Nächtlicher Raketenbeschuss: Israels Syrien-Angriffe zwingen Obama zum Handeln

AFPWashington debattiert jetzt über Luftschläge: Israels Angriffe auf Syrien haben die USA überrascht. Präsident Obama, der es nach außen hin bisher bei harten Worten belassen hat, sieht sich plötzlich unter Druck. Die Republikaner und eigene Berater fordern ihn zum Handeln auf.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-898236.html
  1. #1

    Eingriff

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Washington debattiert jetzt über Luftschläge: Israels Angriffe auf Syrien haben die USA überrascht. Präsident Obama, der es nach außen hin bisher bei harten Worten belassen hat, sieht sich plötzlich unter Druck. Die Republikaner und eigene Berater fordern ihn zum Handeln auf.

    Israels Luftangriffe auf Syrien: Barack Obama unter Druck - SPIEGEL ONLINE
    Ja, wird Zeit, das der selbsternannte "Weltpolizist" eingreift, und den Agressor bestraft.
    Das würde dann auch auf eine langfristige Befriedung des nahen Ostens hinauslaufen.
  2. #2

    Friedensnobelpreis

    Nur mal kurz erwähnt:

    Der Militäretat von Obama ist noch wesentlich höher als der vom Militaristen Bush.
  3. #3

    Einfach keine Lust?!

    Vielleicht ist er auch frustriert? Truppen schicken, die erst einmal die groben Kämpfe beruhigen. Hinterher sprengen sich dann Sunniten, Schiiten, Stammesfürher und sonstige Machtansprüchler gegenseitig und alles was ihnen in die Quere kommt in die Luft.
  4. #4

    UN: Rebellen haben sehr wahrscheinlich Saringas benutzt gegen Zivilisten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Washington debattiert jetzt über Luftschläge: Israels Angriffe auf Syrien haben die USA überrascht. Präsident Obama, der es nach außen hin bisher bei harten Worten belassen hat, sieht sich plötzlich unter Druck. Die Republikaner und eigene Berater fordern ihn zum Handeln auf.

    Israels Luftangriffe auf Syrien: Barack Obama unter Druck - SPIEGEL ONLINE
    Carla del Ponte sagte einem Schweizer Fersehsender, dass es einen starken Verdacht gibt, dass die Rebellen Saringas gegen Zivilisten eingesetzt haben.
    Die rote Linie wurde überschritten. Was nun Herr Obama?

    http://www.nytimes.com/2013/05/06/wo...arin.html?_r=0
  5. #5

    Wenn Zwei sich streiten...

    ....sollte der Dritte höchstens versuchen zu vermitteln! Es ist ein Krieg der Streitenden!
  6. #6

    ..............

    hoffentlich bleibt Obama bei seinem Entschluss,
    Israel kann gerne "Entschlusskraft" beweisen, bitte ohne den Rest der Welt.

    Wenn hier für mangelnde Entschlusskraft ein Präsident (Obama) gescholten wird auch gut, hoffentlich perlt das an ihm ab.
  7. #7

    Nichts zu gewinnen

    Obama hat mit seinem Zögern vollkommen Recht. Im syrischen Bürgerkrieg ist gar nichts zu gewinnen. Dagegen kann Amerika im Falle einer Beteiligung erneut viel verlieren: Geld, eigene Soldanten und vor allem: moralische Glaubwürdigkeit. Wen auch immer es auf Seiten der Rebellen unterstützt, es wird darauf hinauslaufen, dass man die US-Regierung der Doppelzüngigkeit, der Rücksichtslosigkeit, ja der schieren Dummheit bezichtigt.

    Bloß nicht mitmachen in diesem Wahnsinn. Thomas Friedman hat Recht: Dieser Krieg wird erst aufhören, wenn sich alle aktuell Beteiligten erschöpft haben.
  8. #8

    Höchst aggressiv

    Nach dem durchlesen des Artikels wurde mir klar:
    alles, was man uns über den aggressiven und militaristischen Charakter dieser Staaten des Westens erzählt hatte, ist wahr.
    Natürlich muß ne Menge Kriegsgerät beschafft und gehortet werden - und selbstverständlich muß das auch zum Einsatz kommen.
    Krieg und militärische Einmischungen sind durchaus als Normalzustand der kapitalistischen Gesellschaft zu sehen!

    Und jetzt ist eben Syrien an der Reihe.
  9. #9

    Verkehrte Welt

    Ironie-ein.
    Zitat: "Washington debattiert jetzt über Luftschläge". Luftschläge auf wen? Auf Israel? Um Israelis zu zwingen ihren Angriffskrieg gegen Syrien zu stoppen?

    Ironie-aus.
    Verkehrte Welt.
    P.S.
    Was sagt eigentlich die UN dazu?