Wesen der Germanen: Land der Biertrinker

CorbisMeisterhaft knapp beschrieb der Historiker Tacitus das Wesen der Germanen. Wozu, weiß niemand genau - sicher ist nur, dass das Büchlein ungeheuer nachgewirkt hat.

http://www.spiegel.degeschichte/roem...-a-890966.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Meisterhaft knapp beschrieb der Historiker Tacitus das Wesen der Germanen. Wozu, weiß niemand genau - sicher ist nur, dass das Büchlein ungeheuer nachgewirkt hat.

    http://www.spiegel.degeschichte/roem...-a-890966.html
    Genau das geben auch die GRÜNEN von sich!
    Was für ein Mist.
    Hier in Norddeutschland gilt bis heute:

    "Als die Römer frech geworden,
    Sim serim sim sim sim sim,
    Zogen sie nach Deutschlands Norden,
    Sim serim sim sim sim sim,
    Vorne mit Trompetenschall,
    Te rä tä tä tä te rä,
    Ritt der Generalfeldmarschall,
    Te rä tä tä tä te rä,
    Herr Quintilius Varus,.............."

    Joseph Viktor von Scheffel, 1826-1886
  2. #2

    Dann ist jader andere Drittel zufrieden..

    jene Deutschen, welche von fraenkischen, slavischen und andern Keltenstaemmen stammen als der Untergruppe der "Germanen". Und insnesondere wir Urschweizer
  3. #3

    Nibelungentreue?

    Verritus und Malorix,- das sind wohl alles andere als typisch germanische Namen. "rix" ist eine typisch keltische Namensendung ( wie jeder Asterix-Leser weiß) und Veritus ist ein lateinischer,- sprich römischer Name. dass es sich dabei um " Friesen" somit sehr sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlich hat der Verfasser das Geschichtchen erfunden, um seinen Zeitgenossen den Spiegel vor-zuhalten.
    Die Germanen (wer auch immer das gewesen sein soll, denn es gibt nur spärlicher kulturelle, sprachlich oder ethnische Gemeinsamkeiten) waren wohl alles andere als Musterbilder an Aufrichtigkeit und Treue.
    Das Gegenteil ist richtig. Verrat und Heimtücke, Raffgier und chronische gewaltätiger Steitsucht, gepaart mit blankem Opurtunismus , Prahlerei und Neigung zum Alkoholismus waren durch die Jahrhunderte ziemlich typisch für Germanisches Verhalten. Ich vermute, dass mehr Germanen im Schlaf abgestochen wurden, oder durch Gifttrünke oder Alkohol endeten, als auf dem Schlachtfeld. Hartnäckig wird jedoch bis heute an der "Heldensage" des "treuen" "aufrichtigen" das "Vaterland" verteidigende Germanen gestrickt. Insgesamt war das wohl eine ziemlich miese Brut die da morden und plündernd ins römisch-keltisch Territorium sich einschlich oder wenn's genug waren auch einfiel.
    Selbst das vielgepriesene Monster, der chronische Verräter Arminius, endete von der eigenen Verwandtschaft geächtet und bekämpft, durch Gift. So schreibt auch Tatitus an anderer Stelle, der schlimmste Feind des Germanen ist ein Germane. Immerhin waren sie lernfähig und haben sehr viel von den Römern, Kelten und Arabern und Juden abgeschaut, die alle kulturell erheblich weiterentwickelt waren,- wie man heute sieht.
  4. #4

    Zitat von rot Beitrag anzeigen
    Verritus und Malorix,- das sind wohl alles andere als typisch germanische Namen. "rix" ist eine typisch keltische Namensendung ( wie jeder Asterix-Leser weiß) und Veritus ist ein lateinischer,- sprich römischer Name. dass es sich dabei um " Friesen" somit sehr sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlich hat der Verfasser das Geschichtchen erfunden, um seinen Zeitgenossen den Spiegel vor-zuhalten.
    Die Germanen (wer auch immer das gewesen sein soll, denn es gibt nur spärlicher kulturelle, sprachlich oder ethnische Gemeinsamkeiten) waren wohl alles andere als Musterbilder an Aufrichtigkeit und Treue.
    Das Gegenteil ist richtig. Verrat und Heimtücke, Raffgier und chronische gewaltätiger Steitsucht, gepaart mit blankem Opurtunismus , Prahlerei und Neigung zum Alkoholismus waren durch die Jahrhunderte ziemlich typisch für Germanisches Verhalten. Ich vermute, dass mehr Germanen im Schlaf abgestochen wurden, oder durch Gifttrünke oder Alkohol endeten, als auf dem Schlachtfeld. Hartnäckig wird jedoch bis heute an der "Heldensage" des "treuen" "aufrichtigen" das "Vaterland" verteidigende Germanen gestrickt. Insgesamt war das wohl eine ziemlich miese Brut die da morden und plündernd ins römisch-keltisch Territorium sich einschlich oder wenn's genug waren auch einfiel.
    Selbst das vielgepriesene Monster, der chronische Verräter Arminius, endete von der eigenen Verwandtschaft geächtet und bekämpft, durch Gift. So schreibt auch Tatitus an anderer Stelle, der schlimmste Feind des Germanen ist ein Germane. Immerhin waren sie lernfähig und haben sehr viel von den Römern, Kelten und Arabern und Juden abgeschaut, die alle kulturell erheblich weiterentwickelt waren,- wie man heute sieht.
    Der "chronische Verräter" Arminius war eine Geisel der tollen Römer, damit Papa nicht auf aufrührerische Gedanken kam und weiter Coca-Cola und BigMac statt Wildschwein und Met konsumierte.
    Nur hatte Arminius seinen Ursprung auch im Feriengulag der Römer nicht vergessen.

    Sie sind sicher ein GRÜNER, gell?
  5. #5

    Zitat von JustusBrack Beitrag anzeigen
    Sie sind sicher ein GRÜNER, gell?
    *gröhl* Ich hatte denselben Gedanken......
  6. #6

    Zitat von onkel-pelle Beitrag anzeigen
    *gröhl* Ich hatte denselben Gedanken......
    natürlich *gröl*
  7. #7

    Zitat von JustusBrack Beitrag anzeigen
    Der "chronische Verräter" Arminius war eine Geisel der tollen Römer, damit Papa nicht auf aufrührerische Gedanken kam und weiter Coca-Cola und BigMac statt Wildschwein und Met konsumierte.
    Nur hatte Arminius seinen Ursprung auch im Feriengulag der Römer nicht vergessen.

    Sie sind sicher ein GRÜNER, gell?
    nö, er war spross eines opportunisten, welcher vorteile aus der ausbildung seines sohne zog und sich mit römischer unterstützung behauptete. dass die römer auch eigene interessen verfolgten, sollte klar sein, denn altruismus hilft nicht dabei, ein imperium gegen äussere feinde abzusichern.

    aber sie gutmensch sind sicher ein grüner, gell?
  8. #8

    Zitat von oljako Beitrag anzeigen
    nö, er war spross eines opportunisten, welcher vorteile aus der ausbildung seines sohne zog und sich mit römischer unterstützung behauptete. dass die römer auch eigene interessen verfolgten, sollte klar sein, denn altruismus hilft nicht dabei, ein imperium gegen äussere feinde abzusichern.

    aber sie gutmensch sind sicher ein grüner, gell?
    Nun gucke da!
    Imperatoren dürfen für Sie Schwein sein.

    Für mich nicht!
    Daß sie es sind, ist das Problem.
    Aber wohl nicht für Sie!
  9. #9

    das nationale Prunkstück

    Da kommen mir die Tränen,- die arme Geisel!! Das war er wohl in seiner Jugend. Als Erwachsener war die "arme Geisel" an führender Stelle für die "Geiselnehmer" tätig (so was nennt man wohl Opportunismus?) nämlich als Präfekt der Reiterei und Römischer Ritter- ein Ehrentitel den man nicht für nichts bekam. So was wird man nicht, wenn man seine germanischen Landsleute mit nur streichelt und nicht totschlägt.
    Seine Verwandtschaft mochte das tugendhaft "Musterstück" auch nicht besonders. zB kämpfte sein Bruder gegen ihn auf römischer Seite und das nicht weil er mußte.
    Sein Onkel Siegestes, damals wohl Führungskraft der Cherusker, versuchte die Römer vor dem Tugendbold zu warnen. Wahrscheinlich weil er nicht die Absicht hatte, der Schuhputzer seines geliebten, "aufrichtigen" und "treuen" Neffen zu werden der immerhin mehr Römer als Germane war.
    Trotz aller unterschiedlicher Auffassung, was recht und unrecht ist, zwischen damals und heute, war das, was Arminius da trieb eine besonders verwerflich Form von hinterlistigem Verrat (wo ist den da die viel-gepriesen germanische Treue ab-geblieben?- ich kann sie beim besten Willen nicht sehen!). Ich kann mir vorstellen, das das auch viele "Germanen" so sahen und keineswegs die Absicht hatten, Gefolgsleute einer heimtückischen Klapperschlange zu werden.