Fall Hoeneß: Titeljagd hat Vorrang

Getty ImagesUli Hoeneß hat seinen Rücktritt als Bayern-Aufsichtsratschef angeboten, doch die Kontrolleure lehnten ab. Zunächst konzentriert sich der Rekordmeister voll und ganz auf Champions League und DFB-Pokal. Unruhe und Personalquerelen kämen da zur Unzeit.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-898438.html
  1. #1

    Hätte Daum doch nur mehr...

    ... Rückrat gehabt und wäre geblieben. Was meint ihr wohl hätte Uli alles getan um ihn am Boden zu sehen. Daum was bist nur so schwach. Ich hoffe du lernst gerade hier wie es geht.
  2. #2

    gut so!

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Hoeness leitet diesen Verein hervorragend. Und insofern war das die richtige Entscheidung.
  3. #3

    Titeljagd hat Vorrang vor Haftstrafe

    Wenigstens besteht dann -vorerst- keine Fluchtgefahr...

    Ich hoffe jedoch sehr, dass dieses respektlose Verhalten dem Gesetz gegenüber ("jetzt ist erst mal der Fußball wichtiger...") als erschwerend gewertet wird bei der Gerichtsverhandlung und dadurch die Haftstrafe länger wird. Bei über 1 Mio Euro handelt es sich um eine Straftat. Hier handelt es sich um SEHR VIELE Millionen Euro. Es war also eine sehr GROßE STRAFTAT. Große Straftaten verlangen nach großen Betrafungen mit langer Haftdauern.
  4. #4

    So wird's gemacht

    Jetzt ist Steuerhinterziehung endgültig hoffähig. Ordenbehängt und hochgelobt und einen Teil des geklauten Geldes gespendet das genügt den Herrschaften.
  5. #5

    ...

    dass der FCB den sportlichen erfolgen derzeit den vorrang gibt, erscheint logisch und als einzig richtig als sich mit der person hoeneß zu beschäftigen. die medien haben seit januar von der story gewusst, aber sie platzieren diese story in der endphase aller relevanten wettbewerbe und das ist kein zufall! nun erhalten sie einen deftigen korb. gut so.
  6. #6

    Lächerlich. ..

    ... was für ein übler Sumpf ist das. Compliance klingt halt gut kann aber im wahren Leben ganz schön anstrengend sein
  7. #7

    xxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Uli Hoeneß hat seinen Rücktritt als Bayern-Aufsichtsratschef angeboten, doch die Kontrolleure lehnten ab. Zunächst konzentriert sich der Rekordmeister voll und ganz auf Champions League und DFB-Pokal. Unruhe und Personalquerelen kämen da zur Unzeit.

    Steueraffäre: Hoeneß bleibt Aufsichtsratsboss bei Bayern München - SPIEGEL ONLINE
    Da sieht man doch was für eine Geisteshaltung VW, ADIDAS, CSU und wie sie alle heißen doch haben.
    Ehrlichkeit, Anstand, Moral, Rechtsstaatlichkeit = Sch....
    Nicht mehr zeitgemäß, unmodern.
    Der FC Bayern kotzt mich an.
  8. #8

    ja,schon klar...

    ...gekluengel gibt's da im tiefen bayern aber nicht...wenn schon seehofer und stoiber sich auf ullis seite stellen,so weiss man die moralvorstellungen in der politik einzuschaetzen...
    und auch der fcb ist jetzt kein neutrales gebilde mehr in diesem thema - schade,das hat der sport und die mannschaft nicht verdient!!..."keine macht den drogen" war mal leitspruch des dfb - christoph daum weiss ein lied davon zu singen...hier wird jetzt ein manager eines fussballvereines gleicher behandelt als andere gleiche.
    moral und demut,anerkennung seiner schuld haette hoeness beweisen koennen,in dem er auf einen ruecktritt besteht.so aber ist er ein armseliger verbrecher unter vielen - die nie die schuld bei sich suchen....
  9. #9

    Rechtsvertrauen

    Unfassbar was sich der Aufsichtsrat da geleistet hat. Die haben überhaupt kein Gespür dafür, was sie damit dem Land angetan haben - aber wahrscheinlicher ist, die sind alle so angehoben, dass es ihnen schlichtweg egal ist wenn dadurch nach allem was sich Hoeneß geleistet hat, auch noch das Vertrauen in den Rechtsstaat erschüttert wird. Da ist ein Steuerbetrüger, der bedingt durch seine Millionen, wieder aus der Haft entlassen wird, der lustig und unbeeindruckt sich Fußballspiele im Stadion ansehen darf, dazu ins Ausland reist, was schon eine Zumutung ist. Nach dieser Entscheidung bleibt er auch noch Vorsitzender vom FC Bayern München - was nicht für diesen Verein spricht. Wer glaubt denn nach all diesen Vorkommnissen noch an ein Gerichtsverfahren das ohne Amigoeinwirkungen abläuft. Die Richter in dieser Strafsache würden für die Glaubwürdigkeit des Gerichts und des Vertrauen des Volkes darin, durch eine Verlegung des Verfahrens in ein anderes Bundesland, dem wieder herzustellenden Rechtsvertrauen in dieser Republik, einen großen Gefallen tun.