Anti-Stress-Programm für Jugendliche: "Der Schimmelreiter nervt"

CorbisHausaufgaben, Hausarbeit, Hobbys: Manche Schüler fühlen sich von ihrem Tagespensum gestresst - vor allem, wenn in der Pubertät die Gefühle verrückt spielen. Ein Programm zum Stressabbau soll helfen, nicht alles gleich als Katastrophe zu sehen.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/s...-a-896240.html
  1. #1

    alles jungs. mädchen haben keine krisen mehr?
  2. #2

    Vielleicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hausaufgaben, Hausarbeit, Hobbys: Manche Schüler fühlen sich von ihrem Tagespensum gestresst - vor allem, wenn in der Pubertät die Gefühle verrückt spielen. Ein Programm zum Stressabbau soll helfen, nicht alles gleich als Katastrophe zu sehen.

    SNAKE-Programm hilft beim Lernen und verhindert Stress - SPIEGEL ONLINE
    sollten die Gestressten und Genervten mal ihren ausserschulischen Tageslauf bis ca. 05:00 h jeden Tag näher betrachten und in den Alkoholspiegel schauen. Und dann Prioritäten setzen. Man glaubt es kaum, aber so kann man sogar Katastrophen vermeiden.
  3. #3

    Da

    Zitat von _muskote Beitrag anzeigen
    alles jungs. mädchen haben keine krisen mehr?
    sind die Quoten noch nicht festgelegt.
  4. #4

    Stress? Jammern ohne Ende - muss es heissen!

    Die können froh sein nicht im Jahre 1920 zur Welt gekommen zu sein. 1938 Soldat wurden, mit 18 Jahren in den Krieg zogen, in Stalingrad überlebten und 1955 - falls sie bis dahin nicht krepiert waren - mit 35 Lebensjahren aus der Gefangenschaft entlassen wurden. Kein deutscher Mensch mit ihnen über die Jahre 1938 bis 1955 sprechen wollte und sie daran körperlich, seelisch und geistig zerbrachen. Das ist Stress und nicht Schule, Hausaufgaben, Hausarbeit und Hobbys. Mal drüber nachdenken ihr armen, geplagten Kinder von heute.
  5. #5

    Wo steht das im Artikel?

    Zitat von _muskote Beitrag anzeigen
    alles jungs. mädchen haben keine krisen mehr?
    Krisen haben alle heutigen 10-25-Jährigen doch da müssen sie durch. Unsereins musste auch kämpfen und wir wurden auch nicht gefragt: Hunde Gassi gehen, Gartenarbeit, Hausarbeit und dann Freizeit und da gab es keine PS 1, 2, 3 die uns sinnlose stunden Zeit wegnahm. Ich finde das Thema sehr interessant und hier sind nur ein paar Jungs als Beispiel genannt ja und sicher Mädchen haben da sicher auch ihre Krisen, vielleicht sogar noch mehr.
  6. #6

    Das Pferd vom falschen Ende aufgezäumt

    Kinder müssen zur Schule gehen, machen Sport, haben Hobbies, gehen durch die Pubertät und sollen gelegentlich mal zu Hause helfen ... ist ja ein WAHNSINNS-Stress ...^^ Wie haben das GENERATIONEN von Jugendlichen seit Jahrzehnten, Jahrhunderten und Jahrtausenden bloß ausgehalten ...?
    Ganz einfach: Sie haben nicht jeden Tag 10 Stunden in sozialen Netzwerken rumgedudelt, Playstation, X-Box, wii und sonstwas gedaddelt und waren AUCH nicht 24 Stunden pro Tag vermeintlich "hochwichtig" mit Smartphone erreichbar.
    Ich habe tiefenentspannt Abitur gemacht, war fünf mal pro Woche beim Sport (und zwar SO, dass ich abends TOT ins Bett gefallen bin), ich hatte kein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom und habe nicht rumgezappelt, ich hatte keine hormonellen Überschüsse während der Pubertät ... ich hatte allerdings auch kein Internet-fähiges Smartphone mit dem ich mein Seelenheil von den "likes" oder "dislikes" irgendwelcher "Volldeppen" bei "Fratzenbuch" abhängig machte, ... sondern ich hatte ECHTE FREUNDE und eine VÖLLIG stressfreie Jugend..
  7. #7

    Zitat von karlsiegfried Beitrag anzeigen
    Die können froh sein nicht im Jahre 1920 zur Welt gekommen zu sein. 1938 Soldat wurden, mit 18 Jahren in den Krieg zogen, in Stalingrad überlebten und 1955 - falls sie bis dahin nicht krepiert waren - mit 35 Lebensjahren aus der Gefangenschaft entlassen wurden. Kein deutscher Mensch mit ihnen über die Jahre 1938 bis 1955 sprechen wollte und sie daran körperlich, seelisch und geistig zerbrachen. Das ist Stress und nicht Schule, Hausaufgaben, Hausarbeit und Hobbys. Mal drüber nachdenken ihr armen, geplagten Kinder von heute.
    Was soll das? SIE haben dieses schlechteste aller Leben auf deutschem Boden doch auch nicht mitgemacht. Abgesehen davon kann das niemals als Vorbild im Sinne von "Nicht meckern, Uropa hatte es noch schlechter" dienen, denn meine beiden Opas hatten auch dies Leben. Hat es ihnen geschadet? Ja, sehr wohl, beide ERSCHOSSEN im Krieg (Gefallen ist ein blödes Wort).

    Zudem, ein Leben als Schüler - nicht Arbeitnehmer! - sollte Pflichten und Lernen, aber auch auch Freizeit beinhalten, um Gelegenheit für Sport oder auch dem Vertiefen der eigenen Interessen möglich zu machen. Wie soll sonst später die Berufswahl erfolgen, wenn man nur der Pflichterfüllung hinterhergelaufen ist?

    Abgesehen davon liegt der Ball nicht nur bei den Schülern selbst. Alle Aktivitäten müssen hinsichtlich ihrer Überflüssigkeit hinterfragt werden, um diese Freiräume wieder zu schaffen. Das gilt für Computerspiele genau so, wie für den Familienköter, den man hat "weil das so sein muss" hat und dessen Gassi-gehen-müssen aber jedes Familienmitglied nervt. Das gleiche gilt für's Fensterputzen. Sind kurze Zyklen (wöchentlich) wirklich erforderlich? Was passiert eigentlich wenn man es seltener macht? Man hat eine Geschirrspülmaschine kauft aber Geschirr, das nicht geschirrspülenmaschinen geeignet ist. Warum? Und so weiter und so fort ...

    Wenn die ganze Familie da mal aufräumt, bleibt auch für den einzelnen wieder Zeit sich einfach ziellos auf dem Rad auszupowern oder regelmäßig Joggen zu gehen. Wenn das jeder in der Familie macht, senkt das gleich ganz drastisch das Konfliktpotential.
  8. #8

    Komische Einträge im Forum

    Sehr qualifizierte Beiträge hier. Man sollte die Probleme ernst nehmen. Alkoholkonsum zu unterstellen oder mit dem Krieg zu vergleichen. Ist da jemand auf Mitleid aus. Sie haben wohl das Gefühl der Jugend geht es zu gut! Ich kann den Stress verstehen, auch wenn ich keinen hatte in der Schulzeit. Aber ich hatte auch keine Pflichten zu Hause.
  9. #9

    Diszipliert leben = weniger Probleme!

    Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass man durch Zeitmanagement (ohne Disziplin geht da nichts) sich viel Ärger vom Hals halten kann. Das Beispiel im Artikel ist gut gewählt und zeigt, dass die Lösung in einem sinnvollen Kompromiss liegt - wie so oft im Leben! Wer nur den vermeintlich schönen Dingen nachgeht, kommt im Leben nicht weit - das Leben ist kein Kindergeburtstag, das sollten auch Kinder schon früh lernen, wie ich finde. Andererseits, wer aber nur ackert wie ein Blöder und sich keine Zeit mehr nimmt für Entspannung und Hobbys lebt genauso verkehrt. Eine ausgewogene Mischung von Arbeit und Pausen, in denen man tun darf, was man tun möchte, ist - glaube ich - der richtige Weg. Das Wissen alleine reicht aber leider nicht, man muss es auch tun und durchhalten - das Zauberwort dafür heißt, wie so häufig: Disziplin! Ich glaube, vielen Menschen in unserer Gesellschaft mangelt es genau daran. Jeder weiß eigentlich was er tun sollte (gesund ernähren,...) oder lassen sollte (Rauchen,...) aber nicht jeder ist dazu bereit die nun mal nötigen Opfer dafür zu bringen. Aber ohne Opfer wird es nicht gehen - Erfolg wird demzufolge nur derjenige haben, der das nötige Maß an DISZIPLIN mitbringt.