Nahrungsmangel: Viele Störche, wenig Futter

DPAMehr als 5000 Storchenpaare leben in Deutschland. Jetzt warnen Biologen: Die Vögel finden weniger Nahrung. In Maisfeld-Monokulturen würden sie kaum noch Mäuse erspähen - und sich stattdessen Nudeln von Mülldeponien angeln.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-898382.html
  1. #1

    Maismonokulturen?

    Sind das nicht die grünen öko Dinger die man für tollen Biogasanlagen braucht die per EEG gefördert werden?
  2. #2

    Störche in Faro

    Ende Februar 2013 verbrachte ich meinen Urlaub an der Algarve. Einmal unternahm ich einen Ausflug in die Hauptstadt Faro. (Bitte nicht mit dem Flughafen verwechseln, denn der liegt weit außerhalb). In der Innenstadt war ich überrascht über die große Anzahl von Störchen. Einige brüten sogar dort. Ich hätte nie gedacht, dass sich Störche in einer Stadt so tummeln. Im Artikel wurde bemerkt, dass Störche sogar Nudeln von Müllhalden fressen. In Faro kann ich mir das gut vorstellen.
  3. #3

    Wiesen

    Also wo gibt es heute noch richtige Wiesen??
    Da gibt es in jeden Garten mehr "Unkraut" als auf einer Wiese. Dafür sorgen unsere Konserne, das die Bauern genüg Gifte und Pestizide ausbringen. Das wäre doch gelacht, wenn man die Natur nicht gefügig machen kann.
    (das war Sarkamus)
  4. #4

    Naja, wenn es immer mehr Störche gibt scheint die Nahrung ja bisher nicht das Problem zu sein. Warum jetzt die Aufregung? Gibt es dieses Jahr einen besonderen Anstieg beim Anteil der Maisfelder?
    Klar führt die Überpopulation für die Störche irgendwann zur Katastrophe. Aber das ist doch normal bei Wildtieren, dass es dieses Problem gibt.
  5. #5

    Und wundert sich die Politik über die niedrige Geburtenrate, dabei lässt sich nachverfolgen wie mit Anzahl der Störche auch Anzahl an Geburten zurück ging ;)
  6. #6

    Oh mein Gott .....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr als 5000 Storchenpaare leben in Deutschland. Jetzt warnen Biologen: Die Vögel finden weniger Nahrung. In Maisfeld-Monokulturen würden sie kaum noch Mäuse erspähen - und sich stattdessen Nudeln von Mülldeponien angeln.

    Nahrungsmangel könnte für Störche zum Problem werden - SPIEGEL ONLINE
    Ein Hoch auf den Menschen .....Das größte "Tier" auf unserem Planeten.
  7. #7

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    Sind das nicht die grünen öko Dinger die man für tollen Biogasanlagen braucht die per EEG gefördert werden?
    Genau die sind es!
    Eines von vielen Musterbeispielen der Grünen Ökopartei.

    Es gibt viele solcher grotesken Beispiele. Auch wie Bärbel Höhn vor abgeholztem Regenwald in Indonesien steht und erzählt was das für ein ökologischer Durchbruch wäre das da jetzt Palmöl wächst.
    Da wurde auf Druck der Grünen im EU Parlament mit EU Geldern eine Fläche Regenwald vernichtet die ungefähr der Fläche Großbritaniens entspricht. Für Biosprit.

    Wenn es nicht um Lebewesen ginge könnte man laut loslachen.
  8. #8

    danke für den Hiinweis

    Zitat von missoni Beitrag anzeigen
    .....(das war Sarkamus)
    hätte ich sonst nicht bemerkt.....
  9. #9

    Zitat von Olaf53 Beitrag anzeigen
    Ende Februar 2013 verbrachte ich meinen Urlaub an der Algarve. Einmal unternahm ich einen Ausflug in die Hauptstadt Faro. (Bitte nicht mit dem Flughafen verwechseln, denn der liegt weit außerhalb). In der Innenstadt war ich überrascht über die große Anzahl von Störchen. Einige brüten sogar dort. Ich hätte nie gedacht, dass sich Störche in einer Stadt so tummeln. Im Artikel wurde bemerkt, dass Störche sogar Nudeln von Müllhalden fressen. In Faro kann ich mir das gut vorstellen.
    dann googeln sie mal nach störchen in straßbourg; dort gibt es mittlerweile eine richtige "storchenplage" mit lautstarken protesten der anwohner...okay okay...ist frankreich...dennoch - es ist, wie es immer ist heutzutage...man sucht sich eine tierart aus, die gefährdet ist oder erscheint (seehunde, kormoran, storch, rabenkrähen usw.), macht sich daran, deren lebensgrundlagen zu verbessern, schützt sie - was ich alles gut finde - aber man schützt sie oft über ein den heutigen verhältnissen angepasstes maß hinaus. es folgen überpopulationen, oft krankheitswellen.

    ich wünsche den hübschen schwarz-weiß-roten langbeinen, dass die ebenfalls weit übertriebenen maisanbaugebiete schwinden und dass eine harmonische zukunft in D und umgebende länder möglich sein wird.

    übrigens - die revierkämpfe um die besten partner und nester gab es immer schon, mitunter finden diese auseinandersetzungen auf leben und tod statt. und nicht selten wird dabei ein ganzes gelege zerstört, auch bereits geschlüpfte jungstörche werden vom angreifer getötet.