Stephen Wolfram über Facebook: "Menschen sind vohersagbarer als Elementarteilchen"

Wolfram ResearchStephen Wolfram schrieb mit 15 seinen ersten Fachartikel, schuf den Rechen-Werkzeugkasten Mathematica und die Antwortmaschine Wolfram Alpha. Jetzt hat das Genie seine Rechenwerkzeuge auf Facebook angesetzt. Das Ergebnis dürfte selbst Mark Zuckerberg interessieren.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/s...-a-896959.html
  1. #1

    Der erste Satz im letzten Absatz ergibt keinen Sinn.
  2. #2

    Lehne ich mich zu weit aus dem Fenster...

    ...wenn ich behaupte, dass die im Artikel angesprochenen sog. Erkenntnisse, nichts neues sind und jeder der über ein Mindestmaß an Menschenkenntnis verfügt, das auch schon vorher wusste?
  3. #3

    The Big Data

    Früher oder später musste es kommen: die maschinelle Entschlüssung unser geschriebenen, privaten Nachrichten. Das wird mit Hilfe von Statistik wohl zukünftig das mächtigste Werk der Big Brother (Werbeindustrie) werden.

    Zugleich achte ich Herrn Wolfram sehr (auch wenn ich den letzten Absatz überhaupt nicht verstehe, aber das liegt wohl eher an Spon). Hoffentlich hat dieser hochbegabte Wissenschaftler auch den nötigen Anstand, seine Theorien und Werkzeug nicht an Monopole, Staaten und das Milität zu verkaufen.
  4. #4

    Fehlender Halbsatz

    Zitat von sorbenalex Beitrag anzeigen
    Der erste Satz im letzten Absatz ergibt keinen Sinn.
    Da war beim Liveschalten etwas schiefgegangen, ist korrigiert.
  5. #5

    mit jeder technischen Neuerung

    ...kommen wieder irgnedwelche physiker und mathematiker ohne jede ahnung von soziologie und anthropologie daher, finden ein paar statistische häufigkeiten und denken nun haben sie die Sozialwissenschaften revolutioniert????

    Soziologie als Disziplin hat dieses Verständnis von einer "Sozialen Physik" (Wie Comté sie zuerst nennen wollte) schon dermaßen breit zerpflückt und zerlegt, aber das übersehen die Herren Physiker gerne mal wieder.

    Vor allem übersehen sie eines: Der Mensch handelt "sinnhaft" (nicht zu verwechseln mit einem normativen Sinnvoll), den Sinn kann man aber nur interpretativ / hermeneutisch verstehen um ihn anschließend zu ERKLÄREN, ansonsten hat man nur Korrelationen.
  6. #6

    strukturelle Netzwerkanalyse

    p.s. in der akademischen Debatte ist doch der Hype um die strukturelle Netzwerkanalyse schon lange vorbei, da ändert auch "Big Data" nichts dran...
  7. #7

    Keine Angst

    Zitat von Student-Inf Beitrag anzeigen
    Zugleich achte ich Herrn Wolfram sehr (auch wenn ich den letzten Absatz überhaupt nicht verstehe, aber das liegt wohl eher an Spon). Hoffentlich hat dieser hochbegabte Wissenschaftler auch den nötigen Anstand, seine Theorien und Werkzeug nicht an Monopole, Staaten und das Milität zu verkaufen.
    Ich kann Sie beruhigen, die Umwandlung von analogen (menschlichen) Verhaltensweisen in digitale Informationen, die eine Vorhersage ermöglichen, wird es auch in Zukunft nicht geben. Die Werbeindustrie versucht seit Jahren verzweifelt Menschen berechenbar zu machen, ohne Erfolg. Es wird auch in Zukunft nicht viel mehr möglich sein, als z.B. vorher zu sagen, dass ältere Menschen gern über´s Wetter reden, junge Menschen lieber unter sich sind und "interessanterweise" am meisten über die Kinofilme geredet wird die auch die meisten Kinobesucher haben, Wahnsinn. Das Thema hat lediglich einen Marketingwert. Damit schafft man es Kursfantasien bei Investoren von Facebook & Co. auszulösen, realistisch ist davon jedoch so gut wie nichts.
  8. #8

    fatzebuk

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stephen Wolfram schrieb mit 15 seinen ersten Fachartikel, schuf den Rechen-Werkzeugkasten Mathematica und die Antwortmaschine Wolfram Alpha. Jetzt hat das Genie seine Rechenwerkzeuge auf Facebook angesetzt. Das Ergebnis dürfte selbst Mark Zuckerberg interessieren.

    Stephen Wolfram über Auswertung von Facebook-Daten - SPIEGEL ONLINE
    FB ist ein interessantes Spielzeug, mit dem man auch Kommunikation betreiben kann.
    ABER meine ECHTEN Freunde auf fb wissen über mich wesentlich besser und wahrscheinlich auch anders Bescheid als die account Freunde. FB ist eben eine Darstellungsplattform.

    Naja, und die Werbung auf fb ist sowas von hinterwäldlerisch grottenschlecht, da sind Google und amazon um mind. 10 Jahre weiter.
  9. #9

    Wow,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stephen Wolfram schrieb mit 15 seinen ersten Fachartikel, schuf den Rechen-Werkzeugkasten Mathematica und die Antwortmaschine Wolfram Alpha. Jetzt hat das Genie seine Rechenwerkzeuge auf Facebook angesetzt. Das Ergebnis dürfte selbst Mark Zuckerberg interessieren.

    Stephen Wolfram über Auswertung von Facebook-Daten - SPIEGEL ONLINE
    ältere Menschen sind häufiger verheiratet als jüngere. Jüngere Menschen sind häufiger mit Menschen ihrer eigenen Altersstufe befreundet, später kennt man dann noch mehr Leute, die nicht unbedingt alle genauso alt sind wie man selbst. Wer "Film" sagt, spricht wahrscheinlich gerade über Filme. Sagenhaft, ich liege auf den Knien. Wo wären wir, wenn wir alle diese IT-Jahrhundertgenies nicht hätten? Dann wüssten wir das alles ja gar nicht. Schon beeindruckend, diese Teufelskerle und ihre Wundermaschinen.

    Übrigens: bei Regen wird die Straße nass. Erkenntnis aus der Kohlenstoffwelt, da kommt die IT aber auch irgendwann hinter, nur eine Frage der Zeit, die schlafen ja nicht.

    PS: Ich habe gerade zweimal "Film" geschrieben, spreche aber durchaus nicht über Filme...

    Ihr und eure neue Welt ... pah, alles heiße Luft und nix dahinter, aber begeisterungsfähig wie Vierjährige im Zuckerwatteladen...