Prominente Studienabbrecher: Examen? Ohne uns

Klaus Martin HöferEin paar Semester drückten sie sich an Hochschulen herum, dann nahmen sie Reißaus - und starteten richtig durch. Von Halle Berry bis Mark Zuckerberg, von Anke Engelke bis Günther Jauch zeigen die Karrieren prominenter Uni-Deserteure: Es gibt ein Leben nach dem Studium.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-896881.html
  1. #1

    Erfolgsmodell Studienabbrecher?

    Es gibt, wie man sieht auch Studienabbrecher die sehr erfolgreich sind.
    Wenn es so unsinnig ist zu studieren, warum versuchen es trotzdem Millionen von Deutschen??
  2. #2

    Claudia Roth, K. Göring, Fischer, Cohn Bendit

    alle haben es weit gebracht, letzterer sogar einen Preis bekommen.
  3. #3

    Leider, leider fehlen bei sochen Reportagen immer diejenigen, die es genauso gemacht haben, allerdings in der Gosse gelandet sind. Die sind zwar nicht berühmt, aber bestimmt zahlenmäßig 10:1 überlegen.
  4. #4

    Zitat von LT_Lt_Smash Beitrag anzeigen
    Leider, leider fehlen bei sochen Reportagen immer diejenigen, die es genauso gemacht haben, allerdings in der Gosse gelandet sind. Die sind zwar nicht berühmt, aber bestimmt zahlenmäßig 10:1 überlegen.
    Ich kenne Studienabbrecher, die sich umorientiert haben, eine Ausbildung begonnen haben und allenfalls heute unspektakulären Berufen nachgehen - aber einer, der "in der Gosse gelandet" ist, ist mir noch nicht begegnet. Da hierzulande mindestens jeder Vierte die Uni ohne Abschluss verlässt, müsste es ansonsten sehr eng auf den Bürgersteigen zustehen.
  5. #5

    So ein Käse

    Diese Beispiele sind doch glückliche Ausnahmen. Viele, die das Studium abgebrochen haben kommen nicht mehr auf die Beine und vegetieren vor sich hin. Wenn man sich heute die Stellenangebote anschaut, dann weiß man worum es geht. Ohne Abschluss bleiben dir einfach viele Türen verschlossen. Von diesen Studienabbrechern schaffen nur 2 % doch was.
  6. #6

    Zitat von innkeeper3 Beitrag anzeigen
    Es gibt, wie man sieht auch Studienabbrecher die sehr erfolgreich sind.
    Wenn es so unsinnig ist zu studieren, warum versuchen es trotzdem Millionen von Deutschen??
    Es ist nicht unsinnig zu studieren, aber es ist nicht unbedingt notwendig einen vollwertigen Abschluss vorzeigen zu können.
    Ende der 70-er / Anfang der 80-er Jahre gab es einen eklatanten Mangel an Software-Entwicklern, da die Informatik-Studiengänge erst im Aufbau waren.
    Da wurden Studenten mit MINT-Studiengänge oft kurz vor dem Diplom von Firmen mit Handkuss eingestellt. Wichtig war nicht, ob sie ein Abschlusszeugnis vorweisen konnten, sondern ob sie geeignet waren, in Software-Projekten mitzuarbeiten. Dafür reichte ein Vordiplom und Programmierkenntnisse vollkommen aus. Wenn man dann erst mal ein paar Jahre Berufserfahrung nachweisen kann, am Besten noch als Projektleiter, fragt hinterher keiner mehr nach dem Diplomzeugnis.
  7. #7

    Aha! Das sind also die erstrebenswerten Alternativen.

    Firmendiktator und Jesusersatz, intelligent spielender, Antworten vom Blatt ablesender Talkmaster, Ulknudel (whats her name), Politikerschranze oder Steuerhinterzieher - neee, da hab ich schon lieber fertig studiert!
  8. #8

    Zitat von onkendonk Beitrag anzeigen
    Firmendiktator und Jesusersatz, intelligent spielender, Antworten vom Blatt ablesender Talkmaster, Ulknudel (whats her name), Politikerschranze oder Steuerhinterzieher - neee, da hab ich schon lieber fertig studiert!
    Für die meisten ist das aber erstrebenswerter als der Job "Diplom-Taxifahrer".
  9. #9

    Ja, und was soll uns das nun sagen?

    Im Übrigen ist es vollkommen normal, dass in einem Land, in dem jeder Abiturient so gut wie alles studieren darf, weil Einstufungstests selten sind und in NC-Fächern Studienplätze nach wie vor hauptsächlich undifferenziuert nach Abinote vergeben werden, jede Menge Abbrecher produziert werden, weil sie erst in den ersten Semestern feststellen, dass sie für das Fach nicht geeignet sind oder das Fach einfach nicht so ist, wie sich daas vorgestellt haben. So schlimm kann ich das nicht finden. Ich kenne auch etliche Professoren, die, so gesehen, als "Studienabbrecher" laufen würden, weil sie beispielsweise nach 2 Semestern von Jura auf Archäologie umgesattelt haben.