatio ist in der Tat wahrscheinlicher als ein weiteres SInken
  5. #5

    Zunächst einmal ist das ATH des DAX...

    ... ein Zeichen von Inflation und niedrigen Zinsen schlechthin. Sieht man sich mal die inflationsbereinigten Kurse und vor allem Ergebnisse der Aktiengesellschaften an, dann kommt man schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Aber der Nennwert des Geldes nur als Messlatte hergenommen wird und nicht seine tatsächliche Kaufkraft, kann man hübsch jubeln und die Schampuskorken knallen lassen. Wer jetzt blind in Aktien einsteigt, ist viel zu spät dran und selbst schuld. Bei der fragilen Weltwirtschaft und der noch fragileren finanzpolitischen Situation zählt (Inflations-)Sicherheit mehr als Rendite. Aber auch dafür gibt es interessante Assets.
  6. #6

    Investmentfonds

    Die gängigen Fonds bekommt man auch über sogenannte Fondsvermittler, sogar ganz ohne Ausgabeaufschlag. Insofern ist der Artikel etwas knapp geraten.
  7. #7

    Trefferquote von 70 Prozent?

    Kann mir jemand erkläre, wie sich die im Artikel geforderte

    "Trefferquote von 70 Prozent"

    errechnen soll?
  8. #8

    So unangenehm sind diese Wahrheiten nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Dax liegt auf Rekordniveau - ist es zu spät für den Einstieg? Höchste Zeit für den Ausstieg? Privatanleger können solche Fragen leichter beantworten, wenn sie ein paar simple Wahrheiten über den Börsenboom bedenken.
    Ich kann hier keine "Unangenehmen Wahrheiten" über den Aktien-Boom erkennen, allenfalls "Wahrheiten". Denn das meiste, was der Schreiber skizziert, stimmt, und ist - Was ist nur in dich gefahren, SPON? - von einer gewissen Sachkenntnis geprägt.
  9. #9

    Wann platzt die QE-Blase?

    Die Notenbanken haben sich in eine unhaltbare Situation gebracht.Womöglich liegen die großen Risiken weniger bei den Aktien denn bei den Anleihen.... Schöne Erläuterung dazu bei kaufkraftschutz.de: "QE der Notenbanken wird nicht ewig funktionieren, da sich immer mehr Investoren aus den Bonds-Märkten verabschieden werden, wenn die Renditen so niedrig sind und man das Risiko hat, dass es beim Auslaufen von QE zu einer stärkeren Korrektur an den künstlich hohen Bonds-Märkten kommt. Ich habe den Verdacht, dass Japan schon bald bei QE zurückrudern muss, weil sonst ein Yen-Crash mit synchroner Pleite des Staates folgt."