Trinkerfilm "Smashed": Ein glücklich versoffenes Paar

Sony PicturesCharlie und Kate lieben sich - und den Suff. Als sie nüchtern weiterleben will, steht das Paar vor der Frage: Ist unsere Liebe zueinander so groß wie unsere Liebe zum Alkohol? Das Sucht-Drama "Smashed" ist gewürzt mit einem Spritzer Liebesfilm und einem Schuss schwarzer Komödie. Guter Cocktail.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/de...-a-898776.html
  1. #1

    Ich habe den Film gesehen, und mir hat es sehr gut gefallen. :-) Es lohnt sich:)
    Zoran Depic
  2. #2

    Trockener Alkoholiker

    Als trockener Alkoholiker werde ich mir das nicht antun. Ich kenne diese Krankheit in all ihren Fasen. Lustig kenn ich keinen der noch akut davon betroffen ist.
  3. #3

    "Denn wie die AA-Methode immer nach dem gleichen 12-Schritte-Muster konzipiert ist, neigen auch Alkoholiker-Filme zum immer gleichen Schema: zunächst Skepsis beim ersten Treffen, dann traurig-gruselige Trinkergeschichten anderer Betroffener in der Runde, ein herzensguter Sponsor (in diesem Fall Oscar-Preisträgerin Octavia Spencer), der unausweichliche Rückfall und schließlich die Erleuchtung."
    dann hoffe ich mal, dass sie nicht nach diesem "langweiligen" kozept ihr leben retten müssen ...
  4. #4

    Saufen ist amoralisch

    Es ist absolut asozial, einen solchen Film als Hohe Kunst anzupreisen.

    Menschen, die mutwillig trinken und nicht dazu in der Lage sind, sich und ihr Leben in Balance zu halten, brauchen psychiatrische und medizinische Hilfe, die wahrhaftig teuer genug ist, wenn man bedenkt, dass kein Mensch zum Trinken gezwungen wird.

    Es wäre sinnvoller, Filme über positive, konstruktive Lebensweisen zu drehen und nicht diese selbstzerstörerischen Sujets zu verwenden.

    Abgesehen vom volkswirtschaftlichen Schaden, der durch Alkoholismus in der Gesellschaft entsteht, ist es höchst unethisch, hilflos betrunkene Menschen als Möglichkeit künstlerischen Wirkens auszubeuten.
  5. #5

    Mir ist dieser Artikel irgendwie zu alkoholfreundlich. Ich habe über Jahrzehnte Alkoholismus bei einem nahen Verwandten erlebt und mitgelitten.
    "...wie viel Spaß es machen kann, betrunken zu sein...?" Also ich weiß nicht. Da ich es von Kind an erlebt habe, fand ich es noch nie spaßig. Nur peinlich und entwürdigend. Entschuldigung. Vielleicht fehlt mir da der Sinn für Humor.
  6. #6

    Sorry..

    Zitat von pefete Beitrag anzeigen
    "Denn wie die AA-Methode immer nach dem gleichen 12-Schritte-Muster konzipiert ist, neigen auch Alkoholiker-Filme zum immer gleichen Schema: zunächst Skepsis beim ersten Treffen, dann traurig-gruselige Trinkergeschichten anderer Betroffener in der Runde, ein herzensguter Sponsor (in diesem Fall Oscar-Preisträgerin Octavia Spencer), der unausweichliche Rückfall und schließlich die Erleuchtung."
    dann hoffe ich mal, dass sie nicht nach diesem "langweiligen" kozept ihr leben retten müssen ...
    ..aber es gibt auch andere Kontzepte als das von den AAs.Jeder Alkokolkranke muss entscheiden,auf welchem Weg er die Krankheit zum Stillstand bringt!
  7. #7

    das ist wohl mal ein Film aus Ansicht frischer Alkoholiker, und die sehen es offenbar noch als Fun, ganz wie die Extasy Konsumenten.
    Das Leben in all seinen Facetten, dazu schaue ich mir Filme an
  8. #8

    Mh?

    Weil es Alkoholkranke gibt, darf man diese Thema nicht auch ein bisschen lockerer angehen? Alkohol ist, nebenbei, langsamer Suizid. Vielleicht sollte man die daran Erkrankten mal unter diesem Aspekt besehen. Und allen Ehemaligen empfehle ich, einen weiten Bogen um solche Filme zu machen. Steven King, seit 20 Jahren clean, denkt täglich dran. Wer nicht rechtzeitig genug die Biege gekriegt hat, sorry, das klingt jetzt hart, aber dumm gelaufen. Alkohol ist mit das schlimmste Gift, auch, weil an jeder Ecke erwerbbar. Cheers! Ist Vatertag.
  9. #9

    Diesmal kein Spoiling?!

    Das hier zu lesen macht durchaus Appetit auf den Streifen.
    Doch immer wieder, speziell vor ein paar Tagen, hatte hier ein lieber Herr Film-Kritiker nichts besseres zu tun als, den kompletten neuen Star Trek: Into Darkness detailreich zu spoilern und damit allen Interessierten (Ich bin kein Trekki) die Freude und Spannung an dem Film zu nehmen. Und es war nicht das erste Mal, daß SPON hier so arrogant und respektlos spoilt. Lernt man das nicht schon anfangs ihres Studiums? Oder waren sie da gerade Kreide holen? Ich werde hier sicherlich keine Filmkritiken mehr lesen. Zumindest nicht Ihre, Herr Borcholte.