Prozess um fehlerhafte Brustimplantate: Champagner auf den Betrug

AFPSo einfach werden Angestellte zu Mittätern: Der Prozess gegen den Fälscher von Brust-Implantaten, Jean-Claude Mas, in Marseille zeigt ein trauriges Bild der Mitläuferschaft. Die PIP-Leute halfen, die Verwendung von Billig-Silikon zu vertuschen. Sie ließen sich korrumpieren.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-898777.html
  1. #1

    klar, wenn die zu analysierenden Daten gefälscht werden (das Gel wurde für die Prüfung ersetzt), ist der Prüfer schuld.... Keine noch so sorgfältige Prüfung kann vor niederen Absichten schützen.
  2. #2

    oh gosh

    Mas sagt Frauen haetten das Produkt bevorzugt weil es biller sei. Der Man luegt! Wer sich operieren laesst kann sagen welche Form, welch Volumen aber nicht welcher Fabrikant. Frau erfaehrt den nicht. Die Dinger wurde auch in Thailand verwendet, weil es fuer die Kliniken billiger war, sie waren ja TUEV geprueft
  3. #3

    Versagen des TUEV

    Welchen Wert hat denn die Prüfung des TÜVs, wenn es für sein Zertifikat selbst nicht geradesteht ? Die Aussage "wir wurden getäuscht" zählt ja gerade nicht, es bedeutet ja nur dass sie ihr Prüfungsverfahren nicht gut durchdacht haben.

    Ein erster Schritt wäre trivial: Keine Voranmeldung. Der zweite Schritt einfach nur teurer: Man teste das Produkt dort wo es angeboten wird, vom Markt - und nicht in der Produktion.
  4. #4

    Ich hoffe daß er eine harte Strafe bekommt. Er handelte vorsätzlich und aus Geldgier. Wiederliches Exemplar unserer Spezies, auf der selben Stufe wie Mörder und Pädophile.
  5. #5

    Genauso sehe ich es auch.

    Zitat von Munku Beitrag anzeigen
    Welchen Wert hat denn die Prüfung des TÜVs, wenn es für sein Zertifikat selbst nicht geradesteht ? Die Aussage "wir wurden getäuscht" zählt ja gerade nicht, es bedeutet ja nur dass sie ihr Prüfungsverfahren nicht gut durchdacht haben.

    Ein erster Schritt wäre trivial: Keine Voranmeldung. Der zweite Schritt einfach nur teurer: Man teste das Produkt dort wo es angeboten wird, vom Markt - und nicht in der Produktion.
    Der TÜV wollte sich bescheißen lassen.
    Warum war der Produzent soviel billiger als die Konkurrenz, wenn die Produktionsverfahren/Materialien dieselben sind.
    Eine ganz einfache Frage.
    Welche "Experten" beschäftigt der TÜV, wenn diese die Gründe für die Diskrepanz nicht sehen (wollten).

    Ich befürchte, daß wie in anderen Fällen auch, der eigentliche Verursacher zwar bestraft wird, die versagenden Kontrollinstanzen aber nicht.
    Es gibt leider keine richtige Prüferhaftung im Rechtswesen.