Unter deutschen Duschen - was singen Sie denn?

Singen unter der Dusche: Das macht Spaß und gibt Schwung, dabei spart man sogar am kostbaren Nass. Die ganz intime Frage: Welches Liedgut bevorzugen Sie beim duschen?
  1. #1

    besser nicht

    bis vor einiger zeit habe ich die arien aus rigoletto gesungen, besser gesagt den übrigen anwesenden sanitärelementen vorgetragen. allerdings feilte ich solange an meiner atemtechnik, bis ich eines schönen sonntagmorgen gleich mehrere 100 milliliter wasser-schauma-melange in die atemwege bekam und mit sonderrechten ins hospital transferiert wurde. nur nach ausgiebiger lungenreinigung mittels diverser endoskopanwendungen konnte mein leben gerettet werden, sodass ich leider an dieser stelle allenfalls zum leisen summen z.b. ausgewählter kostbarkeiten der top 10 raten kann und vom rezitieren anspruchsvollerer gesangsliteratur unter dem erfrischenden und reinigenden nass nur abraten kann.
  2. #2

    Unter der Dusche muss ich stets darauf achten, nicht die Seife fallen zu lassen. Meine Mithäftlinge lauern auf jede Gelegenheit... Da bleibt zum Singen keine Zeit!
  3. #3

    Zitat von sysop
    Singen unter der Dusche: Das macht Spaß und gibt Schwung, dabei spart man sogar am kostbaren Nass. Die ganz intime Frage: Welches Liedgut bevorzugen Sie beim duschen?
    die letzten Monate:

    klassischen Whitie-Rap aus den 90ern, den aber NUR in Ostküsten-Upper-Class-Aussprache

    "Fuck Forever" von Pete Doherty

    frühe Stücke von David Bowie, in erster Linie "The Great Baal", "Join the gang"

    T-Rex "The Wizard" und "Electric Slim & the factory hen"

    im Frühling Commedian Harmonists
  4. #4

    Wenn mein Nachbar die Klospülung betätigt, während ich arglos in der Nasszelle stehe, dann singe ich das Dusch-Thema aus Hitchcocks "Psycho".

    Ansonsten gibts bei mir unter der Dusche (Kriegs)filmmusik:
    Entweder das Thema aus "Verdammt in alle Ewigkeit" oder den "River Kwai Marsch".
  5. #5

    Schade, daß die Fragestellung auf "unter der Dusche" begrenzt wurde. Was man als Mensch so singt, summt und brummt, während man entweder in Gedanken verloren herumwurschtelt oder einer konzentrierten Arbeit nachgeht, ist ein sehr spannendes psychologisches Thema.

    Etwas Exhibitionismus: Mir ist es öfter mal passiert, daß ich, nachdem ich mich z.B. mit meiner Frau gezofft hatte und gerade irgendeine beschwichtigende Küchenarbeit ausgeführte, von meiner Frau darauf angesprochen wurde, ob ich unbedingt "no women, no cry" trällern müßte. Mir war das dann tatsächlich nicht bewußt.

    Sprich: Achten Sie mal drauf, was Ihre Umgebung so trällert, ist echt amüsant.
  6. #6

    Lodi von CCR (Creedence Clearwater Revival) kommt meinem Bariton sehr entgegen, wie eigentlich alles von John Fogerty. Sonst auch gerne mal irgendeinen Quatsch von Elvis. Seit ich kein Auto mehr habe, singe ich wieder vermehrt unter der Dusche . . .
  7. #7

    Zitat von anselmi
    Unter der Dusche muss ich stets darauf achten, nicht die Seife fallen zu lassen. Meine Mithäftlinge lauern auf jede Gelegenheit... Da bleibt zum Singen keine Zeit!
    Sie sollten sich nach "Sing Sing" verlegen lassen ;-)
  8. #8

    Dear System Operator of the great Rätselhaftigkeit, hiermit möchte ich Sie wissen lassen, daß ich den Threadfragen-Code geknackt habe, und bedanke mich für die Einrichtung des gewünschten Musik-Threads. Mitforisten: Der gewünschte Rugby-Thread wird entweder „Feiertage im Gedränge – Raumgewinn durch Pakete?“ oder „Ellipsoide sind in: Und wo verstecken Sie Ihre Ostereier?“ heißen.
  9. #9

    Angesichts weltweit drohender Wasserknappheit halte ich es für unverantwortlich, Duschen - außer für unvermeidliche Reinigungsprozesse - auch noch lustvoll zu gestalten durch Absingen irgendwelcher Arien oder noch Schlimmerem!

    Zudem ist die Aussage, daß beim Singen Wasser gespart wird, wissenschaftlich nicht haltbar. Australier wissen es nämlich besser:

    "Australiern droht Singverbot unter der Dusche
    Ganze sieben Minuten verbringt der Durchschnittsaustralier jeden Tag unter der Dusche. Dabei geht ein Teil der Zeit nach Angaben eines Energieversorgers mit Singen, Spielen und Tagträumen drauf. Das müsse in dem dürregeplagten Land nun ein Ende haben, forderte ein Konzernsprecher."

    Und wo konnte ich das lesen? Genau, im SpOn.

    Verständnis könnte ich allenfalls für Rugby-Spieler entwickeln, die nach getaner Drecksarbeit ein massives Reinigungsbedürfnis verspüren und bei eindrucksvollen Siegen auch lauthals singen.